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Schwerte: Aufräumen am Sichtschutz, 03.09.2013 (Hans-Joachim Göbel)

Am 03.09.2013 habe ich mit G. Sauer und A. Hillen, in einer spontanen Aktion, die alten Baumstämme aus Sicherheitsgründen, bei Seite geräumt. Und etwas Gucker-freundlicher hergerichtet.
Auch hierbei bestätigte sich wieder, der „ Gewöhnungseffekt“, der Vögel. Das Sie keine Angst mehr vor Bewegung am Beobachtungsplatz haben. Sie kennen Sichtschutzzäune ja auch von anderen Raststationen.
Ich habe ständig mit der Kettensäge sogar vor dem Sichtschutz gearbeitet. Selbst das störte keinen Vogel. Alle blieben an ihren Plätzen. Im Gegenteil. Es kamen noch welche dazu. Möwen und Graugänse flogen ein. Mehrere Baumfalken jagten ständig, auch über uns. Auch Nutria schwammen vorbei.
Ist schon schön. Wenn man im Gegensatz dazu, hört das Anderswo die Vögel lernen müssen auch vor Pkw`s zu flüchten, weil dort ein Gewehr als Beifahrer sein könnte.

Vorher . . . Foto: Hans Joachim Göbel

Vorher . . . Foto: Hans Joachim Göbel

. . . und nachher. Ich glaube die Arbeit hat sich gelohnt. Röllingwiese am 03.06.2013 Foto: Hans Joachim Göbel

. . . und nachher. Ich glaube die Arbeit hat sich gelohnt. Röllingwiese am 03.06.2013 Foto: Hans Joachim Göbel

Samstag, 07. September 2013

Ornithologischer Jahresbericht Dortmund 2012 steht zum Download bereit!

Über den NWOrni-Verteiler hat Erich Kretzschmar soeben auf den Ornithologischen Jahresbericht für  Dortmund 2012 hingewiesen:

„Liebe Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter,

ab sofort steht der Ornithologische Jahresbericht für Dortmund 2012 unter www.nabu-dortmund.de zum Download bereit. Der Sammelbericht wurde verfasst von Erich und Robin Kretzschmar sowie Dagmar Uttich und wertet die Meldungen von 84 Vogelbeobachterinnen und -beobachtern aus dem Stadtgebiet von Dortmund aus. Insgesamt wurden inkl. Haltungsflüchtlingen 180 Vogelarten registriert. Von einigen Arten gibt es Fotos und/oder Durchzugsdiagramme. Erwähnenswert sind z.B. starker Brutverdacht für Steinschmätzer, der erneute Nachweis eines (des) „Schellsägers“ im Dortmunder Hafen, die Ablesung einer beringten Steppenmöwe, die zwei Stunden später in Velbert beobachtet wurde oder auch der Fotobeleg eines entflogenen Binsenastrilds.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Erich Kretzschmar“

Allein schon aufgrund der Highlights ein unbedingtes Muss für Ornithologen im Nachbarkreis Unna – Gruß und Dank  für die tolle Aufarbeitung und großartige Leistung in die Nachbarstadt!

Sonntag, 01. September 2013

Kreis Unna: Bronzekiebitz, 07.08.2013

Von der Kiebitzählung im April 2013 bis zur Bronze hat Heino Otten die Idee des Bronze-Vogels Wirklichkeit werden lassen. Das Projekt ist jetzt zu Ende gebracht: Frisch aus der Gießerei hat der Kiebitz aus Bronze seine endgültige Gestalt angenommen. Weitere Bronze-Skulpturen können noch bestellt werden.

„Vier Monate von der Idee bis zum Bronze-Vogel.

Nach der Kiebitzzählung durch die OAG des Kreises Unna im Apri 2013, an der ich als Ersatzmann für Karl-Heinz Kühnapfel teilnahm, hatte ich die Idee, V. vanellus in Originalgröße und in Bronze nachbilden, also in Bronze gießen zu lassen. Die ursprüngliche Idee, nämlich Landwirten, die Rücksicht auf die Gelege der Vögel nehmen, damit zu belohnen, erübrigte sich, als sich der rel. hohe Endpreis heraus kristallisierte, denn die OAG des Kreises Unna verfügt nach meinem Wissen über keine derartigen Möglichkeiten.

Gleichzeitig machte ich mich nun auf die Suche nach einem geeigneten Künstler und einem präparierten Vogel als Vorlage. Ein Präparat hätte ich für 240 € bei einem Lehrmittelverlag beziehen können, was mir aber für eine simple Vorlage überzogen erschien. Letztlich griff ich auf verschiedene via Mail gesendete Fotovorlagen von meist OAG-Mitgliedern zurück.

In Dietrich Worbs fand sich dann ein Künstler, der auch mit Ton arbeitet, die Möglichkeit zum Brennen hat usw.

Mehrere Besuche bei ihm waren hoch interessant und ich bin diesem netten Ehepaar sehr dankbar!

