Tagesarchiv für den 29. Juni 2009

Fröndenberg: GrauschnÀpper aus dem Liegestuhl heraus am 29.06.2009 (Fabian, Sabine u. Gregor Zosel)

Heute nach Feierabend konnten wir einige schöne Beobachtungen aus dem Liegestuhl heraus in unserem und Nachbars Garten machen. Der GrauschnĂ€pper (lange vermißt) geht nun seit etwa 2 Wochen jeden Tag auf MĂŒckenjagd von verschiedenen Sitzwarten aus. Die Heckenbraunelle hat nun auch flĂŒgge Jungvögel. Neben „unserem“ Girlitz sang die ganze Zeit der Zaunkönig. In den Fichten im Park turnen die SommergoldhĂ€hnchen. Viele Meisen nutzen die VogeltrĂ€nke bei diesem trockenen Sommer als Badewanne. Singdrossel und Amseln suchen auf den RasenflĂ€chen nach Nahrung.

GrauschnÀpper bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

GrauschnÀpper bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

GrauschnÀpper bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

GrauschnÀpper bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

FlĂŒgge Heckenbraunelle bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

FlĂŒgge Heckenbraunelle bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Zaunkönig bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Zaunkönig bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Blaumeise bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Vj. AmselmÀnnchen bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Vj. AmselmÀnnchen bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Vj. AmselmÀnnchen bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Vj. AmselmÀnnchen bei Fröndenberg am 29.06.2009 Foto: Gregor Zosel

Montag, 29. Juni 2009

Unna: Birkenzeisig und Feldschwirl am 29.06.2009 (W. PrĂŒnte)

Heute ein Paar Birkenzeisige im Bereich der „Werkstatt“ (FortbildungsstĂ€tte fĂŒr arbeitslose Jugendliche). In der Uelzener Heide ein fĂŒtternder Feldschwirl.

Montag, 29. Juni 2009

NRW/D: Nabu-Pressemitteilung GrĂŒnfinkensterben – 29.06.2009

Pressemeldung
NABU NRW
Nr. 31/09 —- 29.Juni 2009

Umwelt / Vögel
RĂ€tselhaftes GrĂŒnfinkensterben
NABU bittet Bevölkerung um Mithilfe

DĂŒsseldorf/Berlin – Ein rĂ€tselhaftes Vogel-Sterben beunruhigt derzeit viele Menschen. ZunĂ€chst in Schleswig-Holstein, dann auch in Niedersachen und Nordrhein-Westfalen fanden Vogelfreunde seit Anfang Mai immer öfter sterbende und tote GrĂŒnfinken an kĂŒnstlichen Futterstellen. Jetzt liegen auch Funde aus Sachsen und Bayern vor, womit das PhĂ€nomen womöglich bundesweit auftritt. Der NABU will die UmstĂ€nde des qualvollen Todes vieler unserer Singvögel dokumentieren und die HintergrĂŒnde gemeinsam mit VeterinĂ€ren aufklĂ€ren.

ZunĂ€chst wurden dem NABU vor allem tote Vögel aus Schleswig-Holstein gemeldet. An vielen Futterstellen, die Naturfreunde auch im Sommer betrieben, waren tote GrĂŒnfinken aufgefunden worden, ohne dass der Grund dafĂŒr ersichtlich war. Futterproben und tote Vögel gelangten schließlich auf Bitten des NABU an das Landeslabor in NeumĂŒnster, das die Tiere untersuchte.

VeterinĂ€re gehen derzeit von einem Befall mit Trichomonas gallinae aus. Der Einzeller, ein kleines Geißeltierchen, wurde kĂŒrzlich in Nordrhein-Westfalen vom Staatlichen VeterinĂ€rmedizinischen Untersuchungsamt in Arnsberg bei Untersuchungen an toten GrĂŒnfinken nachgewiesen. 2008 konnten bereits Trichomonaden bei GrĂŒnfinken in Norwegen, Irland, England und Schottland bestĂ€tigt werden. Der Erreger verursacht EntzĂŒndungen des Rachen und Schlundes. Ähnliche Befunde können bei Singvögeln aber auch durch Salmonellen hervorgerufen werden. Es sind daher in jedem Fall weitergehende Untersuchungen zur KlĂ€rung der VerĂ€nderungen erforderlich. Wichtig ist die Einsendung frisch toter Vögel.

Erkrankte Tiere zeigen gelbliche BelĂ€ge auf der Schleimhaut des Schlundes und vereinzelt auch des Rachens. Der Schnabel ist verklebt. HĂ€ufig finden sich noch Körner im erweiterten Schlund. Die Tiere sind kurzatmig und wirken matt, apathisch und schlafen ĂŒberdurchschnittlich viel. Ihr Gefieder ist meist stark aufgeplustert. In der Regel sterben die Tiere nach kurzer Krankheitsdauer an der Infektion. Andere Arten wie Buchfink, Gimpel, Stieglitz und Kernbeißer sind aktuell ebenfalls betroffen. Trichomonadosen sind ebenfalls von Tauben („gelber Knopf“), HĂŒhnern und Greifvögeln bekannt. Sie sind hochgradig infektiös und ĂŒbertragen sich rasch von einem Tier auf das andere. FĂŒr Menschen ist der Erreger dagegen harmlos.

Zur AufklĂ€rung des Massensterbens von GrĂŒnfinken bittet der NABU die Bevölkerung um Mithilfe. Wer selbst tote Vögel gefunden hat, wird gebeten, dies dem NABU unter Beantwortung einiger Fragen zur Situation am Fundort umgehend ĂŒber die Internetseite http://Gruenfinken.NABU-SH.de zu melden. Sterbende und frisch tote Finken, die unter Ă€hnlichen Bedingungen gefunden wurden, sollten zum Nachweis des Erregers unverzĂŒglich den VeterinĂ€rmedizinischen UntersuchungsĂ€mtern der LĂ€nder gebracht werden.

FĂŒr RĂŒckfragen:
NABU Schleswig-Holstein, Ingo Ludwichowski, Tel. 04321-953073
Staatliches veterinÀrmedizinisches Untersuchungsamt Arnsberg, Dr. Martin Peters, Tel. 02931-809256
Dr. Markus Nipkow, NABU-Vogelschutzexperte, Tel. 030-284984-1620

Im Internet zu finden unter www.NABU.de

Montag, 29. Juni 2009


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