Tagesarchiv für den 20. Februar 2009

Unna: Kormoran am 20.02.09 (M. Freese)

Ein Kormoran ĂŒberfliegt die Hibbingser Feldflur in Richtung SĂŒdwest.

Freitag, 20. Februar 2009

Fröndenberg: NSG Obergraben westlich Wickede am 20.02.2009 (Martin Wenner)

Im NSG Obergraben westlich Wickede folgende Beobachtungen: 2 Graureiher, 6 GĂ€nsesĂ€ger (4\2), 1 Eisvogel, 3 ĂŒberfliegende HöckerschwĂ€ne,  1 Haubentaucher, 3 Tafelenten (2\1), 8 Reiherenten (1\7), 19 NilgĂ€nse, 23 GraugĂ€nse, 15 KanadagĂ€nse und 1 Kormoran. Der Kormoran wies PK-Merkmale auf, dazu passt der zu sehende weiße Bauchansatz aber nicht recht. Die Fotos entstanden durch Buschwerk bei schlechter Sicht im strömenden Regen.

GÀnsesÀger bei Fröndenberg-Warmen am 20.02.2009 im strömenden Regen Fotos: Martin Wenner

GÀnsesÀger bei Fröndenberg-Warmen am 20.02.2009 im strömenden Regen Foto: Martin Wenner

Kormoran bei Fröndenberg-Warmen am 20.02.2009 im strömenden Regen Fotos: Martin Wenner

Kormoran bei Fröndenberg-Warmen am 20.02.2009 im strömenden Regen Fotos: Martin Wenner

Kormoran bei Fröndenberg-Warmen am 20.02.2009 im strömenden Regen Fotos: Martin Wenner

Kormoran bei Fröndenberg-Warmen am 20.02.2009 im strömenden Regen Fotos: Martin Wenner

Kormoran bei Fröndenberg-Warmen am 20.02.2009 im strömenden Regen Fotos: Martin Wenner

Freitag, 20. Februar 2009

Bergkamen / Bönen / Kr. Soest: Kraniche, Silberreiher, Kiebitze, Wiesenpieper, Kornweihe am 20.02.09 (B.GlĂŒer)

Um 11.30 Uhr ĂŒber Bergkamen-Oberaden 53 Kraniche sehr niedrig nordwĂ€rts fliegend. SĂŒdlich Bönen-Flierich (NĂ€he Horster MĂŒhle) 2 Silberreiher auf einem Feld. Unweit davon (nördlich vom Steiner Holz) 57 Kiebitze (sehr wahrscheinlich andere Vögel als der Trupp von Westhemmerde – deutlich weniger scheu). Im Nachbarkreis Soest 4 Wiesenpieper in den Ahsewiesen und ebenda eine braune Kornweihe.

Kiebitze sĂŒdöstlich von Bönen-Flierich am 20.02.09 Fotos: Bernhard GlĂŒer

Kiebitze sĂŒdöstlich von Bönen-Flierich am 20.02.09 Fotos: Bernhard GlĂŒer

Freitag, 20. Februar 2009

Unna: Kranich am 20.02.2009 (Beob.: K. Regener, Meld.: Horst Weihrauch)

Unna, 20.02.2009, 16.40 Uhr: 21 Kraniche flogen nordwÀrts.

Freitag, 20. Februar 2009

Bergkamen: Kraniche am 20.02.2009 (Beob.: I. JĂ€dtke, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

20.02.09 11:25 Bergkamen-Oberaden 70 Kraniche NNW, windstill, +6 °C

Freitag, 20. Februar 2009

Schwerte/Iserlohn: Kraniche am 20.02.2009 (Beob.: s. u., Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

20.02.09 16:15 Villigst 17 Kraniche O H. SchÀfer
20.02.09 10:45 Schwerte-Holzen 150 Kraniche N, trĂŒb, feucht Fr. Bloch
20.02.09 10:30 Schwerte Westhellweg 50 Kraniche NO Fr. Fischer

Freitag, 20. Februar 2009

Schwerte: Kandagans und GrĂŒnspecht am 20.02.2009 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Ergste: Im Tiefflug ĂŒber Ergste zogen um 11:45 Uhr 11 KanadagĂ€nse in Richtung Ruhrtal. Kurz vorher ein GrĂŒnspecht auf dem Rasen an der Pestalozzischule.

