Tagesarchiv für den 20. Oktober 2008

Fröndenberg: Kornweihe und Wanderfalke am 20.10.2008 (Martin Wenner)

Am 20.10.08 westlich von Bentrop um 14.16 Uhr eine Kornweihe. Am gleichen Tag, um 09.45 h ein Wanderfalke (im JK) ĂŒber einem WaldstĂŒck westlich von Bentrop.

Wanderfalke (JK) bei Fröndenberg-Bentrop am 20.10.08 Foto: Martin Wenner

Wanderfalke (JK) bei Fröndenberg-Bentrop am 20.10.08 Foto: Martin Wenner

Kornweihe bei Fröndenberg-Bentrop am 20.10.08 Foto: Martin Wenner

Kornweihe bei Fröndenberg-Bentrop am 20.10.08 Foto: Martin Wenner

Montag, 20. Oktober 2008

Fröndenberg/Wickede: Erfahrungsbericht vom 20.10.2008 / Angefahrener Greifvogel zwischen Wickede/Ruhr und Bentrop (B. Schulte)

Hallo, hiermit möchte ich kurze mitteilen, was mir heute passiert ist.
Ich befuhr am 20.10.2008 gegen ca. 8:25 Uhr morgens mit meinem Motorrad die Straße zwischen Wickede/Ruhr und Fröndenberg und befand mich ca. 500 bis 700 m vor dem Ort Bentrop.
Ein Greifvogel (vermutlich ein MĂ€usebussard?) kollidierte auf der Straße mit 2 vor mir fahrenden PKWÂŽs – beide Autos fuhren weiter – der Greifvogel lag angefahren, sich mit beiden FlĂŒgeln abstĂŒtzend, auf dem Asphalt und eierte mit dem Kopf/Oberkörper umher als sei ihm schwindelig.
Ich hielt an und hob den Vogel vorsichtig auf und konnte ohne Probleme (fĂŒr den Vogel ohne Schmerzen) die FlĂŒgel bis an dessen Körper einfalten.
Da ich beide HĂ€nde benötigte den Bussard sicher festzuhalten versuchte ich vorbeikommende Autofahrer anzuhalten. Erste Reaktion eines Mannes um die 50: „FĂŒr so ein Ding anrufen irgendwo….nö….“………ich fluchte und sagte: „Liegst Du demnĂ€chst am Straßenrand fahre ich auch an Dir vorbei!“. Er fuhr kopfschĂŒttelnd weiter.
Eine junge Frau mit 2 Kindern hielt dann endlich an und rief ĂŒber mein Handy die Polizei an. Sie wurde dann weiterverbunden (an wen?) und dieser „jemand“ wolle sich kĂŒmmern.
Der Angerufene meldete sich nach geschlagenen 20 bis 25 Minuten auf meinem Handy (ich den Vogel immer noch festhaltend) – wobei es schwer war zu telefonieren ohne den Vogel nicht loszulassen.
Der Anrufer: „Guten Tag – sind Sie das mit dem Greifvogel?“ – ich: „ja“…….Anrufer: „nun, ich habe in Soest angerufen – dort ist man wohl nicht zustĂ€ndig. Dann sagte er, dass er noch 3 Nummern habe die zustĂ€ndig sein könnten“.
Ich war völlig entnervt und sagte, dass ich nicht groß telefonieren könnte, da ich den Vogel mit beiden HĂ€nden festhalten mĂŒsse damit er nicht herumflattert.
Jedenfalls war niemand zustĂ€ndig und ich sagte sehr verĂ€rgert: „Na gut, wenn niemand zustĂ€ndig ist schmeiße ich den Vogel jetzt wieder in die StraßenbĂŒsche und fĂŒhle mich auch nicht mehr zustĂ€ndig!“.
Diese Aussage war eher provozierend gemeint – der Mann am anderen Ende legte jedoch einfach auf mit den Worten: „Machen Sie das!“ Ihm schien das wohl nur recht zu sein!! Unglaublich!!
Was tun?, fragte ich mich dann.
Nach einiger Überlegung ging ich aufs freie Feld neben der Straße und ließ den Vogel aus den HĂ€nden gleiten – und dieser flog Gott sei Dank direkt los auf einen nahen Baum.
Ich bin dann frohen Mutes wieder weitergefahren. Das ganze dauerte ca. 45 Minuten.
Heute Abend bin ich dann nochmals dort vorbeigefahren und konnte mich am Jagdflug des Bussards erfreuen.
Wer ist in solchen FÀllen zustÀndig, und warum ist es so schwer kompetent und schnell Hilfe zu bekommen in einem solchen Fall!
Die Welt ist schlecht – dies hat sich mir heute wieder gezeigt. Der Bussard wĂ€re mit Sicherheit innerhalb kĂŒrzester Zeit ĂŒberfahren worden. Die Welt ist nun mit Sichereit kein StĂŒck besser geworden – aber ein Bussard durfte mindestens einen Tag lĂ€nger leben.