Es dauerte einige Wochen und letztlich mussten nur winzige Korrekturvorschläge umgesetzt werden, bis ich das gebrannte Ton-Original (mit Metallbeinen) zur Bronzegießerei in Drensteinfurt bringen konnte. Wichtig erschien mir, dass der Vogel auf einem 4 cm hohen glatten Sockel zwecks Anbringung einer Namensplakette o.ä. stehen sollte.

Dort wurden in den nächsten Wochen folgende Arbeitsschritte vorgenommen (die letztlich den Endpreis erklären):

– Die Metallbeine des Originals wurden aus gießtechnischen Gründen durchgesägt.

– Überzug der beiden Teile mit Schellack.

– Von beiden Modellen wurden Silikonformen angefertigt.

– Diese Formen wurden mit Wachs ausgegossen.

– Vom Wachsmodell wurden Keramikformen angefertigt.

– Das Wachs wurde ausgeschmolzen.

– Die Keramikformen wurden nun bei 1000°C gebrannt.

– Verfüllung der Formen mit flüssiger Bronze.

– Zerschlagung der Keramikformen.

– Anschließende Bearbeitung, Zusammenschweißen der durchtrennten Beine, Patinierung, Abreiben der völlig schwarzen Patinierung (auf meinen Wunsch hin! Den Grad des Bronzeglanzes kann jeder Kunde nachträglich durch einfaches Abreiben mit einem alten Lappen selbst bestimmen. Draußen aufgestellt sorgt das Wetter für die eher grünliche Patina.). Der hohle Sockel enthält 2 eingeschweißte Gewindehülsen, die eine Befestigung von z.B. Gewindestangen inklusive nachträgliches Einzementieren ermöglichen, um den Vogel auch wetterfest und diebstahlsicher im Außengelände aufzustellen.

Zuletzt Zusammenschweißen der durchtrennten Beine des Ton-Originals.“

Fertiggestellter Bronzekiebitz, 07.08.2013 Foto: Christiane Hüdepohl

Fertiggestellter Bronzekiebitz, 07.08.2013 Foto: Christiane Hüdepohl

Mittwoch, 07. August 2013

Kreis Unna und südlich davon: Kuckuck-Zug, 26.07.2013

In der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift des NABU, der „Naturschutz heute“, wird auf ein Telemetrie-Projekt des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV) hingewiesen: Unter www.lbv.de/kuckuck kann der Zug besenderter bayerischer Kuckucke nach Afrika verfolgt und im Internet live miterlebt werden (und auch die großen Aktionsradien im Brutgebiet – vgl. dazu die Beiträge von B. Glüer auf dieser Seite). Der Abzug erfolgt schon im Juni, wenn es bei uns still um die Art wird. Inzwischen sind die ersten Exemplare bereits in Afrika eingetroffen – Pavel bereits Mitte Juli! Selbst Lebkuchen Schmidt hat die Sahara offenbar spielend genommen – stramme Proportionen (und der richtige Sponsor) müssen kein Nachteil sein . . .

Freitag, 26. Juli 2013

Kreis Unna: Bronze-Kiebitz, 09.07.2013 (Quelle: Heino Otten)

In den letzten Wochen hat Herr D. Worbs auf Initiative und unter Finanzierung von Heino Otten nach Foto-Vorlagen von Uwe Norra, Rolf Prothmann, Bernhard Glüer und Werner Prünte in vielen Arbeitsschritten eine hoch professionelle Kiebitzform zur Erstellung von Bronzeabgüssen geschaffen. Hintergrund und Auslöser sind die kreisweiten Bemühungen vieler Ornithologen und auch von Landwirten um die Art und deren Schutz – die sich in diesem durch und durch regional entstandenen Tonvogel noch einmal spiegeln.

Nun ist beabsichtigt, eine Gießerei in Drensteinfurt mit der Herstellung von Bronzeabgüssen zu beauftragen. Aufgrund der zahlreichen notwendigen Arbeitsgänge ist der Preis für eine Plastik inklusive des Materials bei etwa 190 Euro anzusetzen, für eine handgefertigte Bronze-Plastik in kleinster Auflage kein Wucher – es sind noch Exemplare zu haben!

