Monatsarchiv für Oktober, 2010

Fröndenberg / Unna: Bergpieper, WaldwasserlĂ€ufer, Wasseramsel, Silberreiher, Bachstelzen, Hausrotschwanz – und mehr, Stichlinge kehren zurĂŒck…, 31.10.2010 (B. GlĂŒer)

Im WassergewinnungsgelĂ€nde bei Langschede im morgendlichen Dauerregen 2 Bergpieper, 1 Wasseramsel mit Gesang, 1 Gebirgstelze, 5 WaldwasserlĂ€ufer, 8 Bachstelzen, ca. 180 KanadagĂ€nse, 20 Kiebitze ĂŒberfliegend, 1 Silberreiher. In Bentrop noch immer 1 Hausrotschwanz. In Westhemmerde schauen 2 junge Schleiereulen (Zweitbrut ?!) aus einem Nistkasten. In den Hemmerder Wiesen noch immer > 150 Wacholderdrosseln und ca. 30 Rotdrosseln an Weißdornbeeren. Ein Graureiher hatte sich eine hohe Sitzwarte auf einem Weidezaunpfahl ausgesucht und ein adultes Habichtweibchen ĂŒberflog das GelĂ€nde.
Besonders erfreulich: in Amecke, RĂŒschebach, MĂŒhlbach und Seseke sind die Stichlinge, die im vergangenen Jahr teilweise völlig verswchwunden waren, im Bestand wieder gut erholt. Falls diese Population sich hĂ€lt, kann im kommenden FrĂŒhjahr auch wieder mit mindestens einer Eisvogelbrut gerechnet werden…

Grau in grau: Bachstelzen im Regen (WassergewinnungsgelĂ€nde / Langschede), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Grau in grau: Bachstelzen im Regen (WassergewinnungsgelĂ€nde / Langschede), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Bergpieper im Regen - hĂ€lt sich gern in flachem Wasser auf (WassergewinnungsgelĂ€nde), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Bergpieper im Regen - hĂ€lt sich gern in flachem Wasser auf (WassergewinnungsgelĂ€nde), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Berpieper auf nassem Grund, 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Berpieper auf nassem Grund, 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Bergpieper  (weiße Schwanzkanten!), jedoch mit einigen Merkmalen, die an Strandpieper erinnern, 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Bergpieper (weiße Schwanzkanten!), jedoch mit einigen Merkmalen, die an Strandpieper erinnern, 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Gebirgstelze im WassergewinnungsgelĂ€nde, 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Gebirgstelze im WassergewinnungsgelĂ€nde, 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Wasseramsel im WassergewinnungsgelĂ€nde, 31,10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Wasseramsel im WassergewinnungsgelĂ€nde, 31,10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

`UhleÂŽschaut aus einer Uhlenflucht (Westhemmerde), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

`UhleÂŽschaut aus einer Uhlenflucht (Westhemmerde), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Graureiher auf erhöhter Warte (Hemmerder Wiesen), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Graureiher auf erhöhter Warte (Hemmerder Wiesen), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Wacholderdrossel in Weißdorn (Hemmerder Wiesen), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Wacholderdrossel in Weißdorn (Hemmerder Wiesen), 31.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Habichtweibchen ĂŒber den Hemmerder Wiesen, 31,10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Habichtweibchen ĂŒber den Hemmerder Wiesen, 31,10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sonntag, 31. Oktober 2010

Atlas Deutscher Brutvogelarten Subskriptionsaufruf

Der DDA weist auf die Möglichkeit hin, den ADEBAR-Brutvogelatlas zum Mitarbeiterpreis vorzubestellen:

