Monatsarchiv für Mai, 2016

Hamm: BruchwasserlÀufer vom Umwetter zur Notlandung gezwungen am 30.05.2016 (Gregor Zosel)

Heute frĂŒh gegen 5:00 Uhr nahe der WassertĂŒrme bei Hamm /Berge, inmitten der heftigen Gewitterfront mit Platzregen, entdeckte ich einen, zuerst unbekannten, Vogel, der völlig verwirrt vor meinem Auto herflog. Im heftigen Regen konnte ich die GrĂ¶ĂŸe und Form des Vogel nicht klar erkennen und dachte sogar erst an eine Fledermaus. Erst als der Vogel eine „Notlandung“ auf der Strasse machte, konnte ich im Scheinwerferlicht des Autos, das „Unwetteropfer“ als BruchwasserlĂ€ufer bestimmen. Das Gewitter hat ihn total vom Kurs abgebracht. Durch wiederholtes Hupen konnte ich den BruchwasserlĂ€ufer schließlich dazu bewegen, nochmals aufzufliegen und in die angrenzende Feldflur in Sicherheit zu wechseln.

Montag, 30. Mai 2016

Fröndenberg: Weißstorch, 26.05.2016 (Brigitte WĂŒbbeke)

Leider wurde ich am 26.05.2016 Zeugin eines tragischen Ereignisses. Ich war auf dem Beobachtungsstand an der Kiebitzwiese in Fröndenberg. Um 13.45 Uhr konnte ich zunĂ€chst die beiden Weißstörche auf ihrem Nest fotografieren. Sie begrĂŒĂŸten sich klappernd und flĂŒgelschlagend. 2 weitere Weißstörche kreisten ĂŒber dem Horst. Nach kurzer Zeit verschwanden 3 der Störche. Um 14.10 und 14.14 Uhr legte der Storch, der im Nest zurĂŒckgeblieben war, zwei tote Junge an den Nestrand, wenig spĂ€ter warf er sie aus dem Nest heraus. Erst wollte ich das ganze nicht glauben, so entsetzt war ich. Die Auswertung der Fotos hat mich aber bestĂ€tigt. Leider habe ich keine erfreulichere Nachricht.

Weißstörche auf der Kiebitzwiese am 26.05.2016 Foto: Brigitte WĂŒbbeke

Weißstörche auf der Kiebitzwiese am 26.05.2016 Foto: Brigitte WĂŒbbeke

Weißstorch mit totem Jungvogel, Kiebitzwiese am 26.05.2016 Foto: Brigitte WĂŒbbeke

Weißstorch, Kiebitzwiese am 26.05.2016 Foto: Brigitte WĂŒbbeke

Weißstorch mit totem Jungvogel, Kiebitzwiese am 26.05.2016 Foto: Brigitte WĂŒbbeke

Montag, 30. Mai 2016

Holzwickede: Neuntöter u.a. am 20.05.2016 (Marvin Lebeus & Stefan Helmer)

Auf dem StandortĂŒbungsplatz Opherdicke nunmehr 16 Neuntöter-Reviere, Tendenz womöglich noch steigend. Nebenher noch 7 Gelbspötter, 5 SumpfrohrsĂ€nger und an zwei Stellen junge Buntspechte.

Sonntag, 29. Mai 2016

Selm: Pirol am 29.05.16 ( Th.Prall)

Im Waldgebiet nahe des SGV-Heimes Netteberge sang ein Pirol nicht weit vom Hauptwanderweg entfernt. Nach einiger Zeit geduldigen Wartens gelang mir sogar eine kurze Sichtbeobachtung.

 

Sonntag, 29. Mai 2016

Fröndenberg: Feldschwirl, Kuckuck und Neuntöter am 28.05.2016 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag bei meiner Fotoexkursion auf Insekten konnte ich im Ostteil der Kiebitzwiese einen singenden Feldschwirl, 1 rufenden Kuckuck sowie 3 Neuntöter (2:1) als „Beifang“ notieren.
Im NSG heute am Vormittag kein Weißstorch und auch kein Flussregenpfeifer.

WÀhrend ein Neuntöterpaar sein Revier fest hat, sucht das zweite NeuntötermÀnnchen wohl noch ein passendes Weibchen.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

WÀhrend ein Neuntöterpaar sein Revier fest hat, sucht das zweite NeuntötermÀnnchen wohl noch ein passendes Weibchen.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Rohrammer singt am FlĂ¶ĂŸergraben zwischen den blĂŒhenden Schwertlilien......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Rohrammer singt am FlĂ¶ĂŸergraben zwischen den blĂŒhenden Schwertlilien......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Singdrossel singt nahe des AussichtshĂŒgels am Rande des Industriegebietes.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Singdrossel singt nahe des AussichtshĂŒgels am Rande des Industriegebietes.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Morgenstimmung mit Kormoran und Kanadagans am Ruhrufer.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Morgenstimmung mit Kormoran und Kanadagans am Ruhrufer.......am 28.05.16 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 28. Mai 2016

Fröndenberg: Tragödie bei den Weißstörchen, Rohrweihe, KnĂ€kente und Kuckuck am 27.05.2016 (Gregor Zosel)

Bei den Weißstörchen auf der Kiebitzwiese scheint sich wieder eine Tragödie abgespielt zu haben. Alle Jungstörche sind wohl gestorben. Schon heute bei Sonnenaufgang war der Weißstorchhorst verlassen. Zwar kamen etwa 15 Minuten spĂ€ter beide Altstörche zum Nest zurĂŒck, machten aber keine Anzeichen, sich um den Nachwuchs zu kĂŒmmern oder zu fĂŒttern. Etwa 2 Stunden lang standen sie auf dem Nest und putzten sich. Ab und zu zupften sie am Nistmaterial. Ein Storch flog dann schließlich ab, wĂ€hrend der zweite auf dem Horst verweilte. WĂ€hrend des gesamten Vormittages war kein Jungvogel mehr zu entdecken. R.Kappenstein berichtete mir, dass schon gestern am Abend der Storch verlassen war. Bei meiner heutigen Abendkontrolle zeigte sich das selbe Bild: Horst leer, ein Storch alleine auf der Heckrindweide. Woran die Jungstörche gestorben sind, bleibt Spekulation.
Da bleiben die Beobachtungen einer weiblichen Rohrweihe, 1 Schwarzmilan, 1 KnĂ€kerpel, 4 RostgĂ€nse mit 5 Pulli, 5 Flußregenpfeifer, 1 Kuckuck und 1 Gebirgsstelze Nebensache.

Vielleicht das letzte Foto des Weißstorchpaares auf ihrem Nest. Hier bei der gemeinsamen Ankunft am Horst am frĂŒhen Morgen war kein Jungstorch zu entdecken, der die Eltern erwartete.....am 27.05.16 Foto: Gregor Zosel

Vielleicht das letzte Foto des Weißstorchpaares auf ihrem Nest. Hier bei der gemeinsamen Ankunft am Horst am frĂŒhen Morgen war kein Jungstorch zu entdecken, der die Eltern erwartete.....am 27.05.16 Foto: Gregor Zosel

Freitag, 27. Mai 2016

Werne: Seidenreiher, 26.05.2016 (JĂŒrgen u. Patrick Hundorf)

Am 26.05.2016 morgens in den Rieselfeldern Werne ein nach Osten ĂŒberfliegender Seidenreiher.

Freitag, 27. Mai 2016

Fröndenberg: Rotschenkel, KnÀkente, Eisvogel, Rohrammernachwuchs und Rostgansfamilie am 25./26. 05.2016 (Gregor Zosel)

Da, bis auf dem Rotschenkel, an beiden Tagen die Zahlen der beobachteten Arten fast identisch waren, habe ich diese beiden Beobachtungsvormittage zusammengefasst. So notierte ich fĂŒr den Ostteil der Kiebitzwiese: 1 Rotschenkel (am 25.5.), 3 Flussregenpfeifer, 3 Kiebitze, 1 KnĂ€kerpel, 4 Schnatterenten, 26 Reiherenten, 11 BlĂ€ssrallen, 4 HöckerschwĂ€ne, 4 KanadagĂ€nse + 8 Junge, 4 NilgĂ€nse + 8 dj., 4 RostgĂ€nse + 4 Pulli, 2 Zwergtaucher, 1 Haubentaucher, 2 Weißstörche am Horst, 1 Eisvogel futtertragend zum Mendener Ententeich fliegend, 3 Neuntöter (2:1), 1 Gelbspötter, 1 GrĂŒnspecht, 4 Rohrammern (3 M + 1 flĂŒgger Jungvogel) sowie 1 Schafstelze.