Freitag, 20. Februar 2009

ADEBAR – Kreis Unna

FĂŒr die Erarbeitung des bundesweiten Brutvogelatlas ADEBAR und des nordrhein-westfĂ€lischen Atlasprojektes hatte die OAG zugesagt, die bereits wĂ€hrend der Kartierung fĂŒr den Brutvogelatlas erhobenen Daten fĂŒr die Topographischen Karten 4311 LĂŒnen, 4412 Unna und 4512 Menden noch einmal kritisch zu ĂŒberprĂŒfen und um aktuelle Kartierungsergebnisse zu ergĂ€nzen. Nachdem bereits in den Vorjahren die BlĂ€tter 4311 und 4412 bearbeitet worden sind, sind die genannten BlĂ€tter Ende 2008 jetzt einer Aktualisierung  unterzogen und  das Blatt 4512 fertiggestellt worden. Allen beteiligten Mitarbeitern ein herzlicher Dank! Die Mitarbeiter-Namen und die vorlĂ€ufigen Endergebnisse fĂŒr die TK 4311 LĂŒnen, die TK 4412 Unna und die TK 4512 Menden finden Sie im Downloadbereich der OAG.

Freitag, 20. Februar 2009

Deutschland/Kreis Unna: Pressemitteilung Schmetterlingsmonitoring 2008 (Mitt.: Ralf Joest)

Nachfolgend eine Pressemitteilung aus dem Monitoring des Umweltforschungszentrums Halle aus 2008, die im letzten Jahr offenbar nicht weit verbreitet wurde. Vielleicht ist sie fĂŒr die Teilnehmer des Forums ja nochmal interessant, zumal die Faltersaison bald wieder losgeht. Frau KĂŒhn, die das Monitoring koordiniert , erwĂ€hnte auch, das in SĂŒddeutschland die Maisbeize, die das Bienensterben ausgelöst hat, eine Rolle gespielt hat:

„Ein FrĂŒhjahr ohne Schmetterlinge Welche ErklĂ€rungen liefert das Tagfalter-Monitoring?