„Nach vier erfolgreich abgeschlossenen Kartierungsjahren und einer intensiven Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse ist es nun soweit. ADEBAR landet!
Die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und der Dachverband Deutscher Avifaunisten freuen sich, die Erscheinung dieses fĂŒr Deutschland einzigartigen Gemeinschaftswerkes fĂŒr den Sommer/Herbst 2011 ankĂŒndigen zu dĂŒrfen. [mehr]
Altas Deutscher Brutvogelarten. Herausgegeben durch die Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und den Dachverband Deutscher Avifaunisten. Format ca. 24,5 x 32,5 cm, gebunden, durchgehend 4-farbig, pro Brutvogelart (meist) eine Doppelseite mit Verbreitungskarte und Text sowie Illustration von Paschalis Dougalis, einfĂŒhrende Kapitel, Literaturverzeichnis, Namen aller Mitarbeiter, ca. 700 Seiten, Gewicht ca. 3,0 kg, Versand in speziellem VersandbehaĂ€lter. Der Preis im Buchhandel wird 98,00 € betragen.
Als aktiver Mitarbeiter am Projekt ADEBAR bzw. dem Monitoring hĂ€ufiger Brutvögel können Sie jetzt ein Exemplar zum Mitarbeiterpreis von 39,90 € (zzgl. Portokosten in Höhe von 4,10 €) bestellen. Daneben können Sie die Fertigstellung und Herausgabe des Atlaswerkes durch Ihre Subskription unterstĂŒtzen und erhalten dadurch das Atlaswerk zum Vorzugspreis von 69,90 € je Exempl. (zzgl. Portokosten je Exempl. von 4,10 €)

Bei Interesse speichern und drucken Sie bitte die PDF-Datei und schicken Sie sie ausgefĂŒllt an den Dachverband Deutscher Avifaunisten. Die Adresse lautet:

Thomas Thissen
Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V.
An den Speichern 4a
48157 MĂŒnster“

Sonntag, 31. Oktober 2010

Monitoring-Rundbrief 2/2010 des DDA erschienen!

Michael Schmitz und Christoph GrĂŒneberg weisen auf den erschienenen Monitoring-Rundbrief 2/2010 des DDA hin:

„Der Herbstzug ist in vollem Gange und allerorten ziehen Drosseln, Finken, Pieper und Tauben; die Ankunft der nordischen SchwĂ€ne und GĂ€nse ist nicht zu ĂŒbersehen bzw. -hören. Doch nicht nur in der Vogelwelt ist derzeit viel unterwegs, auch in der Avifaunistik hierzulande ist „ordentlich Zug drin“, wie am umfangreichen aktuellen Monitoring-Rundbrief des DDA deutlich wird.

Wir berichten ĂŒber den aktuellen Stand bei ornitho.de, fĂŒr das Anfang Oktober im Rahmen der DO-G-Tagung auf Helgoland eine erste Version vorgestellt wurde und deren FunktionsfĂ€higkeit von Tag zu Tag wĂ€chst. Ein ausfĂŒhrlicher Bericht beschĂ€ftigt sich mit dem ADEBAR-Projekt, das in die Abschlussphase geht und fĂŒr das bereits fast 500 Artpatenschaften geschlossen wurden. Es geht um die Zaunammer in Rheinland-Pfalz, wo eine Arbeitsgruppe um Ulf Janz durch intensive Kartierungen zu erstaunlichen Erkenntnissen ĂŒber den derzeitigen Brutbestand kam. Wir steigen mit Ingo Rösler und Stefan StĂŒbing auf den stillgelegten Posthof, wo fernab der KĂŒste drei Großmöwenarten zur Brut schritten. Wir blicken auf die bundesweite Rotmilan-Kartierung 2011, lassen uns von Alexander Mitschke begeistert von der Tagung des European Bird Census Council erzĂ€hlen, gehen mit Wilfried Knief und Christoph GrĂŒneberg der Frage nach den Auswirkungen des vorangegangenen ĂŒberdurchschnittlich kalten und vor allem schneereichen Winters auf den Graureiher-Brutbestand in Schleswig-Holstein nach, schauen mit Axel Degen und Kees Koffijberg auf den Bruterfolg von GĂ€nsen und SchwĂ€nen im Jahr 2009, beleuchten mit Thomas Heinicke die Rastbestandsentwicklung der Weißwangengans in Deutschland und fragen uns wie streng und schneereich der Winter 2009/10 im langjĂ€hrigen Vergleich nun eigentlich war.

Kurzum, es sollte eigentlich fĂŒr jeden an der Vogelwelt Interessierten etwas dabei sein. Der Rundbrief 2/2010 steht in verschiedenen Auflösungen auf der Internetseite des DDA unter www.dda-web.de zur VerfĂŒgung.