KnĂ€kerpel am AussichtshĂŒgel.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

KnĂ€kerpel am AussichtshĂŒgel.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Kanadagansfamilie auf der Kiebitzwiese.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Kanadagansfamilie auf der Kiebitzwiese.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Reiherente im Flug.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Reiherente im Flug.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Heute konnte ich nur noch 4 Pulli bei den RostgÀnsen zÀhlen. Ob sich die anderen beiden Vermissten im höheren Gras versteckt hielten, bleibt zu hoffen.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Heute konnte ich nur noch 4 Pulli bei den RostgÀnsen zÀhlen. Ob sich die anderen beiden Vermissten im höheren Gras versteckt hielten, bleibt zu hoffen.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Plötzlich lÀuft mir ein Storch ins Bild.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Plötzlich lÀuft mir ein Storch ins Bild.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

...und immer auf der Suche nach Futter fĂŒr die Jungen.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

...und immer auf der Suche nach Futter fĂŒr die Jungen.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

WÀhrend ein Storch die Jungen hundert, ist das zweite Elternteil mit der Morgenpflege beschÀftigt.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

WÀhrend ein Storch die Jungen hundert, ist das zweite Elternteil mit der Morgenpflege beschÀftigt.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Im dichten Unterholz entdeckte ich diese schon selbststĂ€ndige flĂŒgge Rohrammer.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Im dichten Unterholz entdeckte ich diese schon selbststĂ€ndige flĂŒgge Rohrammer.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Ob dieses RohrammermÀnnchen wohl der Papa ist?.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Ob dieses RohrammermÀnnchen wohl der Papa ist?.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter in einer Baumkrone.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter in einer Baumkrone.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Turmfalke nach einem vergeblichem Jagdversuch.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Turmfalke nach einem vergeblichem Jagdversuch.....am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Aus frĂŒheren Jahren war man zu dieser Jahreszeit gewohnt, große Zahlen an Hummeln im blĂŒhenden Beinwell anzutreffen. Gestern im Hammer Wasserwerk und auch heute bei Sonnenschein auf der Kiebitzwiese war die Zahl der nektarsuchenden Hummeln mehr als bescheiden. In den Hochstaudenfluren mit hohen Beinwellanteilen entlang der Ruhr schĂ€tzte ich die Zahl  auf durchschnittlich max. 5 Hummeln auf 100 qm. Somit bleibt das Bienen- und Hummelsterben unverĂ€ndert auffĂ€llig. Aber auch alle anderen Insektenarten sind rar geworden. Auf der Suche nach Fotomotiven am Wegesrand, gelang mir lediglich eine Bild eines Gemeinen WeichkĂ€fers......am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Aus frĂŒheren Jahren war man zu dieser Jahreszeit gewohnt, große Zahlen an Hummeln im blĂŒhenden Beinwell anzutreffen. Gestern im Hammer Wasserwerk und auch heute bei Sonnenschein auf der Kiebitzwiese war die Zahl der nektarsuchenden Hummeln mehr als bescheiden. In den Hochstaudenfluren mit hohen Beinwellanteilen entlang der Ruhr schĂ€tzte ich die Zahl auf durchschnittlich max. 5 Hummeln auf 100 qm. Somit bleibt das Bienen- und Hummelsterben unverĂ€ndert auffĂ€llig. Aber auch alle anderen Insektenarten sind rar geworden. Auf der Suche nach Fotomotiven am Wegesrand, gelang mir lediglich eine Bild eines Gemeinen WeichkĂ€fers......am 26.05.16 Foto: Gregor Zosel

Donnerstag, 26. Mai 2016

Fröndenberg: Baumfalke am 25.05.2016 (Bernhard GlĂŒer und Gregor Zosel)

WĂ€hrend des AufhĂ€ngens von NistĂ€sten im Hammer Wasserwerk konnten wir einen jagenden Baumfalken beobachten. Im WerksgelĂ€nde außerdem ein singender Gelbspötter.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Fröndenberg / Unna: Gartenrotschwanz, TeichrohrsĂ€nger, Kolkraben, 23./24.05.2016 (B.GlĂŒer)

Seit zwei Tagen singt in unserem Garten (Frdbg.-Hohenheide) ein Gartenrotschwanz. Auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ hat inzwischen – wie schon in den beiden Vorjahren – ein TeichrohrsĂ€nger ein Revier bezogen.
Im Hemmerder Schelk ein Kolkrabenpaar mit mindestens einem flĂŒggen Jungvogel.

Dienstag, 24. Mai 2016

Kamen, Graureiher, 24.05.2016, (Gudrun und GĂŒnter Reinartz)

Heute waren wir im Bereich der Seseke in Heeren-Werve. Dort entdeckten wir zwei Horste mit Graureihern, in dem 3, im anderen zwei fast flĂŒgge Jungvögel mehr standen als saßen. Man musste den Standort wechseln, um entweder das eine oder das andere Nest zu beobachten. Erst als nach einem ungewöhnlichen GerĂ€usch zwei Altvögel zurĂŒckkehrten, reckten sich auch im hinteren Nest die Köpfe der Jungen nach oben.

Am Himmel kreiste ein Rotmilan

Schwer auszumachen, aber mach etwa 60 Minuten gingen auch mal alle Köpfe hoch. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Schwer auszumachen, aber mach etwa 60 Minuten gingen auch mal alle Köpfe hoch. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

so großen Hunger habe ich... Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

so großen Hunger habe ich… Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Versteckt, den Kopf unter den FlĂŒgeln, sah er lange wie tot aus.  Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Versteckt, den Kopf unter den FlĂŒgeln, sah er lange wie tot aus. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Wenn der Altvogelkommt... Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Wenn der Altvogel kommt…
Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

... gehen auch die Köpfe im hinteren Nest hoch. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

… gehen auch die Köpfe im hinteren Nest hoch. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Aber erst einmal muss geklÀrt werden, was das GerÀusch verursacht hat! Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Aber erst einmal muss geklÀrt werden, was das GerÀusch verursacht hat! Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Rotmilan am Himmel. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Rotmilan am Himmel. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Rotmilan ĂŒber der Seseke. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Rotmilan ĂŒber der Seseke. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Zu Hause begrĂŒĂŸten uns Kohlmeisen im gerade ausgebrachten Futterrest. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Zu Hause begrĂŒĂŸten uns Kohlmeisen im gerade ausgebrachten Futterrest. Kamen, 24.05.2016. Foto G. Reinartz

Dienstag, 24. Mai 2016

LĂŒnen: Vierfleck, 21.05.2016 (Andreas Nickel)

In LĂŒnen an der Grenze zu Horstmar am 21.05.2016 ein Vierfleck.

Vierfleck bei LĂŒnen am 21.05.2016 Foto: Andreas Nickel

Vierfleck bei LĂŒnen am 21.05.2016 Foto: Andreas Nickel

Vierfleck bei LĂŒnen am 21.05.2016 Foto: Andreas Nickel

Vierfleck bei LĂŒnen am 21.05.2016 Foto: Andreas Nickel

Montag, 23. Mai 2016

Selm: 22.05 NSG Lippe ( M.Dorenkamp und D. Niggemann)

Von 7.00 – 10.45 konnten von uns folgende Arten beobachtet werden.