Kiebitz von D. Worbs, 08.07.2013 Foto: Heino Otten

Kiebitz von D. Worbs, 08.07.2013 Foto: Heino Otten

Kiebitz von D. Worbs, 08.07.2013 Foto: Heino Otten

Kiebitz von D. Worbs, 08.07.2013 Foto: Heino Otten

Kiebitz von D. Worbs, 08.07.2013 Foto: Heino Otten

Kiebitz von D. Worbs, 08.07.2013 Foto: Heino Otten

Dienstag, 09. Juli 2013

Über den Kreis Unna hinaus: Lage des Vogelschutzes in Deutschland

Im neuen Heft der Vogelwelt – darauf weist auch R. Joest im NWOrni-Verteiler hin – ist eine Arbeit von Martin Flade zum Thema „Von der Energiewende zum Biodiversitäts-Desaster – zur Lage des Vogelschutzes in Deutschland“ erschienen, die als pdf-Datei bereits im Netz frei verfügbar ist. Dazu aus der Mail von Ralf Joest:
„Martin Flade hat im offenbar bald erscheinenden Heft der Vogelwelt eine ernüchternde Analyse des Vogelschutzes in Deutschland vorgenommen. Positiven Entwicklungen wie die Zunahme von Kranich, Seeadler und einigen Wasservögeln steht ein Wegbrechen der so genannten „häufigen Arten der Normallandschaft" gegenüber, und das nicht nur bei den gut untersuchten Vögeln. Dabei ist sogar anzunehmen, das die Zunahme von Kranich, Seeadler und einigen Wasservögeln möglicherweise (wenigstens zum Teil) auch auf die Nährstoffanreicherung in Folge der Intensivlandwirtschaft zurückzuführen ist. Nicht zu vergessen ist allerdings, das die von Martin Flade beschriebenen Folgen der Energiewende in einer Landschaft stattfinden, die auch ohne die zusätzliche Belastung des Energiepflanzenanbaus und der Windenergienutzung für die Erhaltung der Biodiversität viel zu intensiv genutzt wird. Bei der schon lange geforderten Abkehr vom Wachstumszwang müssten sich die
politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ebenso ändern wir unser tägliches Verhalten, seien es Fernreisen, Fleischkonsum oder der immer schnellere Austausch neuester Beobachtungstechnik.“

Samstag, 04. Mai 2013

Kreis Unna: Kiebitzschutz, 30.04.2013 (F. Prünte)

B. Glüer hat hier zu Recht die Unzulänglichkeiten und die auftretenden Probleme beim Gelegeschutzes für den stark gefährdeten Kiebitz beschrieben. Der Kiebitz in der Agrarlandschaft ist auch im Kreis Unna nicht durch den alleinigen Schutz der Nester vor der Feldbestellung zu retten.

Dennoch hat die jahrelange Beschäftigung mit der Art im Kreis Unna eine Vielzahl von Aktionen hervorgebracht, die zwar hinsichtlich der Effizienz zu hinterfragen sind, aber andererseits sehr die – wohl oftmals verzweifelten – Bemühungen Vieler zum Erhalt der Art auch in der Agrarlandschaft unterstreichen. Ebenso wie andere Arten der Agrarlandschaft hat der Kiebitz im Kreis inzwischen leider ein Bestandstief erreicht, das – wie andernorts bei Brachvögeln oder den Weihen – zumindest die Kontrolle der einzelnen verbliebenen Schwerpunktvorkommen möglich gemacht hat. Im Kreis Unna ist dies an vielen Stellen dazu genutzt worden, in Kooperation mit der Landwirtschaft Gelege vor dem Pflug zu schützen. Beispielhaft sind die Aktionen von B. Glüer, G. Herber-Busch, J. Brune oder J. Hundorf genannt. Wie dies erfolgreicher durchgeführt werden kann, bleibt zu diskutieren – ganz abgesehen von den notwendigen Bemühungen, auch dem Kiebitz wieder naturnähere Nasslebensräume anzubieten.
J. Hundorf hat jetzt aber das Engagement eines Landwirts aus Werne-Stockum geschildert, das zumindest die Sympathie, die der Kiebitz genießt (und damit auch die Chance als „Flagschiff“ des Naturschutzes zu dienen), eindrucksvoll belegt: „Sehr gefreut habe ich mich auch über einen Landwirt in Stockum. Auf einer von ihm bewirtschafteten Fläche konnte ich bei der Kartierung mind 3 Kiebitzpaare zählen. Nach der Kartierung habe ich ein Nest markiert – mehr habe ich leider nicht finden können und am nächsten Tag ging es in den Kurzurlaub. Abends habe ich den Landwirt aber noch über die Kiebitze auf seinem Feld informiert. Bei der heutigen Kontrolle fiel mir dann auf, dass neben dem von mir markierten Nest noch 2 weitere Nester gekennzeichnet waren. Nach Rücksprache mit dem Landwirt erfuhr ich, dass er mit viel Mühe ganz allein diese Nester gefunden und geschützt hat. Für die relativ kleine Fläche hat er 2 Tage benötigt, weil er die Kiebitze nicht zu lange stören wollte um den Erfolg der Schutzmaßnahmen nicht zu gefährden!“

Dienstag, 30. April 2013

Hintergrundinformationen zum Thema Vogelpocken, 28.04.2013 (H. Knüwer)