Viel LesevergnĂŒgen und einen spannenden Herbstzug wĂŒnscht im Namen des DDA-Teams

Christoph GrĂŒneberg“

Sonntag, 31. Oktober 2010

Geiersterben in Indien, ForellenschĂ€digung bei uns – Diclofenac

Aus der Nachlese der DO-G-Tagung berichtet Ralf AumĂŒller:
„Auf dem indischen Subkontinent kam es in den vergangenen fĂŒnfzehn Jahren zu einem katastrophalen Geiersterben. Drei Arten sind inzwischen fast ausgestorben. Im Jahr 2004 erkannten US-amerikanische Wissenschaftler die Ursache: der Wirkstoff Diclofenac, worĂŒber wir an anderer Stelle schon einmal informierten. Ein neuer Schnelltest soll nun die indischen Geier vor dem Aussterben retten.“
Was das mit uns zu tun hat? http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=10429

Sonntag, 31. Oktober 2010

Italienischer Vogelzugatlas zum Download im Internet

Ralf AumĂŒller von der DO-G weist im Nachgang der zur zurĂŒckliegenden DO-G-Tagung auf die Möglichkeit hin, den italienischen Vogelzugatlas kostenlos aus dem Internet herunterzuladen:
„Da passt es nur zu gut, dass uns unser korrespondierendes Mitglied Dr. Fernando Spina auf eine Möglichkeit zum kostenlosen Download des italienischen Vogelzugatlas hingewiesen hat. Unter
http://www.isprambiente.it/site/it-IT/Pubblicazioni/Pubblicazioni_di_pregio/Documenti/atlante_migrazione_uccelli.html#Sommario
steht das Werk nebst ausfĂŒhrlicher, englischsprachiger Zusammenfassung aller Artkapitel fĂŒr Sie bereit.“

Sonntag, 31. Oktober 2010

Fröndenberg: Bergpieper, Silberreiher und Nutria am 31.10.2010 (Gregor Zosel)

Heute am Vormittag bei Dauerregen im NSG Kiebitzwiese neben einem Nutria oberhalb des Wehres nur wenige Beobachtungen. Dagegen im Hammer Wasserwerk reges Vogelleben. Wieder ein Silberreiher im GelÀnde. Endlich auch hier der erste Bergpieper im Sediment eines Filterbeckens auf Nahrungssuche. Sehr wenige Wasservögel auf den Becken. Hier nennenswert nur eine Rostgans und etwa 40 Lachmöwen. Auffallend einige SchwÀrme Distelfinken sowohl an der Kiebitzwiese als auch im Hammer Wasserwerk. ZusammengezÀhlt wohl etwa 100 Ex.

Nutria bei Fröndenberg am 31.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Nutria bei Fröndenberg am 31.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Stieglitz bei Fröndenberg am 31.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Stieglitz bei Fröndenberg am 31.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Stieglitz bei Fröndenberg am 31.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Stieglitz bei Fröndenberg am 31.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Sonntag, 31. Oktober 2010

LĂŒnen / Kamen: Hausrotschwanzgesang, Wacholderdrosseln, 30.10.2010 (B. GlĂŒer)

Als ginge es darum, das passende „Outdoor-Ambiente“ zum Internationalen Naturfotografie-Festival in der Stadthalle von LĂŒnen zu schaffen, positionierte sich ein Hausrotschwanz auf einem GebĂ€ude gegenĂŒber und sang aus vollem Halse! Ein weiterer Hausrotschwanz im Gewerbegebiet LĂŒnen / West. Östlich von Kamen, auf einem Rapsfeld, ein Schwarm von ca. 280 Wacholderdrosseln.

Samstag, 30. Oktober 2010

Soest: Kranich, Silberreiher, BlĂ€ĂŸgĂ€nse und WaldwasserlĂ€ufer am 30.10.2010 (M. Wenner, G. Zosel)

Heute vor Sonnenaufgang haben wir den Aussichtsturm in den Ahsewiesen bezogen, um eventuell rastende Kraniche zu beobachten. Dann bei einsetzendem Tageslicht leider nur ein einzelner Kranich verloren in den WiesenflĂ€chen. Schon kurz nach Sonnenaufgang stark einsetzender Buchfinkenzug, der sich den ganzen Vormittag in den besuchten Gebieten fortfĂŒhrte. Im Winkel/Disselmersch neben etwa 100 GraugĂ€nsen auch ca. 40 BlĂ€ĂŸgĂ€nse. Über dem GelĂ€nde „Kon-Werl“ 100 +150 ziehende Feldlerchen.
Anschließend im Gebiet des RegenrĂŒckhaltebeckens Werl-West 2 Silberreiher, 1 WaldwasserlĂ€ufer, 2 Zwergtaucher, 1 Gebirgsstelze und ca. 30 Erlenzeisige.