Hohtaube, Ringeltaube, Turmfalke, Kiebitz, BluthĂ€nfling, viele Stare, Stieglitz, Stockente, Reiherente, Blesshuhn, MĂ€usebussard, GrĂŒnfink, Zilp Zalp, Eisvogel, Graureiher, nur 1 singender SumpfrohrsĂ€nger, 1 singender Gelbspötter, GartbaumlĂ€ufer, Amsel, Dohle, Singdrossel, RabenkrĂ€he, GrĂŒnspecht, Goldammer, DorngrasmĂŒcke, MonchgrasmĂŒcke, Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Kormoran, Fasan, Buntspecht, Weißstorch, 1 roter Milan, ein schwarzer Milan, Feldsperling, Zaunkönig, Blaumeise, Kohlmeise, Schwanzmeise, Rotkehlchen und wieder ein paar Feldhasen. Leider konnte kein Baumfalke in seinem Stammgebiet beobachtet werden, auch nicht an der Schleuse Horst.

Am Nachmittag konnte in Selm -Beifang noch beobachtet werden wie ein Steinkauz einen Turmfalken aus seinem Revier vertrieben hat.

Montag, 23. Mai 2016

Bergkamen, Holzwespe und Ameisen-SackkĂ€fer, 21.05.2016, Gudrun und GĂŒnter Reinartz

Wir waren in Bergkamen-Heil, eigentlich um nach Schmetterlingen oder Vögeln Ausschau zu halten.

Nicht chronologisch wiedergegeben, aber immer wieder erwischten wir ein paar Vögel. Ein GrauschnĂ€pper behielt von einem Hausdach den Überblick, ein Hausrotschwanz prĂ€sentierte seinem Jungen das Futter, aber zum FĂŒttern selbst ging es in einen entfernteren Baum. Auch der Stieglitz versteckte sich lieber, wĂ€hrend die Rauchschwalbe im schönsten Sonnenschein ihr prachtvolles Gefieder zeigen wollte.

GrauschnÀpper auf einem Hausdach. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

GrauschnÀpper auf einem Hausdach. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Jungvogel wartet auf Futter. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Jungvogel wartet auf Futter. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Altvogel mit Futter. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Altvogel mit Futter. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Stieglitz in seinem Versteck im Baum. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Stieglitz in seinem Versteck im Baum. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Rauchschwalbe sucht ein Weibchen... Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Rauchschwalbe sucht ein Weibchen… Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

... und singt. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

… und singt. Bergkamen-Heil 21.05.2016. (Foto: G. Reinartz)

Unterdessen faszinierte uns das Leben an den verschiedenen AmeisenhĂŒgeln. So ein „Erwachen“ im neuen Jahr bringt jede Menge Arbeit. SchĂ€den von Winter und Spechten mĂŒssen beseitigt werden und der Staat sollte möglichst schnell belebt sein. Da sind schon eine Menge an Material und Futter zu bewegen. Übrigens, wenn eine Raupe von gleich vier Ameisen „getragen“ wird, fĂŒhlt sie sich bestimmt hin- und hergerissen!

ameisen_gr_210516_01 ameise vs assel_gr_210516_04 ameise vs sandbiene_gr_210516_03 ameise_gr_210516_02

Das weiß auch der Ameisen-SackkĂ€fer. Der ist aus dem Ameisenbau gekommen und trachtet nun auf einem Zweig ĂŒber dem AmeisenhĂŒgel seinerseits danach, seine Nachkommen wieder im Ameisenbau zu platzieren. Dazu kotet er seine Eier mit winzigen Kotschuppen ein und lĂ€sst das Ei dann ĂŒber einem Ameisennest fallen. Im guten Glauben tragen die den Parasit in ihr Nest, wo er sich in den nĂ€chsten zwei Jahren von den Ameisenlarven ernĂ€hrt, bis er sich verpuppt und dann als KĂ€fer schnell das Ameisennest verlassen muss. Danach beginnt der Kreislauf von Neuem.

ameisensackkaefer_gr_210516_01 ameisensackkaefer_gr_210516_02

Nur ein paar Meter weiter das nĂ€chste Naturerlebnis. Eine weibliche Riesen-Schlupfwespe ist dabei, ihre Eier zielsicher durch das Holz hindurch in die Larve einer Holzwespe zu platzieren. Dazu verbiegt sie sich extrem, bis die Legeröhre, gefĂŒhrt von den Hinterbeinen, gezielt eingesetzt werden kann. Ist das Gelege untergebracht, streckt sie sich wieder und fliegt weiter.

holzwespe_gr_210516_01 holzwespe_gr_210516_02 holzwespe_gr_210516_03 holzwespe_gr_210516_04

Sonntag, 22. Mai 2016

Fröndenberg: Wachtelkönig am 22.05.2016 (Gregor Zosel)

Auch heute in den frĂŒhen Morgenstunden konnte ich das zaghafte Schnarren des Wachtelkönigs,den Marvin Lebeus zuvor meldete, vernehmen. Ansonsten notierte ich bei meinen heutigen mehrmaligen Besuchen der Kiebitzwiese u.a.: 3 Flussregenpfeifer, 2 Kiebitze, 3 Schnatterenten, 43 Reiherenten, 14 BlĂ€ssrallen, 3 Zwergtaucher in 2 Revieren, 4 HöckerschwĂ€ne, 3 RostgĂ€nse + 6 Pulli, 2 NilgĂ€nse mit ihren 8 juv., 24 KanadagĂ€nse + 8 Pulli, 2 GraugĂ€nse, 2 Weißstörche mit 3 Jungvögel auf Horst, 3 Graureiher, 2 Neuntöter (M), 2 Schafstelzen (1:1), 2n Rohrammern (M) sowie 1 Gelbspötter. Etwa 100 Stare auf der Heckrindweide, darunter hauptsĂ€chlich Jungstare.
Am KĂŒchenberg 2 singende Baumpieper sowie 1 BluthĂ€nflingpaar.

Flussregenpfeifer am AussichtshĂŒgel ......am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Flussregenpfeifer am AussichtshĂŒgel ......am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Nach den Gelegeverlusten wird wieder gebalzt bei den Kiebitzen.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Nach den Gelegeverlusten wird wieder gebalzt bei den Kiebitzen.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Rasante Flugmanöver.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Rasante Flugmanöver.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

..und zuletzt noch eine Ehrenrunde ĂŒber die WasserflĂ€che.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

..und zuletzt noch eine Ehrenrunde ĂŒber die WasserflĂ€che.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

BlÀssralle hat heute vegetarisch bestellt.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

BlÀssralle hat heute vegetarisch bestellt.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Stockente ĂŒbt fĂŒr die nĂ€chste Meisterschaft im Pfahlsitzen.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Stockente ĂŒbt fĂŒr die nĂ€chste Meisterschaft im Pfahlsitzen.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Nur wĂ€hrend der FĂŒtterung kann man einen Blick auf die Jungstörche erhaschen. Aber es scheint, dass alle drei Pulli noch putzmunter sind.Endlich kam am Abend der ersehnte Regen. Somit ist es fĂŒr die Eltern wieder leichter, an die WĂŒrmer im weicherem Boden zu gelangen. RegenwĂŒrmer und Schnakenlarven scheinen im Moment die Hauptnahrung fĂŒr die Jungstörche zu sein, soweit man es bei der FĂŒtterung erkennen kann......am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Nur wĂ€hrend der FĂŒtterung kann man einen Blick auf die Jungstörche erhaschen. Aber es scheint, dass alle drei Pulli noch putzmunter sind.Endlich kam am Abend der ersehnte Regen. Somit ist es fĂŒr die Eltern wieder leichter, an die WĂŒrmer im weicherem Boden zu gelangen. RegenwĂŒrmer und Schnakenlarven scheinen im Moment die Hauptnahrung fĂŒr die Jungstörche zu sein, soweit man es bei der FĂŒtterung erkennen kann......am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Graureiher jagt in einem Verbindungsgraben.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Graureiher jagt in einem Verbindungsgraben.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Jungstar am AussichtshĂŒgel.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Jungstar am AussichtshĂŒgel.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auch die Haussperling haben die Umgebung des AussichtshĂŒgels als neue Heimat bezogen, nachdem die Hecken entlang der Werner von Siemensstrasse auf den Stock geschnitten wurden. Dort hatten bis dato ca. 30 Spatzen ihr zuhause.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auch die Haussperling haben die Umgebung des AussichtshĂŒgels als neue Heimat bezogen, nachdem die Hecken entlang der Werner von Siemensstrasse auf den Stock geschnitten wurden. Dort hatten bis dato ca. 30 Spatzen ihr zuhause.....am 22.05.16 Foto: Gregor Zosel

Sonntag, 22. Mai 2016

LĂŒnen: Gefleckte Weinbergschnecke am 22.05.2016 (A. Pflaume)

Am 14.10.2013 meldete ichauf dieser Seite  den Fund einer Gefleckten Weinbergschnecke in Alstedde. Es handelte sich damals wohl um den ersten Nachweis dieser Art im Kreis Unna. Gestern fand ich in demselben Garten wieder ein Exemplar dieser Art. Ich denke das ist ein Hinweis darauf, dass sich hier eine ganze Population aufbaut oder schon aufgebaut hat. FĂŒr diese wĂ€rmeliebende Art waren die letzten „Winter“ wohl kein Problem und haben diese Entwicklung ermöglicht.