Bei einer Literaturrecherche im Internet stieß ich auf einen Auszug einer Dissertation der FU Berlin aus dem Jahr 2003. Leider war weder der/die Verfasser/in, noch der Titel angegeben. Diese Arbeit beinhaltet einige interessante Aspekte. Bis 2003 waren bereits Vogelpocken bei 230 Vogelarten aus 23 Ordnungen nachgewiesen (bei allen domestizierten Arten sowie bei mehr als 60 Wildvogelarten). Zur Gruppe der Avipockenviren zählen mindestens 10 verschiedene Virenarten, die zum Teil nur oder überwiegend in spezifischen Vogelarten vorkommen (z.B. Finkenpocken- , Hühnerpocken-, Sperlingspocken-, Starenpocken-, Taubenpockenvirus). Das Auftreten einer Vogelpockeninfektion wurde bereits 1775 erstmalig beschrieben, ohne damals wirklich bekannt gewesen zu sein. Vogelpockeninfektionen traten immer wieder auf und verursachten beim Wirtschaftsgeflügel zum Teil erhebliche Verluste. Aus diesem Grunde gilt die Vogelpockeninfektion auch als meldepflichtige Tierkrankheit. Nachdem der Krankheit mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde, gelang es durch verstärkte prophylaktische (hygienische und medikamentöse) Maßnahmen, zunächst Ausbrüche einzudämmen. Erst ab 1999, nachdem 25 Jahre lang keine Vogelpocken mehr beim Wirtschaftsgeflügel in Deutschland amtlich festgestellt werden konnten, trat die Erkrankung wieder auf.

Die Übertragung kann durch direkten Kontakt (u.a. über Augen-, Pustelsekret, Pockenkrusten) oder indirekt (Tränke, Staub, Aerosole) erfolgen. Übertragungen sind aber auch durch Fliegen, Mücken, Federlinge und Milben möglich.

Bei einem nur lokalen Krankheitsverlauf klingt die Infektion für gewöhnlich wieder ab. Gelangen die Viren jedoch in die inneren Organe, vermehren sie sich stark und befallen anschließend vor allem Haut und Schleimhäute. Während der Befall der Schleimhäute bei lebenden Wildvögeln selten im Gelände festgestellt werden kann (allenfalls bei Schnappatmung; in schweren Fällen ersticken die Vögel), sind krustöse Pusteln eher erkennbar.

Nicht nur bei Meisen sollte verstärkt auf entsprechende Kranktheitssymptome geachtet werden.

Sonntag, 28. April 2013

Ornitho.de blickt auf die Wintermonate Dezember 2012 bis Februar 2013 zurück

Der Winter ist noch nicht vorbei, aber eine erste Zusammenfassung zu den Monaten Dezember bis Februar ist unter Ornitho.de inzwischen online und als pdf zum Download verfügbar.

Dienstag, 02. April 2013

Kreisweite Kiebitzkartierung um eine Woche verschoben, neuer Termin: Samstag, 13.04.2013

Aufgrund der anhaltenden winterlichen Witterung und der nach wie vor großen Rast- und Durchzugsbestände nördlich von uns brütender Kiebitze, die eine Unterscheidung hiesiger Brutpaare von Durchzüglern erschweren, wird die geplante kreisweite Kiebitzkartierung nicht am 06.04.2013 sondern eine Woche später am Samstag, 13.04.2013 durchgeführt – einschließlich des geplanten Abschlussessens auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil.

Montag, 01. April 2013

Paderborn/Kreis Unna: Vogelpocken als Verursacher von erkrankten Kohlmeisen und Heckenbraunellen (Carl-Henning Loske, Quelle: www.bs-paderborn-senne.de)

Auf der Beobachtungsplattform für Vogelbeobachtungen im Kreis Paderborn und in der Senne hat Carl Henning Loske einen wichtigen Hinweis auf die in diesem Winterhalbjahr beobachteten mit tumorartigen Geschwüren erkrankten Singvögel gegeben (zwischen den Meldungen vom 17. und 18. März 2013) – Hermann Knüwer verdanken wir den Link auf den Beitrag:

„Nachtrag zum 06. Februar
Nach Besuch der Beringer-Tagung in Wilhelmshaven gibt es neue Erkenntnisse über die kranken Kohlmeisen. Es handelt sich um Vogelpocken, hiervon sind insbesondere Kohlmeisen betroffen. Die Tiere können die hochinfektiöse Viruserkrankung überleben, bleiben aber noch längere Zeit für andere Tiere als Überträger bestehen. Die Viren können lange auch in trockenem Zustand überdauern und sind sehr stabil. Sollten solche Tiere an der Winter- oder Sommerfütterung auftauchen sollte die Fütterung für einen kurzen Zeitraum eingestellt werden und die Futtersäule oder ähnliches gereinigt werden. Sollte jemand solch eine Kohlmeise fangen ist die Beringung ausdrücklich erwünscht um Daten über Häufigkeit und Überlebenschancen zu erhalten, die Tiere sollten auch mit Fotos dokumentiert werden. Insbesondere Wiederfänge solcher Tiere sind wichtig um Krankheitsverläufe rekonstruiren zu können. Die Gerätschaften sollten danach jedoch desinfiziert und gewaschen werden. (C. H. Loske)“

Erkrankte Kohlmeise bei Dassel im Solling

Erkrankte Kohlmeise in Berlin bzw. Kohlmeise und Heckenbraunelle in Bergkamen

Erkrankte Kohlmeise in Bergkamen

Donnerstag, 28. März 2013

Dieter Neuhaus ist gestorben

Am vergangenen Wochenende ist Dieter Neuhaus, Ehrenvorsitzender der Naturfreunde Schwerte, langjähriger stellvertretender Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes und Mitglied der AGON Schwerte, im Alter von fast 71 Jahren gestorben.
Jahrelang hat er im Kreis Unna sowohl den NABU, die AGON als auch die Naturfreunde, letztere sicherlich als maßgeblicher „Motor“, unterstützt.
Dieter Neuhaus hat auch die OAG von Beginn an sehr positiv begleitet, war an der Erstellung des Brutvogelatlasses für den Kreis Unna beteiligt und hat die Arbeitsgemeinschaft Greifvögel der NWO gefördert – wir werden ihn und seine Art sehr vermissen (ein Nachruf von Dieter Ackermann).