Beim Helmholtz-Zentrum fĂŒr Umweltforschung – UFZ, das seit 2005 die bundesweite ZĂ€hlung von Schmetterlingen koordiniert, gingen in den letzten Wochen Alarm-Meldungen aus allen Landesteilen ein: Es fliegen viel weniger Schmetterlinge als in anderen Jahren. Die 500 Freiwilligen im Tagfalter-Monitoring zĂ€hlten auf ihren festgelegten Strecken im Durchschnitt nur halb so viele Individuen wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Admiral und der Kleine Perlmutterfalter waren 2007 bis Anfang Juni zehnmal hĂ€ufiger beobachtet worden als in diesem Jahr.  Josef Settele, BiodiversitĂ€tsforscher am UFZ, weiß, dass starke Populationsschwankungen bei Insekten nicht ungewöhnlich sind. Sie gehen in der Regel auf natĂŒrliche Ursachen wie ungĂŒnstige Witterung oder Parasitenbefall zurĂŒck. Bei solchen Schmetterlingen, die mehrere Generationen pro Jahr hervorbringen, kann man beobachten, dass spĂ€tere Generationen um so individuenreicher sind, wenn z.B. die erste Generation merklich dezimiert war. Bei Arten, die nur einen Entwicklungszyklus im Jahr durchlaufen, kann es hingegen mehrere Jahre dauern, bis sie sich von einem Einbruch der BestĂ€nde erholen. „In der Vergangenheit“,  so Elisabeth KĂŒhn, Koordinatorin des Tagfalter-Monitoring, „richtete sich das Hauptaugenmerk auf die bereits gefĂ€hrdeten Arten.“ Sie sind durch den fortschreitenden Lebensraumverlust – bedingt vor allem durch industrielle Land- und Forstwirtschaft, FlĂ€chenzerschneidung und -zersiedlung – permanent auf dem RĂŒckzug. Wenn dann noch extreme Witterungsbedingungen hinzukommen, kann das das Aus fĂŒr viele Populationen bedeuten. Genauso wichtig aber ist es, auch die vermeintlich hĂ€ufigen Arten systematisch zu erfassen, wie es nun im Rahmen des Tagfalter-Monitoring geschieht. „Wirklich besorgniserregend ist, dass von der derzeitigen Falterarmut so viele Arten betroffen sind, darunter auch die bisher hĂ€ufigen“, sagt die Koordinatorin des Langzeitprojektes.  Eine Nachfrage bei Fachleuten, die das Dauerbeobachtungsprogramm des UFZ unterstĂŒtzen, bestĂ€tigt die Beobachtungen im Großen und Ganzen, wenngleich auch starke regionale Unterschiede zu Tage treten. Aus Schleswig-Holstein wird ein massiver RĂŒckgang des Admirals, der Weißlinge und weiterer hĂ€ufiger Arten gemeldet, wĂ€hrend das Waldbrettspiel und der Aurorafalter stark vertreten sind. Im Saarland wurden Aurorafalter und Weißlinge hĂ€ufig gesichtet, wĂ€hrend alle weiteren Arten bisher auffĂ€llig selten waren. Aus Baden-WĂŒrttemberg heißt es: kaum Admirale und Distelfalter, wenige Kleine Kohlweißlinge, Kleine Feuerfalter und HauhechelblĂ€ulinge der ersten Generation. In Hessen ist bisher von einem ausgesprochen schwachen Schmetterlingsjahr die Rede, sowohl in Bezug auf die Individuen- als auch die Artenzahlen. In Brandenburg fliegen kaum Kleine FĂŒchse und fast keine Weißlinge – andererseits war der Trauermantel im FrĂŒhjahr sehr verbreitet. Auch in Sachsen fiel die geringe Zahl der Weißlinge und LandkĂ€rtchen auf, wĂ€hrend der Aurorafalter in normaler HĂ€ufigkeit auftrat. Woran liegt es, dass eine ganze Reihe hĂ€ufiger Falterarten in diesem Jahr bisher so selten sind, wĂ€hrend wenige andere Arten normal oder sogar ĂŒberdurchschnittlich hĂ€ufig auftreten? Steffen Caspari vom Zentrum fĂŒr Biodokumentation im Saarland macht eine Kette von schlechten Wetterbedingungen dafĂŒr verantwortlich: „Die Saison 2007 begann mit einem viel zu heißen und trockenen April. Es folgte ein “schottischer“ Sommer mit viel Regen und niedrigen Temperaturen. Dann wurde es schon im September erheblich kĂŒhler und blieb kalt bis weit in den April 2008 hinein.“ Stark betroffen sind offensichtlich besonders die Arten, die im Puppestadium ĂŒberwintern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit reagieren andere Insektengruppen in Ă€hnlicher Weise auf den untypischen Witterungsverlauf. In der Folge, so Caspari, beobachten wir weniger FledermĂ€use, weil die kein Futter finden und gehen davon aus, dass auch die Vogelwelt betroffen sein wird. Außerdem ist auch mit Auswirkungen auf die Pflanzenwelt zu rechnen, da Insekten wichtige BestĂ€uber sind.  In Großbritannien und den Niederlanden werden Schmetterlinge schon seit Jahrzehnten gezĂ€hlt. Die Erfassungsmethode ist dieselbe wie im Tagfalter-Monitoring in Deutschland.   Aus beiden LĂ€ndern gibt es Beispiele dafĂŒr, dass die Zahl der Falter einer Art binnen eines Jahres drastisch zurĂŒckging. Meistens erfolgte danach eine Erholung, wenn auch in der Regel nicht mehr bis zum Ausgangsniveau, was dazu fĂŒhrte, dass die langfristigen Trends fĂŒr die meisten Arten nach unten zeigen. Bei einigen Arten konnte durch das Monitoring aber auch deren Verschwinden dokumentiert werden. Wenn man das Wie und Wo kennt, erleichtert das die Ursachenforschung. Die besondere StĂ€rke der von Freiwilligen getragenen Dauerbeobachtungsprogramme liegt darin, dass auffĂ€llige Populationsentwicklungen frĂŒhzeitig erkannt werden und zwar nicht nur fĂŒr seltene und gefĂ€hrdete Arten, sondern auch fĂŒr die vermeintlichen Allerweltsarten. Mit Spannung verfolgend die SchmetterlingszĂ€hler im Land wie auch die Forscher am UFZ, wie die Entwicklung in den nĂ€chsten Monaten (und Jahren) weitergeht.“