Sonntag, 22. Mai 2016

Extremadura/Spanien: Mehlschwalben etc. vom 25.04. bis 04.05.2016 (Ilona JĂ€dtke, Benedikt Warnke, Claudia Michaelis, Uwe Norra)

Eine Mehlschwalben-Kolonie von uns zunĂ€chst unvorstellbarer GrĂ¶ĂŸe entdeckten wir an einer BrĂŒcke ĂŒber den Rio Tajo nahe der Stadt El Puente del Arzobispo. Wir hatten unsere Freude an der Menge der bei uns so selten gewordenen Vögel.

Ansonsten brachte uns unserer Aufenthalt in der Extremadura neben vielen schönen EindrĂŒcken und Erlebnissen eine Liste mit etwa 130 beobachteten Vogelarten.  Davon waren Großtrappe, Zwergtrappe, Spanischer Kaiseradler, Gleitaar, AlpenkrĂ€he und Steinrötel einige der Höhepunkte.

gaensegeier_un_260416

GĂ€nsegeier am 26.04.2016 Foto: Uwe Norra

schlangenadler_un_280416

kreisender Schlangenadler am 28.04.2016 Foto: Uwe Norra

blauracke_un_300416

Blauracke auf einem der zahlreich fĂŒr diese Art aufgehĂ€ngten NistkĂ€sten am 30.04.2016 Foto: Uwe Norra

mehlschwalbe_un_020516_1

Ausschnitt aus der Mehlschwalben-Kolonie am Rio Tajo am 02.05.2016 Foto: Uwe Norra

mehlschwalbe_un_020516_2

Ausschnitt aus der Mehlschwalben-Kolonie am Rio Tajo am 02.05.2016 Foto: Uwe Norra

mehlschwalbe_un_020516_3

Ausschnitt aus der Mehlschwalben-Kolonie am Rio Tajo am 02.05.2016 Foto: Uwe Norra

osterluzeifalter_un_020516

Osterluzeifalter in der Sierre de Gredos am 02.05.2016 Foto: Uwe Norra

zwergadler_un_040516

Zwergadler, kurz vor unserer Heimreise am 04.05.2016 Foto: Uwe Norra

Sonntag, 22. Mai 2016

Fröndenberg/Holzwickede: Wachteln, Waldohreule, WaldkÀuze und Waldkauznachwuchs, SumpfrohrsÀnger, Wachtelkönig u.a. am 19.-21.05.2016 (Marvin Lebeus & Stefan Helmer)

Von Donnerstag auf Freitag haben wir eine Nachtexkursion am TruppenĂŒbungsplatz Holzwickede gemacht. Um 23:30 erste Rufe eines mĂ€nnlichen Waldkauzes, kurze Zeit spĂ€ter antwortet auch ein Weibchen auf den Ruf. Sehr erfreulich war dann um 01:00 an anderer Stelle auf dem Platz, 1 rufende weibliche Waldohreule. Wir konnten sie sogar sehr schön im Mondschein fliegen sehen. Bei beiden Eulenarten konnten wir -bisher- keine Jungvögel feststellen. Nebenher hier auch noch 2 singende SumpfrohrsĂ€nger. An der SchoofsbrĂŒcke singen um 3:30 auch die 2 bekannten TeichrohrsĂ€nger. Auf den angrenzenden Filterbecken steht 1 humpelnder Kiebitz, der arme Kerl konnte mit dem rechten Bein leider nicht mehr aufsetzen. Zu guter Letzt hören wir in den angrenzenden Ruhrwiesen gegen 04:00 2 rufende Wachteln. Um 04:30 hört man dann das Erwachen vieler Vögel wie Rotkehlchen, Singdrossel, Amsel und Feldlerche, die schlagartig anfangen mit ihrem Gesang den Tag zu beginnen.

Nach der tollen Exkursion bin ich in der folgenden Nacht (Freitag auf Samstag) nochmal hochmotiviert alleine losgestiefelt. Gezielt auf Wachteln und Wachtelkönige habe ich vor allem im Raum Fröndenberg (Ruhraue/Strickherdicke/Bausenhagen/Bentrop) und in Hemmerde (Ostfeld/Wiesen) gesucht. Die Ausbeute war allerdings sehr mager. Im Warmer Löhen ruft um 22:00 und spĂ€ter um 02:30 lediglich 1 Wachtel. An allen weiteren Stellen bisher keine Rufer unterwegs. DafĂŒr noch eine sehr tolle Beobachtung um 03:15, als 1 Wachtelkönig aus dem Ostteil des NSG Kiebitzwiese ruft. Der Wachtelkönig war so laut dass ich ihn sogar noch klar und deutlich auf dem AussichtshĂŒgel (>600m entfernt) hab rufen hören. Die Suche nach Waldohreulen bzw. bettelnden Jungvögeln -an im FrĂŒhjahr bebalzen Stellen- (s. Meldungen von B. GlĂŒer) bleibt leider weiterhin erfolglos. Erfreulicherweise kann ich aber eine Waldkauzbrut im Raum Fröndenberg melden. Das Paar hat schon sehr zeitig im FrĂŒhjĂ€hr, wohl ohne Komplikationen, mit der Brut beginnen können. Drei Jungvögel haben sie hervorgebracht, die Ästlinge sind schon gut 200-300m von der Bruthöhle entfernt und werden weiterhin sehr gut von den beiden Altvögeln versorgt.

StandortĂŒbungsplatz Holzwickede bei Nacht, am 20.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

StandortĂŒbungsplatz Holzwickede bei Nacht, am 20.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Weibliche Waldohreule auf dem Übungsplatz, am 20.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Weibliche Waldohreule auf dem Übungsplatz, am 20.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Erfolgreiche Waldkauzbrut in Fröndenberg, hier mit einem der Ästlinge...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Erfolgreiche Waldkauzbrut in Fröndenberg, hier mit einem der Ästlinge…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...hier mit zwei Ästlingen...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…hier mit zwei Ästlingen…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...und schließlich das Gruppenfoto...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…und schließlich das Gruppenfoto…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...wohl noch satt von der letzten Mahlzeit, lÀsst sich dieser Jungvogel sehr viel Zeit bis er die Maus in seinen FÀngen isst...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…wohl noch satt von der letzten Mahlzeit, lĂ€sst sich dieser Jungvogel sehr viel Zeit bis er die Maus in seinen FĂ€ngen isst…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...Wachsamer Altvogel...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…Wachsamer Altvogel…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

...Schaut auch mir genau auf die Finger...am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

…Schaut auch mir genau auf die Finger…am 21.05.2016 Foto: Marvin Lebeus

Samstag, 21. Mai 2016

Fröndenberg / Unna: Wiesenweihe, Wespenbussard, TrauerschnĂ€pperbruten, Schwarzkehlchenbruten, RebhĂŒhner, Neuntöter, Kiebitze, u.a., 19./20.05.2016 (B.GlĂŒer)

Gestern bei Frdbg.-Frömern eine mĂ€nnliche Wiesenweihe ĂŒber gemĂ€hten FlĂ€chen (vergeblich) jagend. – Immerhin ließen gleich 4 Graureiher auf eben diesen FlĂ€chen erkennen, dass hier mit MĂ€usen zu rechnen ist.
Heute (endlich) ein Wespenbussard (m), der offensichtlich seinen Heimzug bei uns beendet hat. Um 9. 45 h kreiste er ausdauernd westlich Bausenhagen ĂŒber Priorsheide. Ein um 13.50 h sehr hoch ĂŒber dem Sundern (Frdbg.-Hohenheide) kreisender Wespenbussard erwies sich spĂ€ter beim Vergleich von Fotos am PC als derselbe Vogel. Blieb noch die spannende Frage, ob es sich um einen Vogel handelte, der auch schon im Vorjahr in unserer Region gewesen ist. Ein Vergleich mit dem mĂ€nnlichen Brutvogel aus dem Bausenhagener Schelk (Foto vom 11.05.2015 – siehe auch Fotomontage) ergab jedoch keine Übereinstimmung.