Montag, 18. März 2013

Bienengifte stoppen – Neonikotinoide einschränken

AVAAZ.org ruft dazu auf, Politiker für ein Verbot bestimmter Neonikotinoide zu unterstützen.

AVAAZ schreibt:
„In 2 Tagen entscheidet die EU über ein Verbot giftiger Pestizide, die weltweit Bienenvölker töten und unsere Lebensmittelversorgung in Gefahr bringen. Die Großkonzerne, die aus diesen Giften Profit schlagen, leisten hartnäckige Lobbyarbeit um das Verbot zu stoppen. Wir haben gerade gehört, dass die deutsche Regierung kurz davor steht, dem Druck nachzugeben. Doch eine Empörungswelle aus der Bevölkerung könnte das Blatt wenden!

Weltweit beobachtet man ein rasantes Bienensterben. Und weil die kleinen Helfer unsere Nutzpflanzen bestäuben, warnen Experten vor den katastrophalen Auswirkungen, die das Massensterben für unsere Lebensmittelversorgung hat. Erfreulicherweise weisen zahlreiche Studien jetzt auf den vermutlichen Auslöser hin: Eine bestimmte Gruppe giftiger Pestizide. Laut eines offiziellen EU-Berichts könnte ein Verbot dieser Pestizide das Problem lösen. Doch aus Angst um seinen Profit, will Chemiegigant Bayer unsere Landwirtschaftsministerin Aigner nun davon überzeugen, die wissenschaftlichen Befunde zu ignorieren.

Mehr als 2,5 Millionen von uns haben die Petition unterzeichnet, die diese Abstimmung ermöglicht hat — nun müssen wir unsere Politiker dazu drängen, der Wissenschaft zu folgen, um diese Woche die Bienen zu retten. Lassen Sie uns eine Nachrichtenflut an unsere Landwirtschaftsministerin senden, um die Unternehmenslobby zu übertönen und sicherzustellen, dass unsere Regierung die Bienen und unsere Lebensmittel rettet.“

Mittwoch, 13. März 2013

Kreis Unna: Erstankünfte

07.03.2006 (H. Knüwer)?
05.03.2007 (W. Prünte)?
10.03.2011 (D. Glimm)?
Die frühen Erstbeobachtungsdaten des Zilpzalps im Kreis Unna in den letzten Jahren!

Donnerstag, 07. März 2013

Schwerte: Greifvogelverfolgung – Habicht, 24.02./04.03.2013 (Beob.: R. Wohlgemuth, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

In Schwerte wird in einem neuen Fall einer Greifvogelverfolgung im Kreis Unna ermittelt, die AGON Schwerte schreibt dazu:

Schwerterheide (AGON Schwerte / D. Ackermann): Erst heute, am 04.03. erreichte uns die Nachricht vom Abschuss eines Habichts, der in der Schwerterheide gefunden wurde. Siehe unter 24.02.2013:

Schwerterheide, 24.02.2013, Reinhard Wohlgemuth: Gestern wurde im Garten eines Wohnhauses in der Schwerterheide ein offenbar kranker Habicht entdeckt und die Polizei verständigt. Heute, am 24.02. wurde ich von der Polizei benachrichtigt. Ich fuhr hin und es gelang auch, den Vogel zu fangen und ihn zu einem Mitarbeiter des Tierschutzzentrums Hallerey nach Kurl zu bringen. Der hinzu gezogene Tierarzt stellte fest, dass auf den Vogel geschossen worden war. Ein Projektil steckte noch im linken Flügel. Den Versuch, den Flügel zu operieren, überlebte der Vogel nicht. Er erwachte nicht mehr aus der Narkose. Da es sich beim Abschuss einer streng geschützten Vogelart um eine Straftat handelt, wurde neben der Polizei auch die Stabsstelle Umweltkriminalität bei der Landesregierung sowie das Komittee gegen Vogelmord eingeschaltet.

Montag, 04. März 2013

Kreis Unna: Artenschutz in Baugenehmigungsverfahren (Quelle: www.nabu-unna.de)

Das letzte OAG-Treffen am 26.02.2013 nutzte der Kreis Unna, um für seine neue Beteiligungsplattform zum Artenschutz bei Baumaßnahmen zu werben, der NABU Kreisverband Unna schreibt zu diesem Thema:

Möglichkeit der Mitarbeit über „GeoService / kreis-unna.de“
Mit der letzten Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes hat auch der Artenschutz insgesamt an Bedeutung im Verwaltungshandeln gewonnen.
Bei größeren Bauvorhaben sind spezielle Gutachten zum Artenschutz mittlerweile Standard. Bei kleineren Bauvorhaben etwa Abriss von Gebäuden bis hin zur Errichtung einer Dachgaube oder Bauvorhaben zur Wärmedämmung ist dies nicht der Regelfall.