Kranich in den Ahsewiesen am 30.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Kranich in den Ahsewiesen am 30.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Silberreiher bei Werl am 30.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Silberreiher bei Werl am 30.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Silberreiher bei Werl am 30.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Silberreiher bei Werl am 30.10.2010 Foto: Gregor Zosel

WaldwasserlÀufer bei Werl am 30.10.2010 Foto: Gregor Zosel

WaldwasserlÀufer bei Werl am 30.10.2010 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 30. Oktober 2010

Bönen/Unna: Beobachtungen am 29.10.2010 (Armin Langer)

Heute war ich wieder in den Hemmerder Wiesen und der nÀheren Umgebung unterwegs und habe folgende Beobachtungen germacht:
SĂŒdwestlich von Bramey-Lenningsen im Bereich SandbachmĂŒndung/Seseke hielten sich neben vielen Singvögeln auch 5 Rotdrosseln in den StrĂ€uchern auf. Ein Sperber versuchte hier im Jagdflug zwischen dichten StrĂ€uchern und gewissermaßen „in einem tiefen Graben fliegend“ Beute zu machen.
In den Hemmerder Wiesen sind nach wie vor ca. 150 Wacholderdrosseln sowie einige Rotdrosseln und Stare zu beobachten. Ein rastender Schwarm von ca. 120 Kiebitzen ĂŒberflog minutenlang das Gebiet und landete dann auf einem etwas entfernt liegendem Feld wieder. Auch hier waren 2 Sperber auszumachen, die auf der Jagd waren. Einer davon kreiste niedrig ĂŒber dem sĂŒdl. Bereich des NSG Horster MĂŒhle und stĂŒrzte dann ein kurzes StĂŒck senkrecht in einen Baum/Strauchstand hinab, um Beute-Vögel aufzuschrecken.
Das gleiche Jagdverhalten eines weiteren Sperbers habe ich dann wenig spĂ€ter im Bereich Rothes Feld sĂŒdlich von Westhemmerde beobachten können. Hier rasteten auf einem grossen Feld mit gerade aufgelaufener Saat ca. 200 Kiebitze sowie ca. 280 Wacholderdrosseln. Hier auch 1 Rotmilan und ein Habicht, der von 15 Kiebitzen konsequent vertrieben wurde.

Freitag, 29. Oktober 2010

Im Westen nichts – Ostroute ĂŒber Marburg am 29.10.2010 mit Kranich-Massenzug (s. Birdnet/M. Kraft)

Freitag, 29. Oktober 2010

Fröndenberg: EichelhÀher am 29.10.2010 (Karl Heinz Beck)

Heute auf dem MĂŒhlenberg (Fröndenberg) konnte ich einen EichelhĂ€her im Sonnenlicht fotografieren.

EichelhÀher bei Fröndenberg am 29.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

EichelhÀher bei Fröndenberg am 29.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

EichelhÀher bei Fröndenberg am 29.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

EichelhÀher bei Fröndenberg am 29.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

Freitag, 29. Oktober 2010

Bönen: Merlin am 28.10.2010 (Gregor Zosel)

Heute am Nachmittag ein Merlin auf einem Acker zwischen NSG Horster MĂŒhle und Steiner Holz. Auf einem Feld zwischen NSG Horster MĂŒhle und Flierich heute wieder mindestens 300 Wacholderdrosseln allein in dem von der Strasse einsehbaren Feldanteil.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ausstellung: Verborgene (Natur-)Schönheiten in der Ökologiestation

Karl-Heinz KĂŒhnapfel zeigt vom 28.10. bis 05.12.2010 auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110, Farbfotografien zu verborgenen und oft ĂŒbersehenen Schönheiten unserer Natur. Im Vordergrund steht die Makrofotografie von Pflanzen und Insekten, aber auch Landschafts- und natĂŒrlich auch Vogelbilder werden prĂ€sentiert. Eröffnet wird die sehenswerte Ausstellung am 28.10.2010 um 19.00 Uhr durch den Fotografen!