SĂŒdlich OstbĂŒren, auf Bio-GemĂŒsefeldern, ein Rebhuhnpaar.

Im Hemmerder Ostfeld gelang heute der Nachweis der zweiten Schwarzkehlchen-Brut (beide Altvögel Futter tragend). Weiterhin hier erfreulich: zwischen den FeldvogelschutzflĂ€chen hat sich ein Neuntöter-Paar angesiedelt. Diese Ansiedlung steht sicher in direktem Zusammenhang mit den angrenzenden Feldbrachen. Noch etwas Erfreuliches (man wird ja bescheiden!): entgegen eigenen BefĂŒrchtungen der letzten Tage konnte heute das letzte, bereits recht große KiebitzkĂŒken aus den bisher einzigen beiden erfolgreichen Bruten munter angetroffen werden. Es hĂ€lt sich nach wie vor auf einem riesigen, noch nahezu vegetationsfreien Feld mit eingesĂ€ten Zwiebeln auf. Nicht weit entfernt waren gleichzeitig ein Rotmilan, 1 MĂ€usebussard und 6 (!) RabenkrĂ€hen mit 5 weiteren (adulten) Kiebitzen (einer auf Nachgelge) auf dieser FlĂ€che.

Im Hemmerder Schelk konnten heute alle 5 bisher gefundenen TrauerschnĂ€pperreviere bestĂ€tigt werden. Auch hier gibt es Erfreuliches zu berichten: mindestens 2 Revierinhaber sind erfolgreich verpaart – evtl. hat sogar auch ein drittes MĂ€nnchen ein brĂŒtendes Weibchen. – Allesamt in NistkĂ€sten, so dass die seit 5 Jahren laufende Nisthilfeaktion in der laufenden Saison besonders erfolgreich ist. Interessantes am Rande: Als Langstreckenzieher und HöhlenbrĂŒter sind die spĂ€t im Brutgebiet eintreffenden TrauerschnĂ€pper bekanntermaßen gegenĂŒber anderen HöhlenbrĂŒtern sehr aggressiv, um sich in der Konkurrenz mit ihnen durchsetzen zu können. Nun hat eines unser diesjĂ€hrigen TrauerschnĂ€ppermĂ€nnchen in nur rund 6 m entfernter Nachbarschaft eine besetzte Mittelspechthöhle. – Die deutlich grĂ¶ĂŸeren Mittelspechte wurden heute bei fast jeder FĂŒtterung ihrer Jungen vom TrauerschnĂ€pper heftig attackiert und zum Teil sogar verfolgt.

Ein Rebhuhnpaar auf Bio-GemĂŒsefeld sĂŒdlich Frdbg.OstbĂŒren, 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

Ein Rebhuhnpaar auf Bio-GemĂŒsefeld sĂŒdlich Frdbg.OstbĂŒren, 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

Neuntöterpaar auf Grenzpfosten am Feldvogelschutzfeld im Hemmerder Ostfeld, 19.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

Neuntöterpaar auf Grenzpfosten am Feldvogelschutzfeld im Hemmerder Ostfeld, 19.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

Schwarzkehlchenpaar Futter tragend im Hemmerder Ostfeld, 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

Schwarzkehlchenpaar Futter tragend im Hemmerder Ostfeld, 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

MĂ€nnlicher Wespenbussard kreist ĂŒber Priorsheide bei Bausenhagen..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

MĂ€nnlicher Wespenbussard kreist ĂŒber Priorsheide bei Bausenhagen..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

...individuelle FĂ€rbungsmuster haben, Ă€hnlich wie unsere FingerabdrĂŒcke, Wiedererkennungswert - bei diesem Vogel kommen aktuell AuffĂ€lligkeiten im Mauserzustand des Stoßes hinzu: die rechte, Ă€ußere Steuerfeder hat noch nicht die volle LĂ€nge und in der Mitte des Schwanzes fehlt eine Federspitze..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

...individuelle FĂ€rbungsmuster haben, Ă€hnlich wie unsere FingerabdrĂŒcke, Wiedererkennungswert - bei diesem Vogel kommen aktuell AuffĂ€lligkeiten im Mauserzustand des Stoßes hinzu: die rechte, Ă€ußere Steuerfeder hat noch nicht die volle LĂ€nge und in der Mitte des Schwanzes fehlt eine Federspitze..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

...im direkten Vergleich mit dem mĂ€nnlichen Brutvogel aus dem selben Gebiet (rechtes Foto vom 11.05.2015) wird deutlich, dass der heutige Vogel mit diesem nicht identisch ist..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

...im direkten Vergleich mit dem mĂ€nnlichen Brutvogel aus dem selben Gebiet (rechtes Foto vom 11.05.2015) wird deutlich, dass der heutige Vogel mit diesem nicht identisch ist..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... dieser Ă€hnlich gefĂ€rbte, sehr hoch fliegende Wespenbussard (ca. vier Stunden spĂ€ter) hat ebenfalls rechts eine verkĂŒrzte Steuerfeder und in der Mitte des Stoßes eine fehlende Federspitze - es scheint dasselbe MĂ€nnchen wie am Morgen zu sein, 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... dieser Ă€hnlich gefĂ€rbte, sehr hoch fliegende Wespenbussard (ca. vier Stunden spĂ€ter) hat ebenfalls rechts eine verkĂŒrzte Steuerfeder und in der Mitte des Stoßes eine fehlende Federspitze - es scheint dasselbe MĂ€nnchen wie am Morgen zu sein, 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

TrauerschnĂ€ppermĂ€nnchen sieht dem zuvor eingeflogenen Weibchen hinterher..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

TrauerschnĂ€ppermĂ€nnchen sieht dem zuvor eingeflogenen Weibchen hinterher..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... auch hier schaut ein Weibchen aus dem Nistkasten ..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... auch hier schaut ein Weibchen aus dem Nistkasten ..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... das dazugehörende MĂ€nnchen ist nicht weit..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... das dazugehörende MĂ€nnchen ist nicht weit..., 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... an anderer Stelle erweist sich ein TrauerschnĂ€ppermĂ€nnchen fĂŒr die Mittelspechte als `nerviger NachbarÂŽ, 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... an anderer Stelle erweist sich ein TrauerschnĂ€ppermĂ€nnchen fĂŒr die Mittelspechte als `nerviger NachbarÂŽ, 20.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

Freitag, 20. Mai 2016

Selm: 19.05.2016 FeldvogelschutzflĂ€che Luisenstraße / AusgleichflĂ€che Worth (D.Niggemann)

Es sind immer noch einige Kiebitze im Gebiet und dem Verhalten nach zu urteilen auch noch nicht flĂŒgge Jungvögel , die allerdings nicht beobachtet werden konnten. Es konnten auch noch Gelbspötter, Turmfalke, Schafstelze, Feldsperling, GrĂŒnspecht, MĂ€usebussard, EichelhĂ€her, DorngrasmĂŒcke, MönchgrasmĂŒcke, GartengrasmĂŒcke und auch eine Rohrweihe neben den ĂŒblichen Arten beobachtet werden.

Freitag, 20. Mai 2016

Kamen / Bergkamen, BluthÀnfling, Schafstelze, Meisen und Insekten, 18./19.05.2016

Am 18.05.2016 waren wir an der Seseke in Richtung Bergkamen unterwegs. Dort zeigte sich uns eine Bachstelze und wenig spĂ€ter eine Wiesenschafstelze. Über uns saß eine TĂŒrkentaube und wenig spĂ€ter in der Kleingartenanlage zeigte sich eine Blaumeise in einem besonders schön blĂŒhenden Baum.