Gleichwohl müssen sich Bauherren, Baufirmen, Baugenehmigungsbehörden und Untere Landschaftsbehörden mit der Thematik auseinandersetzen. Doch wie soll etwa im Herbst beurteilt werden, ob in einem zum Umbau vorgesehenen Gebäude nicht doch eine Fledermauswochenstube oder Vorkommen von Mauerseglern existieren?

Dazu hat der Kreis Unna als ersten Baustein unter anderem einen Passwort geschützten Bereich im „Geoservice-Kreis-Unna“ eingerichtet. Hiermit soll nicht amtlichen Naturschützerinnen/Naturschützern die Möglichkeit eröffnet werden, sich über im Genehmigungsverfahren befindliche Bauvorhaben zu informieren, und – soweit Bereitschaft dazu besteht, faunistische Kenntnisse einzubringen, um dem Artenschutz nicht nur auf dem Papier Genüge zu tun.

Wer mitwirken möchte, kann sich bei angelika.molzahn „at“ kreis-unna.de oder hermann.knuewer „at“ kreis-unna.de bzw. Tel. 02303 – 27 2170 melden, um weitere Informationen zu erhalten.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Selm/Kreis Unna: Förderung der Naturschutzjugend im Kreis, 24.02.2013 (Uwe Norra)

Oswald Schwarz, Mitbegründer des Naturschutzbundes in Selm, hat aus Anlass seines 80sten Geburtstages auf Geschenke verzichtet und stattdessen die Naturschutzjugend im Kreis Unna mit einer Spende gefördert. Vom heutigen Treffen mit Oswald Schwarz bei der NAJU-Gruppe in der Ökologie-Station habe ich auf dem Lokalkompass einen Beitrag verfaßt.

Sonntag, 24. Februar 2013

Kreis Unna und ein bißchen mehr: Neonikotinoide im EU-Parlament – jetzt noch Petition unterzeichnen (31.01.2013)

In vielen Foren wird auf die jetzt anstehenden EU-Beratungen zum Verbot der auch auf dieser Seite hinlänglich besprochenen Neonikotinoide hingewiesen.

In 36 Stunden hat beispielsweise das Netzwerk AVAAZ über 2.000.000 Unterschriften gesammelt, um der EU-Kommission für ein sofortiges Verbot gegen die Lobbyarbeit der Pestizid-Hersteller den Rücken zu stärken.

Der Petitionstext:„Wir fordern sie dazu auf, die Verwendung von Pestiziden der Gruppe der Neonikotinoide sofort zu verbieten. Der katastrophale Kollaps der Bienenvölker könnte unsere gesamte Nahrungskette gefährden. Wenn Sie jetzt umgehend die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, könnten wir das Aussterben der Bienen verhindern.“

Donnerstag, 31. Januar 2013

Seeadlerfutterplatz in Estland

Schon im Sommer hat Bernd Schröder auf die tollen Live-Webcam-Bilder von Fischadler-Brutplätzen in Estland hingewiesen. Eine Ergänzung kommt jetzt von Hermann Knüwer – mangels Fisch- und Brut jetzt mit Seeadlern (oder krächzenden Mitessern) und Fütterung:

http://www.looduskalender.ee/de/node/15465

Donnerstag, 24. Januar 2013

Ornitho.de wertet den Herbst 2012 aus: Vögel in Deutschland aktuell – Herbst 2012

Ornitho.de hat jetzt eine kurze Auswertung der gemeldeten Vogelbeobachtungen des Herbstes 2012 mit einigen interessanten Ergebnissen im „Falken“ veröffentlicht und online gestellt.

Sonntag, 13. Januar 2013

Kreis Unna: Stunde der Wintervögel, Wintervogelwelt, 10.01.2013

Uwe Norra weist uns auf einen Bericht der WDR-Lokalzeit zur Stunde der Wintervögel des NABU hin. Der vom Studio Dortmund erstellte schöne Beitrag ist bei und mit Ilona Jädtke im Garten gedreht und am Montag, 07.01.2013 in der Lokalzeit gesendet worden. Bis zum 13.01.2013 kann er in der Mediathek des WDR noch abgerufen werden (bitte in der Sendungsübersicht auf „Zählung der Wintervögel“ klicken).

Und in Fröndenberg hat der Hellweger Anzeiger Bernhard Glüer über die Wintervogelwelt der Ruhrstadt befragt, ein kleiner Auszug findet sich hier.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Kreis Unna: Schwanzmeisen

Eine sehr ausführliche Arbeit zur Identifikation Weißköpfiger Schwanzmeisen ist in den Niederlanden in Dutch Birding erschienen und online abrufbar. Auch unter www.ornitho.de wird das Thema `Weißköpfige Schwanzmeise´ derzeit umfassend behandelt!