Montag, 20. Oktober 2008

Unna/Fröndenberg: Wanderfalke am 20.10.2008 (D. Ebbing)

Über der Feldflur nördlich der Wilhelmshöhe heute frĂŒh ein dj. Wanderfalke, der sich trotz penetrant störender RabenkrĂ€hen hartnĂ€ckig in der Jagd auf durchziehende Kleinvögel versuchte und erst nach einer erfolglosen halben Stunde schließlich eine (Rot?-) Drossel erbeuten konnte; vermehrt waren hier inzwischen nahezu artreine Bergfinken-Trupps zu beobachten und – inmitten des unruhigen Zuggeschehens – der zaghafte Herbstgesang einer Feldlerche zu hören.

Montag, 20. Oktober 2008

Holzwickede/Schwerte: Beobachtungen auf dem StandortĂŒbungsplatz Hengsen am 20.10.2008 (Beob.: H. Göbel, S. Kolbe, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Holzwickede/Westhofen: Konnten auf dem Vogelberg und nördlich davon einige Rotdrosseln beobachten. Auch gemischte Trupps Buch- und Bergfinken konnten wir sehen. Des weiteren 2 Habichte und 2 Sperber. Abends bin ich noch mal zur Röllingwiese. Dort konnte ich noch drei WaldwasserlĂ€ufer und eine Familie NilgĂ€nse mit halbstarken Jungen beobachten sowie ein paar ziehende Pieper. Dort auch um 17:30 Uhr eine flach ĂŒber der WasserflĂ€che jagende Fledermaus (Wasserfledermaus?).

Montag, 20. Oktober 2008

Holzwickede/Schwerte: Beobachtungen auf dem StandortĂŒbungsplatz Hengsen am 20.10.2008 (Beob.: H. Göbel, S. Kolbe, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Holzwickede/Westhofen: Konnten auf dem Vogelberg und nördlich davon einige Rotdrosseln beobachten. Auch gemischte Trupps Buch- und Bergfinken konnten wir sehen. Des weiteren 2 Habichte und 2 Sperber. Abends bin ich noch mal zur Röllingwiese. Dort konnte ich noch drei WaldwasserlĂ€ufer und eine Familie NilgĂ€nse mit halbstarken Jungen beobachten sowie ein paar ziehende Pieper. Dort auch um 17:30 Uhr eine flach ĂŒber der WasserflĂ€che jagende Fledermaus (Wasserfledermaus?).

Montag, 20. Oktober 2008

Fröndenberg: Birkenzeisige, Kornweihe, Rotmilan, Wanderfalken, Sturmmöwe und weiteres vom Vogelzug bzw. aus dem Beringungscamp Frömern vom 20.10.2008 (D. Ebbing, W. PrĂŒnte)

Auf einer RuderalflĂ€che in Fröndenberg-Frömern hielten sich heute 3 Birkenzeisige (cab.) auf, der RaubwĂŒrger hĂ€lt sein Winterquartier, gegen 8,15 dort eine durchziehende weibchenfarbene Kornweihe. Über Frömern ein Rotmilan. Über dem Backenberg in den Mittagsstunden zwei Wanderfalken mit Flugspielen (Balz?).
In der Zeit zwischen 10,45 und 12,45 Uhr Vogelzug registriert: Insgesamt 395 Buch(berg)finken in 43 Trupps, 22 GrĂŒnfinken, 66 Feldlerchen, 8 Heidelerchen, 472 Stare in 15 Trupps, 3 Girlitze, 5 Rohrammern, 3 einzelne Goldammern, 1 Misteldrossel, 4 Feldsperlinge, 3 einzelne Sperber, 1 immat. Sturmmöwe.
Im „Beringungscamp“ konnten nur noch 23 Vögel untersucht und markiert werden: 9 Blaumeisen, 3 Kohlmeisen, 2 Heckenbraunellen, 4 Rotdrosseln, 2 Girlitze, 2 Rohrammern, 1 Zilpzalp.
Am Hammer Wasserwerk in Fröndenberg heute 230 KanadagĂ€nse, 1 Weißwangengans, 20 Krickenten und 2 Bergpieper.

Montag, 20. Oktober 2008

Bergkamen: Zwergtaucher am 20.10.2008

Am 20.10.2008 ein Zwergtaucher nahrungssuchend auf dem speziell fĂŒr die UmweltpĂ€dagogik angelegten (und von Kindergruppen viel besuchten) Teich östlich der Ökologiestation in Bergkamen-Heil.

Montag, 20. Oktober 2008


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