Reichlich gedeckter Tisch... Seseke Kamen, 18.05.2016. Foto: G.Reinartz

Reichlich gedeckter Tisch…
Seseke Kamen, 18.05.2016. Foto: G.Reinartz

und RĂŒckkehr Richtung Nest. Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

und RĂŒckkehr Richtung Nachwuchs. Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

wiesenschafstelze_gr_180516_02 Wiesenschafstelze_gr_180516_03 wiesenschafstelze_gr_180516_04 wiesenschafstelze_gr_180516_01

Die Arbeitsweise der Schafstelze: Anvisieren,, gezielter Flug, fangen und ausruhen! Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

TĂŒrkentaube ĂŒber unserem Kopf, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

TĂŒrkentaube ĂŒber unserem Kopf, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Im Kleingarten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Im Kleingarten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Am 19.05.2016, auf dem Friedhof Overberge, war auch in diesem Jahr wieder der BluthÀnfling zu finden.

BluthÀnfling in Overberge, Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 19.05.16. Foto: G.Reinartz

BluthÀnfling in Overberge, Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 19.05.16. Foto: G.Reinartz

Wenn nichts „Großes“ zu finden ist – Ameisen pflegen ihre „BlattlĂ€use“ und verteidigen sie gegen Feinde wie den MarienkĂ€fer. In morschem Holz findet man mit ein wenig GlĂŒck den Großen BreitrĂŒssler (Platystomos albinus), an frischen Trieben der Eiche eher die Larve der  Eichenblattwespe (Periclista pubescens).

ameise_gr_180516_08 ameise vs marienkaefer_gr_180516_09

Großer BreitrĂŒssler sucht nach Pilzen am Baum. Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Großer BreitrĂŒssler sucht nach Pilzen am Baum. Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 18.05.16. Foto: G.Reinartz

Raupe der Eichenblattwespe, Bergkamen, Kleingartenanlage Haus Aden, 18.05.2016, Foto: G. Reinartz

Raupe der Eichenblattwespe, Bergkamen, Kleingartenanlage Haus Aden, 18.05.2016, Foto: G. Reinartz

Zuhause angekommen, Blaumeise bei der Brutpflege, Im Garten Haus Aden, Seseke Kamen, 19.05.16. Foto: G.Reinartz

Wieder zuhause in Kamen angekommen, unsere Kohlmeisen bei der Brutpflege, Kamen, 19.05.16. Foto: G.Reinartz

Freitag, 20. Mai 2016

Schwerte: Röllingwiese, 17.-18.05.2016 (Hans Joachim Göbel)

Am 17.05.2016 abends hatten wir in Westhofen einen Austernfischer. Der war am 18.05.2016 nicht mehr zu sehen. Die beiden GrĂŒnschenkel waren auch weg.
Ein Rotschenkel, eine Rohrweihe, zwei Baumfalken und die ĂŒblichen Enten waren da. Ein Zwergtaucher brĂŒtet dicht vorm Stand, versteckt im Binsen.
Die KrĂ€hen haben vollen Bruterfolg. Auf dem E-Mast an der A45. NĂ€he Ruhr werden halbwĂŒchsige Jungen gefĂŒttert. HĂ€ufig mit Eiern aus der Röllingwiese.
Zwei Neuntöter-Paare sind noch da.
Leider nehmen die Störungen durch freilaufende Hunde und Angler schleichend zu. Am Ruhrufer werden die hohen Brennnesseln und Stauden zertreten. Zum Angel auswerfen. Gerade dort waren eigentlich die Brutreviere, von TeichrohrsĂ€nger, GrasmĂŒcken, und Ammern. Das MĂ€hgut der Weiden eignet sich ja nicht zur Brut. Die werden nun gestört oder gar zertreten.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Bönen: Kuckuck am 19.05.2016 (H.Peitsch)

Heute Abend hatte ich das GlĂŒck einen Kuckuck zu fotografieren, der vom Holzplatz kommend das HRB ĂŒberflog und in einem Baum unweit von mir landete um seinen Ruf ertönen zu lassen.

Kuckuck_hp_19.5.16

Kuckuck in Bönen am 19.05.16 Foto: Hartmut Peitsch

Donnerstag, 19. Mai 2016

Fröndenberg: Austernfischer, zweiter Rostgansnachwuchs und weiteres besetztes Neuntöterrevier am 19.05.2016 (Bernhard GlĂŒer und Gregor Zosel)

Heute am Vormittag konnten wir wĂ€hrend des AufhĂ€ngens von NistkĂ€sten im Hammer Wasserwerk auch den Austernfischer beobachten, der gestern kurz die Kiebitzwiese besuchte. Ebenfalls hier im WerksgelĂ€nde u.a. 1 singender Girlitz, 1 GrauschnĂ€pper sowie 1 NeuntötermĂ€nnchen im Ostbereich. Somit ist auch das Revier am Ostausgangstor wieder besetzt. 6 singende SumpfrohrsĂ€nger im aufgesuchten Teil des Wasserwerks lassen wohl auf einen Bestand auf etwa 10 Reviere schließen. Am kommenden Montag, wenn wir den Rest den NistkĂ€sten in Richtung RammbachmĂŒndung aufhĂ€ngen, wird Aufschluss ĂŒber weitere SumpfrohrsĂ€ngerreviere geben.
Wohl im Hammer Wasserwerk geschlĂŒpft sind die 6 RostganskĂŒken, die am Mittag durch die hohen Wiesen auf der Kiebitzwiese in Richtung Ruhr wanderten. Zumindest berichteten uns Mitarbeiter des Wasserwerkes, dass sie halsberingte RostgĂ€nse mit Pulli an einem Filterbecken gesehen haben. Es sind unsere altbekannten beringte RostgĂ€nse EF und KS, die Eltern geworden sind.
Bei Bentrop in der Hecke nahe des Hanges zum Warmer Löhen ein NeuntötermÀnnchen, das schon Marvin Lebeus vor einiger Zeit entdeckte. Somit ist dieses Revier wohl in diesem Jahr wieder fest.

Austernfischer an einem Filterbecken im Hammer Wasserwerk auf Nahrungssuche.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Austernfischer an einem Filterbecken im Hammer Wasserwerk auf Nahrungssuche.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Drei von insgesamt sechs RostganskĂŒken, die ich im hohen Gras der Kiebitzwiese entdeckte.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Drei von insgesamt sechs RostganskĂŒken, die ich im hohen Gras der Kiebitzwiese entdeckte.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Unsere altbekannte EF-Rostgans hat stets ein Auge auf ihre Jungen.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Unsere altbekannte EF-Rostgans hat stets ein Auge auf ihre Jungen.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Und auch die KS-Rostgans sichert die Umgebung wÀhrend der Wanderung zur Ruhr.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Und auch die KS-Rostgans sichert die Umgebung wÀhrend der Wanderung zur Ruhr.....am 19.05.16 Foto: Gregor Zosel

Donnerstag, 19. Mai 2016

Werne: Kiebitzschutz am 19.05.2016 (Anke BienengrÀber)

Die Rettungsaktion von Kiebitzjungen war am Morgen des 18.5. noch nicht abgeschlossen, wie ich heute morgen vom Bewirtschafter der FlĂ€che erfuhr. Nachdem ich den vermeintlich gut abgesuchten Acker verlassen hatte, fand der Landwirt zusammen mit dem Fahrer der Drainagemaschine noch 8 weitere Jungvögel, die er ĂŒberwiegend mit seinem Pullover fangen und wegtragen konnte.
Außerdem hatte J. Hundorf gestern abend bereits wieder drei fast flĂŒgge Kiebitze auf diesem Acker beobachtet, so dass ich heute morgen vor der Weiterbearbeitung der FlĂ€che den Acker noch einmal abgesucht habe. Was aber leider nicht wirklich aussichtsreich ist, wie die gestrige Suchaktion gezeigt hat, denn die KĂŒken ducken sich offenbar unter die schon höher gewachsene Vegetation und fliehen nicht zuverlĂ€ssig vor Menschen. Da ich heute morgen aber keine warnenden Altvögel mehr ĂŒber mir hatte, hoffe ich, dass die Kiebitze den Acker jetzt bis zum Ende der Maisaussaat meiden oder vom sehr aufmerksamen Bewirtschafter rechtzeitig entdeckt werden.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Unna / Fröndenberg / Bönen: Eschensterben, Grauspecht (-brut?), WaldlaubsĂ€nger, TrauerschnĂ€pper, Girlitze, Thunbergschafstelzen, Schwarzkehlchenbrut, u.a., 17./18.05.2016 (B.GlĂŒer)