Donnerstag, 06. Dezember 2012

UN-na: „Meldung“ in eigener Sache, 25.11.2012 (Bernhard Glüer, Gregor Zosel)

Einer unserer inzwischen eifrigsten Beobachter, mit beinahe täglichen Meldungen und vielen tollen Fotos, Marvin Lebeus, hat in langer Fleißarbeit mit einer künstlerischen Idee einen – wie wir finden – tollen Vorschlag erarbeitet, unserer Gruppe ein „Gesicht“ mit Wiedererkennungswert zu geben. Er hat mit einem Kiebitz, der schon unser Internetportal ziert und durch viele Aktionen so etwas wie ein UN-Wappenvogel geworden ist, sehr kunstvoll – und doch plakativ und schlicht einen Button mit Schriftzug gestaltet. Dieser Button könnte nun – wenn sich kein Widerspruch regt – zunächst als Autoaufkleber gedruckt werden und nicht nur für die ornithologische Arbeit unserer Gruppe werben, sondern wäre im (manchmal einsamen) Gelände auch so etwas wie eine Visitenkarte, wenn wir vielleicht mal mit dem Pkw einem misstrauischen Naturfreund verdächtig erscheinen.
Für die weitere Meinungsbildung zu dieser Idee soll der Entwurf hier für alle Interessierte zunächst vorgestellt werden und dann im Dezember in Druck gehen. Wer noch Änderungswünsche / -vorschläge anbringen möchte, oder auch schon Bestellungen aufgeben möchte, kann dies über die extra eingerichtete E-Mail- Adresse: oag_rueckmeldung@web.de tun.
Es gibt zurzeit 2 denkbare Varianten: 10 cm x 15 cm innen klebend (Autoscheibe) oder außen klebend. Der Preis dürfte bei ~ 1,- € pro Stück liegen.

OAG-Sticker, 25.11.2012 Entwurf: Marvin Lebeus

OAG-Sticker, 25.11.2012 Entwurf: Marvin Lebeus

Sonntag, 25. November 2012

Kreis Unna: Nicht nur Seidenschwänze sind unterwegs: Kohlmeisen-Invasion aus dem Nordosten

In einigen Foren, so auch im Forum des Club 300, unter ornitho.de und bei Avesrares, wird über den Einflug von Kohlmeisen mit abweichenden Rufen berichtet. Vielleicht sind diese Meisen ja auch im Kreis Unna zu beobachten oder bereits beobachtet worden?

Samstag, 10. November 2012

Werne: Gewölluntersuchung lässt auf Steinkauz schliessen (NABU Werne und K.Nowack)

Fundort : Rieselfelder Werne, direkt unter einer Steinkauzbrutröhre, die im Frühjahr 2012 angebracht wurde.

Fundtag: 11.10.2012

Die mikroskopische Untersuchung ergab, dass es sich um mindestens 5 verschiedene Kleinsäuger handelt. Die Haarreste konnten Feldmäusen zugeordnet werden. Einige Insekten –  Überreste fanden sich ebenso . (hier auch eine mikroskopisch kleine unverdaute Zecke.)

Knochenreste: Unterkieferknochen, Schädelreste (vermutlich Spitzmaus), Rippenknochen, Wirbelsäule, etliche nicht zuzuordnende Kleinknochen, sowie einzelne Backenzähne und einzelne Unterkieferknochen von anderen Kleinnagern.

Die Größe der gefundenen Speiballen betrug etwa 4 cm in der Länge- aber kaum mehr zu schätzen. Da es sich um eine beweidete Fläche handelt  sind die Funde einfach breitgetreten worden.

Auf der Grundlage der Untersuchung aller Haar und Knochenreste darf ich von Steinkauzgewöll ausgehen. Die zeitnahe Untersuchung dieser und einer anderen Brutröhre wird dann zweifelsfrei Auskunft geben, ob es sich tatsächlich um Neubürger in den Rieselfeldern Werne handelt.

 

Oberkiefer-Unterkiefder Fragmente sowie weitere Kleinknochem in Gewöll Foto: K.Nowack

Oberkiefer-Unterkiefder Fragmente sowie weitere Kleinknochen im Gewöll Foto: K.Nowack

Backenzahn < 1 mm Groß unter dem Mikroskop Foto: K.Nowack

Backenzahn < 1 mm Groß unter dem Mikroskop Foto: K.Nowack

Grössenvergleich: Das Bild zeigt in der oberen Hälfte die Spitze einer Präpariernadel Foro: K.Nowack

Größenvergleich: Das Bild zeigt in der oberen Hälfte die Spitze einer Präpariernadel Foro: K.Nowack

 

Samstag, 20. Oktober 2012

Tagung der NWO-AG Greifvögel am 11.11.2012 in Schwerte (Jens Brune)

Programm der AG Greifvögel der NWO für den 11.11.2012
Beginn 10.00 Uhr
Vorstellung der Ergebnisse 2012 und
Rot- und Schwarzmilankartierung 2011/12
Die Wiederkehr des Wanderfalken in NRW – Status und Ausblick (P. Wegner)
Pause von 11.30-11.45 Uhr
Nahrung und Bruterfolg beim Habicht (Muskens/ Zollinger/ Schreven)
Mittag 13.00 Uhr -14.00 Uhr
Der Uhu in Holland, Niederrhein und Münsterland (W. Hingmann/G. Wassink)
Evolution der Habitatwahl im Laufe der Brutsaison beim Wespenbussard (J. v. Diermen)
Fünfzehnminütige Pause (flexibel)
Rotmilanprojekt im Kreis Lippe (mit Filmtrailer)
Die Aufzählung muss nicht unbedingt der wirklichen Reihenfolge der Vorträge entsprechen.
Das Ende der Veranstaltung liegt gegen 16.30 Uhr.
Die Gaststätte bietet für uns Grünkohl und Spaghetti Bolognese an.