Freitag, 20. Februar 2009

Fröndenberg: Kleinspecht, GrĂŒnspecht und WasservogelzĂ€hlung am 20.02.2009 (W. PrĂŒnte)

WĂ€hrend einer 8,5 Kilometer umfassenden Linientaxierung zur Erfassung von GrĂŒn- und Kleinspecht im Fröndenberger Rammbachtal sowie im GelĂ€nde des Hammer Wasserwerkes und in Hangbereichen von Fröndenberg-Warmen – allesamt Bereiche, die bisher mit GrĂŒnspechten gut ausgestattet waren – heute nur noch 1 GrĂŒnspecht registriert. Dabei wurde im Abstand von nur 250 Metern jeweils die Klangattrappe eingesetzt. Immer mehr schĂ€lt sich die Erkenntnis heraus, dass der „Lachende Hans“, wie der GrĂŒnspecht wegen seiner Rufreihen bei uns auch gern genannt wird, erhebliche Winterverluste erlitten hat. WĂ€hrend dieser Linientaxierung konnte in Höhe von Bausenhagen im Rammbachtal ein Kleinspecht-Weibchen festgestellt werden.
Am Hammer Wasserwerk in Fröndenberg hielten sich heute u. a. auf: 10 Schellenten (davon 5 M), 1 M GĂ€nsesĂ€ger, 25 Krickenten, 1 Pfeifenten-Paar, 3 Kormorane, 20 BlesshĂŒhner, 30 Stockenten.

Freitag, 20. Februar 2009

Artenliste der Vögel Deutschlands

Bereits seit 2005 existiert die neue Artenliste der Vögel Deutschlands von Peter H. Barthel und dem verstorbenen Andreas J. Helbig, veröffentlicht in der Zeitschrift Limicola. Die „neue“, verbindliche Liste wirft insbesondere fĂŒr uns Ă€ltere OAG-Ornithologen einiges Althergebrachtes ĂŒber den Haufen und fĂŒhrt oftmals zu lĂ€ngerer Sucherei nach neuem Rang und Namen einer Spezies. Bis die neue Nomenklatur und Systematik vollstĂ€ndig auch in die regionalen Listen (bspw. die Rote Liste NRW) eingearbeitet sind, wird sicherlich noch ein wenig Zeit vergehen. Zeit sich auch jetzt schon der neuen Nomenklatur zu bedienen (was der OAG-InternetprĂ€senz bisher abgeht) und sich an sie zu gewöhnen – hier geht es zum Download der Liste auf der Seite der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft.

Freitag, 20. Februar 2009

Literaturrecherche II

Eine weitere gute Adresse zur ornithologischen Literaturrecherche neben der bereits beschriebenen „Eurobirding-Suchmaschine“ bietet die Datenbank „Ornithological Worldwide Literature“ amerikanischer, britischer und australischer Ornithologen. Ein einfach aufgebautes Suchformular ermöglicht es nach Titel, Autor, Journal und SchlĂŒsselwörtern suchen zu lassen:

http://www.birdlit.org/OWL/advancedsearch.htm

Freitag, 20. Februar 2009


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