An vielen Stellen im Kreis UN zeigt sich in diesem FrĂŒhling, dass ein aus dem Osten kommendes Eschensterben inzwischen auch bei uns grassiert. Seit 2012 weiß man, dass der Verursacher dieses mysteriösen Sterbens ein aus Japan eingeschleppter Pilz (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ist. Junge Eschen sterben relativ schnell, wĂ€hrend Ă€ltere BĂ€ume ĂŒber Jahre dahinsiechen, jedoch im Endeffekt auch sterben. Man rechnet damit, dass bei uns in den kommenden Jahren ca. 90 % aller Eschen sterben werden, wĂ€hrend etwa die restlichen 10 % immun zu sein scheinen. In DĂ€nemark sind bereits rund 90 % aller Eschen abgestorben – in Großbritannien versucht man durch FĂ€llen und Verbrennen befallener BĂ€ume die Seuche noch aufzuhalten. Nach dem Verschwinden der Ulmen ist nun ein weiterer verbreiteter Laubbaum bei uns akut gefĂ€hrdet.
Aus der Vogelwelt gibt es noch ein paar erfreulichere Meldungen: gestern Abend und an den Tagen davor rief, bzw. trommelte ausdauernd „unser“ Grauspecht aus dem Voßackerbachtal am MĂŒhlenberg (Frdbg.), so dass es nunmehr auch Nachweise wĂ€hrend der Brutzeit gibt. Am Gut Schulze Neuenhof ein singender Girlitz. Ein weiterer Girlitz mit Gesang auf dem Altenbögger Friedhof in Bönen.

Im Hemmerder Ostfeld verdichten sich die Hinweise auf zwei Schwarzkehlchenbruten: Am DörgĂ€nger ein sehr dunkles MĂ€nnchen Futter tragend und nahe dem neuen Feldvogelschutzfeld ein Weibchen, das augenscheinlich die Partnerin des schon mehrfach gemeldeten „hellen“ MĂ€nnchens ist. Hier heute unter anderem auch 11 Schafstelzen, von denen mindestens 7 Ex Thunbergschafstelzen waren.

Bei Frdbg.-Frömern heute noch ein Braunkehlchen und Im Sundern (östlich Frdbg.-Hohenheide) letzte Nacht ein singender Feldschwirl.
Auf dem Golfplatz „Am Winkelshof“ (Frdbg.) ein singender Birkenzeisig.

Im Hemmerder Schelk abends zwei singende WaldlaubsÀnger und zwei singende TrauerschnÀpper

Diese jung Esche kĂ€mpft noch, doch ihre Ă€ußeren Zweige sind bereits tot (Hemmerder Wiesen)..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

Diese jung Esche kĂ€mpft noch, doch ihre Ă€ußeren Zweige sind bereits tot (Hemmerder Wiesen)..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... diese ca. 4 m hohe Esche ist bereits seit einem Jahr tot (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... diese ca. 4 m hohe Esche ist bereits seit einem Jahr tot (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... auch diese Esche in der Weißdornhecke hat den Kampf bereits verloren (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... auch diese Esche in der Weißdornhecke hat den Kampf bereits verloren (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... das herannahende Ende hat den sterbenden Baum im Vorjahr veranlasst, eine Unzahl an NotfrĂŒchten (Flugsamen) reifen zu lassen (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... das herannahende Ende hat den sterbenden Baum im Vorjahr veranlasst, eine Unzahl an NotfrĂŒchten (Flugsamen) reifen zu lassen (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... hier sieht man eine ganze Reihe unterschiedlich alter Eschen mit verschiedenen Schadensstadien (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... hier sieht man eine ganze Reihe unterschiedlich alter Eschen mit verschiedenen Schadensstadien (Hemmerder Wiesen) ..., 17.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... diese Esche bei Unna-Stockum zeigt durch den lametterartigen Massenansatz von Flugsamen aus dem Vorjahr, dass sie ihren Überlebenskampf auch schon verloren gibt - Laubaustrieb ist kaum noch vorhanden..., 18.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... diese Esche bei Unna-Stockum zeigt durch den lametterartigen Massenansatz von Flugsamen aus dem Vorjahr, dass sie ihren Überlebenskampf auch schon verloren gibt - Laubaustrieb ist kaum noch vorhanden..., 18.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... hier zwei gleichalte Eschen auf dem Golfplatz `Am WinkelshofÂŽ links des Weges (Frdbg.) - die erste `hat bereits alles hinter sichÂŽ, wĂ€hrend die zweite noch relativ guten Laubaustrieb zeigt ..., 18.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... hier zwei gleichalte Eschen auf dem Golfplatz `Am WinkelshofÂŽ links des Weges (Frdbg.) - die erste `hat bereits alles hinter sichÂŽ, wĂ€hrend die zweite noch relativ guten Laubaustrieb zeigt ..., 18.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... zu guter letzt - hier einmal eine (noch?) kerngesunde Esche in Frdbg.-Hohenheide, 18.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

... zu guter letzt - hier einmal eine (noch?) kerngesunde Esche in Frdbg.-Hohenheide, 18.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

MĂ€nnliche Thunbergschaftselze auf der FeldvogelschutzflĂ€che im Hemmerder Ostfeld, 18.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

MĂ€nnliche Thunbergschaftselze auf der FeldvogelschutzflĂ€che im Hemmerder Ostfeld, 18.05.2016 Foto: Bernhard GlĂŒer

Donnerstag, 19. Mai 2016

Fröndenberg: Braunkehlchen, SteinschmÀtzer, Neuntöter am 18.05.2016 (Stefan Helmer)

In den Ruhrwiesen östlich der SchoofsbrĂŒcke konnte ich heute abend neben den gestrigen Arten (mit Ausnahme der Rotschenkel) zusĂ€tzlich ein Braunkehlchen, einen SteinschmĂ€tzer und drei Neuntöter beobachten. WĂ€hrend ein Paar Neuntöter mit der Nahrungssuche beschĂ€ftigt war, sang einige Hundert Meter weiter ein einzelnes MĂ€nnchen.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Fröndenberg: Austernfischer, Baumfalken, Weißstorchjungvögel, Feldschwirl und weiteres Neuntöterrevier am 18.05.2016 (Gregor Zosel)

Etwa 10 Minuten dauerte nur der Kurzbesuch eines Austernfischers am Nachmittag auf der Kiebitzwiese. Somit steht aber eine neue Art auf der „Kiebitzwiesenliste“. Ebenfalls am Nachmittag hatte ich das GlĂŒck, bei der FĂŒtterung der jungen Weißstörche, 3 kleine Köpfchen zu sehen. Wollen hoffen, dass es dieses Jahr mit der Jungenaufzucht klappt und alle Störche gesund heranwachsen können. Ansonsten nur erwĂ€hnenswert am heutigen Tag hier im Ostteil des NSG:5 Flussregenpfeifer, 5 Kiebitze, beide NeuntötermĂ€nnchen im Bereich Ostteil Kiebitzwiese/ Hammer Wasserwerk, 1 Feldschwirl, 2 singende Rohrammern sowie 1 Schwarzmilan.
Ein weiteres Neuntöterrevier ist besetzt. In der Neuanpflanzung an der Frömener Strasse nahe der BielenbĂŒsche ein MĂ€nnchen.
Unweit hiervon, in einer Hecke bei dem Bauernhof Pante, ein singender Gelbspötter. Ein weiterer Gelbspötter in der Hecke an der Priorsheide.
Im NSG Wulmke konnte ich zusammen mit Matthias Danielmeyer am Nachmittag Flugspiele von 2 Baumfalken beobachten. Kurz darauf flogen sie in NW-Richtung ab.