Verborgene (Natur-)Schönheiten, Ausstellung in der Ökologiestation vom 28.10. - 05.12.2010 Foto: Karl-Heinz KĂŒhnapfel

Verborgene (Natur-)Schönheiten, Ausstellung in der Ökologiestation vom 28.10. - 05.12.2010 Foto: Karl-Heinz KĂŒhnapfel

Donnerstag, 28. Oktober 2010

LĂŒnen: Silberreiher am 27.10.2010 (Manfred Scholz)

Heute gegen 17.30 Uhr sah ich in NĂ€he des Segelflugplatzes 5 in sĂŒd-östliche Richtung ziehende Silberreiher.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Unna/Fröndenberg: Drosseln und Finken am 27.10.2010 (Gregor Zosel)

Heute am SpÀtnachmittag ca. 1000 Drosseln bei Unna-Steinen, die aus Richtung Hemmerder Wiesen zum Steiner Holz flogen, wo sie wahrscheinlich ihren Schlafplatz bezogen.
Dieser riesige Trupp bestand zu etwa 90 % aus Wacholderdrosseln und etwa 10% aus Rotdrosseln. Auf dem Feld östlich der Hemmerder Wiesen mindestens 22 Kiebitze.
Auf einem Acker nahe der B1 bei Westhemmerde 13 MĂ€usebussarde. An der Palzstrasse nördlich von Bausenhagen ca. 150 – 200 Finken. Hierbei fast die HĂ€lfte Bergfinken, die andere HĂ€lfte Buchfinken. Im Ruhrtal im Warmer Löhen auf einer Wiese ca. 70 GraugĂ€nse.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Schwerte: Steinkauz, Gebirgsstelze am 26.10.2010 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann, H. Flunkert)

Ergste, Westhofen: Vormittags ein rufender Steinkauz (Ergste, Am DerkmannsstĂŒck), ebenfalls von H. Flunkert gehört. Nachmittags am Ufer der Ruhr nahe der Staustufe Westhofen eine Gebirgsstelze. Da fĂŒr den Einbau von Turbinen in der Ruhr Vorkehrungen getroffen werden, wird der Wasserspiegel noch fĂŒr einige Zeit abgesenkt bleiben.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Fröndenberg: NABU-Ortsgruppe engagiert sich gegen unnötigen Glas-Vogelschlag

Nach Hinweisen aus der Fröndenberger Bevölkerung ist die Ortsgruppe Fröndenberg des Naturschutzbundes in Sachen Vermeidung von Glasscheiben-Vogelschlag aktiv geworden. Wolfgang Schuhmacher hat an den glĂ€sernen WartehĂ€uschen im Stadtgebiet allein 300 Vogelschlagopfer zĂ€hlen können. Der NABU hat darauf hin die Stadtverwaltung um Abhilfe gebeten. Zusammen mit der Herstellerfirma wird derzeit nach Möglichkeiten gesucht, das Problem kostengĂŒnstig und Ă€sthetisch hinnehmbar zu entschĂ€rfen. Damit greift der NABU das seit Jahren von Jörg Schlusen und Volker Heimel beharrlich vorgetragene Thema der hohen Vogelschlags-Opferzahlen an GlaswĂ€nden auf. Der Hellweger Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 22.10.2010 darĂŒber:

Hellweger Anzeiger vom 22.10.2010

Hellweger Anzeiger vom 22.10.2010

Dienstag, 26. Oktober 2010

Schelladler Tönn wohl auch unbemerkt im bzw. ĂŒber dem Kreis Unna, 07. – 08.10.2010

Markus Hubatsch hat am 12.10.2010 ĂŒber den NWOrni-Verteiler darauf hingewiesen, wo und wie lange der besenderte Schelladler Tönn in Westfalen verweilt hat. Auf seiner – dank der toll aufbereiteten Birdmap-Internetseite nachvollziehbaren – Reise ins Winterquartier ist Tönn am 07./08.10.2010 mit großer Wahrscheinlichkeit auch ĂŒber den Kreis Unna geflogen (Werne-LĂŒnen-Dortmund?).