Austernfischer auf der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Austernfischer auf der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Vor sieben Jahren hatte ich zusammen mit Werner PrĂŒnte schon mal das GlĂŒck, einen Austernfischer im Hammer Wasserwerk zu beobachten. Eine weitere Beobachtung eines Austernfischers konnte ich im Mai 2010 ebenfalls im Hammer Wasserwerk machen. FĂŒr Fröndenberg eine Art, die das Ruhrtal selten besucht....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Vor sieben Jahren hatte ich zusammen mit Werner PrĂŒnte schon mal das GlĂŒck, einen Austernfischer im Hammer Wasserwerk zu beobachten. Eine weitere Beobachtung eines Austernfischers konnte ich im Mai 2010 ebenfalls im Hammer Wasserwerk machen. FĂŒr Fröndenberg eine Art, die das Ruhrtal selten besucht....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auch eine Flugaufnahme ist mir gelungen....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auch eine Flugaufnahme ist mir gelungen....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Weißstorch sucht Nahrung fĂŒr die Jungen auf den feuchten Wiesen der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Weißstorch sucht Nahrung fĂŒr die Jungen auf den feuchten Wiesen der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mit vollem Magen zurĂŒck zum Horst, wo der hudernde Partner mit den hungrigen Jungen wartet....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mit vollem Magen zurĂŒck zum Horst, wo der hudernde Partner mit den hungrigen Jungen wartet....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Das erste Köpfchen streckt sich, in der Hoffnung, dass es nun etwas Leckeres gibt....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Das erste Köpfchen streckt sich, in der Hoffnung, dass es nun etwas Leckeres gibt....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auf dieser AusschnittvergrĂ¶ĂŸerung kann man erkennen, dass es drei Jungstörche sind....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Auf dieser AusschnittvergrĂ¶ĂŸerung kann man erkennen, dass es drei Jungstörche sind....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Neben dem Gesang der DorngrasmĂŒcken sind es nun auch die Lieder der SumpfrohrsĂ€nger, die auf der Kiebitzwiese dominieren....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Neben dem Gesang der DorngrasmĂŒcken sind es nun auch die Lieder der SumpfrohrsĂ€nger, die auf der Kiebitzwiese dominieren....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Weiterhin auch zu hören, die Strophen der Rohrammern....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Weiterhin auch zu hören, die Strophen der Rohrammern....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Buntspecht am AussichtshĂŒgel....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Buntspecht am AussichtshĂŒgel....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan auf einem Ansitzbaum nahe der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Schwarzmilan auf einem Ansitzbaum nahe der Kiebitzwiese....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mit dem NeuntötermĂ€nnchen nahe der BielenbĂŒsche ist ein weiteres Revier fĂŒr Fröndenberg wieder besetzt....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mit dem NeuntötermĂ€nnchen nahe der BielenbĂŒsche ist ein weiteres Revier fĂŒr Fröndenberg wieder besetzt....am 18.05.16 Foto: Gregor Zosel

Mittwoch, 18. Mai 2016

Fröndenberg: Beobachtungen vom 04.05. – 17.05.2016 (Rainer Hebeler)

Am 16.05.2016 konnten wir auf der Ruhr die Rostgans (EF) mit zwei Gösseln beobachten.
Weiterhin sahen wir u.a. eine Stockente mit 9 KĂŒken, die, als sie sich dem Schwanennest (beim AussichtshĂŒgel) nĂ€herten, vom Schwan “dezent” vertrieben wurden. Der weibliche Schwan saß zu der Zeit auf dem Nest. Gestern war das Nest allerdings erneut verlassen.
Die zwei AlpenstrandlĂ€ufer konnten wir in der NĂ€he des AussichtshĂŒgels ebenfalls festhalten.

Am 17.05. gelang das Foto von der Bachstelze mit einem Jungtier.

Rostgans mit zwei Gösseln auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Rostgans mit zwei Gösseln auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Stockente mit 9 KĂŒken auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Stockente mit 9 KĂŒken auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Höckerschwan auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Höckerschwan auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Bachstelze mit Jungvogel auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Bachstelze mit Jungvogel auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Star auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Star auf der Kiebitzwiese am 16.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

NilgÀnse - Aufbruch, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

NilgÀnse - Aufbruch, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Reiherentenpaar, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Reiherentenpaar, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher - Landung, Kiebitzwiese am 06.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher - Landung, Kiebitzwiese am 06.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher, Kiebitzwiese am 06.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher, Kiebitzwiese am 06.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Graureiher, Kiebitzwiese am 04.05.2016 Foto: Rainer Hebeler

Mittwoch, 18. Mai 2016

Werne: Kiebitzschutz, 18.05.2016 (Anke BienengrÀber)

Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen zum Schutz von Kiebitzbruten hatte ich heute morgen zumindest ein kleines Erfolgserlebnis.

Zusammen mit dem Bewirtschafter habe ich heute morgen eine ca. 3,5 ha große AckerflĂ€che an der Hellstraße nach Kiebitzjungen abgesucht, auf der mir J. Hundorf zu Pfingsten noch mindestens 11 Pulli gemeldet hatte.
Diese Aktion wurde notwendig, weil der Bewirtschafter die bereits fĂŒr April beauftragte Reparatur der Drainage nicht lĂ€nger verschieben konnte. Nach anfĂ€nglichem Zögern war er nur mit der Zusage in das einjĂ€hrige Sofortmaßnahmenprogramm des Landes gegangen, dass er von der vorzeitigen Freigabe der FlĂ€che ab dem 10. Mai Gebrauch machen könne, sofern die KiebitzkĂŒken dann geschlĂŒpft und in der Lage sind, die FlĂ€che zu verlassen. Auf die Reparatur der Drainage wollte er nicht verzichten, weil er auf den Futterertrag dieser FlĂ€che angewiesen ist und ein Verkauf dieser FlĂ€che steht mangels ErsatzflĂ€che auch nicht in Aussicht. Aber er ist bereit, das Programm zum Bewirtschaftungsaufschub im Rahmen des regulĂ€ren Vertragsnaturschutzes fĂŒr die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre mit zu machen.

Es war abgesprochen, dass wir noch anwesende Kiebitze verscheuchen, bevor die Drainage neu verlegt wird. Gestern abend hatte die Firma bereits ihre Maschinen am Rand abgestellt und heute frĂŒh vor meiner Ankunft in der Nordspitze ein Probeloch gegraben. Daher waren wohl die meisten Kiebitze frĂŒhzeitig geflĂŒchtet, so dass wir nach intensiver Suche nur noch zwei fast flĂŒgge Junge aufgescheucht haben. Diese wurden gefangen und angrenzend wieder freigelassen. Allerdings halten sich nicht alle KĂŒken an das „Betretungsverbot“ . . .

Das kleine Erfolgserlebnis war dann die Zusage des Bewirtschafter der angrenzenden FlÀche, die aktuell ebenfalls im Kiebitzschutzprogramm ist, diesen Acker bis zur Einsaat von Wintergetreide ganz liegen zu lassen.
So haben die fast flĂŒggen Kiebitzjungen von insgesamt mehr als 10 Brutpaaren in diesem Gebiet trotz der aktuellen Störung noch eine gute Aufwuchschance.

Bei der Suche auf der inzwischen stark mit WildkrĂ€utern bewachsenen AckerflĂ€che fand ich ĂŒbrigens die traurigen Überreste einer Ente und möglicherweise die flaumigen Reste eines KiebitzkĂŒkens.

Fast flĂŒgger Kiebitz-Jungvogel nach dem Versetzen an der Hellstraße am 18.05.2016 Foto: Anke BienengrĂ€ber

Fast flĂŒgger Kiebitz-Jungvogel nach dem Versetzen an der Hellstraße am 18.05.2016 Foto: Anke BienengrĂ€ber

Rest eines Kiebitz-Jungvogels? Hellstraße am 18.05.2016 Foto: Anke BienengrĂ€ber

Rest eines Kiebitz-Jungvogels? Hellstraße am 18.05.2016 Foto: Anke BienengrĂ€ber

Mittwoch, 18. Mai 2016

ältere Beiträge


Seiten

Kalender

Mai 2016
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Monatsarchiv

Themenarchiv