„Hallo zusammen,
auch wenn der Adler lÀngst weg ist, muss ich auch noch was wichtiges loswerden, was Thomas Traill herausgefunden hat:
„Das gibt es jetzt aber wirklich nicht! Es ist ja schwer, Tönn zu finden, wenn er hunderte Meter hoch ĂŒber Deutschland zieht, aber nicht, wenn er
–wunderbar auf der Seite von Urmas Sellis nachvollziehbar– vom 7. bis 9.10. im Hildener Stadtwald ĂŒbernachtet.
Warum hab ich nicht vor vier Tagen ins GBN-Forum geguckt?? ARGH!!! … Am 6. 10. ĂŒbrigens in NRW-Nordost zwischen Herbern (Kreis Coesfeld) und Drensteinfurt (Kreis Warendorf). Gestern leider bereits in Frankreich, knapp S der Belgischen Grenze.“ (vogelmeldung.de)

Viele GrĂŒĂŸe aus MĂŒnster
Markus“

Dienstag, 26. Oktober 2010

Unna: Kraniche und mehr am 25.10.2010 (Armin Langer)

Am 25.10.2010 habe ich aus den Hemmerder Wiesen heraus eine Vielzahl (ca. 3500) ziehender Kraniche beobachtet und gezÀhlt:
13:30 70/120/500/70
13:40 150/200/ca. 800-1000
13:55 500/100/200/100
14:10 600
14:25 200
14:35 30
Leichter Westwind am Boden, in grösserer Höhe (Wolkenbewegung) eher nördl. Strömung, alle Vögel flogen recht hoch und kamen von Hamm SĂŒden / Hamm Westen ĂŒber Rhynern/Hilbek/Steinen/Holtum westl. an Werl vorbei bzw. ĂŒber Bönen/Flierich/LĂŒnern Richtung Fröndenberg gezogen.
Ansonsten habe ich noch 2 Sperber vermerkt, eine Vielzahl futtersuchender und auch durchziehender Ringeltauben, viele Wacholderdrosseln (ca. 100) darunter 2 Rotdrosseln und viele futtersuchende (Stieglitze/ GrĂŒnfinken/Zaunkönig uzw.) und auch durchziehende Singvögel.

Montag, 25. Oktober 2010

Schwerte/Fröndenberg: Starker Kranichzug zwischen Bergkamen, LĂŒnen, Dortmund, Schwerte, Fröndenberg, Iserlohn am 25.10.2010 (Beob.: s. u., Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Einzelheiten unter www.agon-schwerte.de/kranichwegzug.html. Stellvertretend hier zwei Meldungen:
H. Schmitt: Heute war lebhafter Verkehr am Himmel zu beobachten. Auf dem Golfplatz in Fröndenberg konnte ich am Nachmittag viele ZĂŒge mit insgesamt ca. 2000 Kranichen registrieren. Dort nutzten die Vögel die Thermik um Höhe zu gewinnen. Die Zahl der ZĂŒge war daher nicht leicht festzustellen.
N. Kersting: Heute um 14:23 zogen mehrere KranichzĂŒge ĂŒber Dortmund-Innenstadt (Löwenstraße). Gesehen habe ich 5 ZĂŒge, insgesamt waren es mindestens 400 Kraniche, die zunĂ€chst in V-Formation flogen, dann um die 5 Minuten kreisend auf der Stelle flogen, bis der 5. Zug sie erreicht hatte. Kreisend zogen sie dann immer höher, um dann in neuer V-Formation weiter Richtung SĂŒden zu fliegen. Sehr beeindruckend!

Montag, 25. Oktober 2010

LĂŒnen: Kraniche am 25.10.2010 (Horst Vollmer)

Datum: 25.10.2010
Uhrzeit: 14.05 – 14.15 Uhr
Ort: LĂŒnen, Preußenhafen
Flugrichtung: wsw
Anzahl: ca. 950 – 1.000
Anmerkung: Es handelte sich um insgesamt 7 ZĂŒge, die sich ausnahmslos, wohl einer dicken Regenwolke wegen, zunĂ€chst neu orientierten und z.T. vermischten.

dto.
25.10.2010
14.30 Uhr
LĂŒnen, Stadtmitte
wsw
ca. 250
Der Straßenschlucht wegen habe ich nur diese Anzahl feststellen können. Es waren jedoch noch weitere Rufe zu vernehmen.

Montag, 25. Oktober 2010

LĂŒnen: Mink (?!) am 25.10.2010 (Achim Pflaume)

Heute nachmittag sah ich am Lippealtarm im Disselkamp fĂŒr wenige Sekunden einen Marderartigen, der offenbar ein ganz schwarzes Fell trug. Bei dem recht hellen Sonnenschein hĂ€tte die braune Farbe eines Iltis wohl erkennbar sein mĂŒssen. Die Farbe könnte also fĂŒr einen amerikanischen Nerz (Mink) sprechen. Ich weiß nicht, ob diese Art in dem Bereich schon einmal festgestellt wurde. Hinweise auf Marderartige an unseren GewĂ€ssern sind derzeit von besonderem Interesse: In der aktuellen Ausgabe der „Natur und Heimat“ des LWL-Landesmuseums fĂŒr Naturkunde haben Jan Ole Kriegs et al. einen lesenwerten Bericht „Aktuelle Vorkommen des Fischotters in Nordrhein-Westfalen und Hinweise auf ihre genetische Herkunft“ veröffentlicht, und die Wiedereinwanderung der Art beschrieben. Auch im Kreis Unna ist daher Aufmerksamkeit geboten, um ggf. die Wiederankunft der Art zu registrieren.

Montag, 25. Oktober 2010

Fröndenberg: Kraniche am 25.10.2010 (Margret Bock)

Am 25.10.10 zwischen 14:00 Uhr und 14:20 Uhr insgesamt ca. 1000 Kraniche ĂŒber dem MĂŒhlenberg in SW-Richtung ziehend.

Montag, 25. Oktober 2010

Fröndenberg: Kraniche am 25.10.2010 (Karl Heinz Beck)

Heute von 14.00 Uhr bis 14.20 Uhr acht KranichzĂŒge ĂŒber den MĂŒhlenberg in Fröndenberg, sechs flogen Richtung Schwerte und zwei Richtung Hemer.

KranichzĂŒge ĂŒber Fröndenberg am 25.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

KranichzĂŒge ĂŒber Fröndenberg am 25.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

KranichzĂŒge ĂŒber Fröndenberg am 25.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

KranichzĂŒge ĂŒber Fröndenberg am 25.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

KranichzĂŒge ĂŒber Fröndenberg am 25.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

KranichzĂŒge ĂŒber Fröndenberg am 25.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

KranichzĂŒge ĂŒber Fröndenberg am 25.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

KranichzĂŒge ĂŒber Fröndenberg am 25.10.2010 Foto: Karl Heinz Beck

Montag, 25. Oktober 2010

LĂŒnen: Kranichzug und mehr am 25.10.2010 (Achim Pflaume)

Heute boten die Kraniche wieder einmal ein beeindruckendes Schauspiel. Über LĂŒnen-Horstmar und Schwansbell habe ich folgende Zahlen ermittelt:
12.57 Uhr 17 StĂŒck
13.40 Uhr 65 StĂŒck
14.00 Uhr 250 StĂŒck
14.08 Uhr Innerhalb der nĂ€chsten 4 Minuten eine Vielzahl kleinerer Ketten mit insgesamt 915 Vögeln, die dann alle gemeinsam ĂŒber Horstmar einige Zeit kreisten.
14.25 Uhr Wieder innerhalb von 5 Minuten insgesamt 440 StĂŒck.
14.32 Uhr 140 StĂŒck
14.40 Uhr 110 StĂŒck
Das ergibt eine Gesamtzahl von 1937, wobei die Mehrzahl innerhalb einer halben Stunde vorbeiflog. Der Zug fand in auffallend großer Höhe statt und ging Richtung SW.
Danach konnte ich in Bergkamen-Heil vom Beobachtungsturm aus noch 2 Krickenten, 9 Schnatterenten und 1 Silberreiher sehen.

Montag, 25. Oktober 2010

Holzwickede: MĂ€usebussarde, Feldlerchen, RebhĂŒhner am 24.10.2010 (Beob.: S. Kolbe, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Holzwickede-Opherdicke: Nördlich Haus Opherdicke gegen 15 Uhr auf einem Feld 18 MĂ€usebussarde, ca. 50 Feldlerchen, und 7 RebhĂŒhner am Ackerrand.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Fröndenberg/Unna: Wasseramsel, Merlin, Rotmilan, div. Drosseln und mehr am 24.10.2010 (G. Goßmann & H. KnĂŒwer)

Im neuen Fischpass am NSG „Obergraben westlich Wickede“ 1 Wasseramsel; im NSG „Hemmerder Wiesen“ 1 Rotmilan (diesj.), 1 Sperber (W. dj.) , 1 Merlin, 5 MĂ€usebussarde, 5 Graureiher, ca. 150 Wacholderdrosseln, ca. 20 Rotdrosseln und 4 Misteldrosseln; im Hemmerder Ostfeld ca. 25 Silbermöwen und 30 Lachmöwen.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Fröndenberg: Silberreiher, WaldwasserlĂ€ufer, Bergpieper, 24.10.2010 (B. GlĂŒer)

Im WassergewinnungsgelÀnde bei Langschede unter anderem 3 Silberreiher, 1 WaldwasserlÀufer und 1 Bergpieper.

WaldwasserlĂ€ufer im WassergewinnungsgelĂ€nde, 24.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

WaldwasserlĂ€ufer im WassergewinnungsgelĂ€nde, 24.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sonntag, 24. Oktober 2010

LĂŒnen: Braunkehlchen am 24.10.2010 (Achim Pflaume)

Heute hielt sich in der Lippeaue in Lippholthausen noch ein einsames wohl verspÀtetes Braunkehlchen auf.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Fröndenberg / Bönen / Unna: VerstĂ€rkter Bergfinkeneinflug, Heidelerchen, Feldlerchen, Wiesenpieper, Bachstelzen, Wacholderdrosseln, Sperber, Wanderfalke, Kainismus bei Schleiereulen, 23.10.2010 (B. GlĂŒer)

Bei einer erneuten AuszĂ€hlung von rastenden FinkenschwĂ€rmen ergab sich heute ein deutlich erhöhter Anteil von Bergfinken gegenĂŒber Buchfinken (grob: 1 : 4). Bei Bausenhagen kamen in einem Schwarm auf Wintersaat 23 Bergfinken auf 78 Buchfinken und bei Bönen-Bramey 37 Bergfinken auf ca. 145 Buchfinken. In den Hemmerder Wiesen ein Schwarm von ca. 140 Wacholderdrosseln und etwa genauso vielen Staren – gleich 3 Sperber hielten sich in unmittelbarer Umgebung auf und suchten angesichts von soviel potentieller Beute ihre Chance. Ein Wanderfalke im Jagdflug ĂŒberflog die Szenerie (er schien Tauben bei Steinen im Visier zu haben).
Über Hohenheide 24 ziehende Heidelerchen. Nördlich von OstbĂŒren in einem Rapsstoppelfeld eine grĂ¶ĂŸere Ansammlung von Kleinvögeln, die von einem Sperber aufgescheucht wurden: 22 Wiesenpieper, 27 Bachstelzen, ca. 35 BluthĂ€nflinge. Bei Bausenhagen 32 Feldlerchen.
Bei den hauseigenen Schleiereulen nimmt die spĂ€te Brut (siehe Meldung vom 01.10.) einen leider tragischen Verlauf – offenbar ist der Futtertrieb der Altvögel (beide noch vorhanden) bei der bereits kĂŒhlen und herbstlichen Witterung nur noch schwach ausgeprĂ€gt (MĂ€use gibt es ja noch genug!): vorgestern saß ein noch nicht flugfĂ€higer, sehr abgemagerter Jungvogel auf unserer Terrasse. Ich nahm ihn auf und setzte ihn zu seinen Nestgeschwistern zurĂŒck in den Nistkasten unter dem Dach des Hauses. Heute morgen saß erneut ein Jungvogel abgestĂŒrzt am Boden – sein ErnĂ€hrungszustand war etwas besser, so dass ich davon ausgehen konnte, dass es nicht der selbe UnglĂŒcksvogel wie vorgestern war. – Das bestĂ€tigte sich beim ZurĂŒcksetzen des Jungvogels auf traurige Weise: der schwĂ€chste Vogel war von seinen beiden Geschwistern getötet und teilweise gefressen worden… – Auch wenn das Geschehen bei Schleiereulen sehr normal ist, schaudert es einen doch ein wenig und man ist versucht, karitativen Empfindungen nachzugeben und helfend einzugreifen… (werde mich aber wohl doch nicht einmischen und das Weitere abwarten).

Bergfink bei Bausenhagen auf Wintersaat, 23.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Bergfink bei Bausenhagen auf Wintersaat, 23.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Junge, abgestĂŒrzte Schleiereule (mit dĂŒsterer Zukunftsprognose), 23.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Junge, abgestĂŒrzte Schleiereule (mit dĂŒsterer Zukunftsprognose), 23.10.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Samstag, 23. Oktober 2010

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