Mit freundlichen Grüßen,
Jens Brune

Die Tagung findet in der Gaststätte „Schützenheim“, Heidestrasse 55, statt!
Anfahrt „Schützenheim“ in Schwerte, Heidestraße 55
Lage:
Das Schützenheim liegt am Nordrand der Stadt Schwerte, am Südrand des
Schwerter Waldes (165 m NN) mit Blick über das Ruhrtal und nördlich der A1.
Wie erreicht man es?
Mit dem Auto:
Auf der Autobahn A1 aus Richtung Köln oder Bremen kommend die Abfahrt 85,
Schwerte benutzen.
Dann auf die B 236 in Richtung Dortmund fahren.
An der Ampelkreuzung rechts abbiegen in die Heidestrasse.
Nach ca. 400 m liegt das Schützenheim auf der linken Seite
Mit der Deutschen Bahn:
Bahnhof Schwerte aussteigen. Vom ZOB mit dem Bus der Linie C31 bis Haltestelle
Schwerterheide. Von hier ist das Schützenheim nur wenige Meter entfernt.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Selm: Tauschgeschäft – Turm- gegen Wanderfalke, 17.10.2012 (Uwe Norra)

Von unserer heutigen Aktion, einen Turmfalken- gegen einen Wanderfalken-Nistkasten auszutauschen, habe ich einen Artikel auf dem Lokalkompass geschrieben. Der ist hier zu finden.
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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Dortmund: Jahresbericht 2011

Auch im Westen was Neues: Ebenso wie die Ornithologen der Stadt Hamm um Wolfgang Pott haben jetzt auch die Nachbarn aus Dortmund um Erich und Robin Kretzschmar ganze Arbeit geleistet. Der Ornithologischer Jahresbericht für Dortmund 2011 ist fertig und fasst die interessanten Meldungen aus der Nachbarstadt in Beispiel gebender Form zusammen. Herzlichen Glückwunsch zur der gelungenen – wie könnte es anders sein – schwarz-gelben Aufarbeitung!

Montag, 15. Oktober 2012

Selm: Usutu-Virus und Hollandreise

Beides hat zwar erstmal recht wenig miteinander zu tun, aber Uwe Norra ist zweimal dabei: von den Ruhrnachrichten Selm zum Usutu-Virus befragt (lesen Sie selbst . . .), und selbst berichtend im Lokalkompass über (noch) kerngesunde Vögel und deren Beobachtung durch Selmer Ornithologen in Holland.

Montag, 15. Oktober 2012

Fröndenberg/Kreis Unna: Rotmilan versus WEA, 07.10./14.10.2012 (Beob.: Hans-Werner Lange, Jens Brune, Meld.: Jens Brune)

Erneut ein Rotmilanwindkraftopfer, diesmal unter einer der drei Anlagen in Bausenhagen.
Es handelt sich wieder um einen Jungvogel. Neben Frakturen fehlte der Kopf.
Da der Schlafplatz nun schon seit mindestens 2 Monaten mit mind. 20-30 Vögeln besetzt war bzw. ist, ist das eigentlich kein Wunder. Zur Zeit (07.10.2012) halten sich zwischen Bausenhagen und Ostbüren immer noch mindestens 20-30 Rotmilane auf, dazu sehr viele Mäusebussarde, ca. 40-50. Weitere Opfer dürften also in naher Zukunft zu beklagen sein.
Am 14.10.2012 immer noch mind. 8 Rms im Raum Bausenhagen und mind. 14 Rms im Raum Ostbüren, also eine recht hohe Anzahl für das fortgeschrittene Jahr.
Mäusebussard-Peak scheint bereits überschritten, was aber auch mit der hohen Besucherfrequenz und dem Geht-so-Wetter zusammenhängen kann.

Rotmilan - Windenergieanlagen-Opfer, Fröndenberg, 07.10.2012 Foto: Hans-Werner Lange/Jens Brune

Rotmilan - Windenergieanlagen-Opfer, Fröndenberg, 07.10.2012 Foto: Hans-Werner Lange/Jens Brune

Windenergieanlage, Fröndenberg, 07.10.2012 Foto: Hans-Werner Lange/Jens Brune

Windenergieanlage, Fröndenberg, 07.10.2012 Foto: Hans-Werner Lange/Jens Brune

Rotmilan - Windenergieanlagen-Opfer, Fröndenberg, 07.10.2012 Foto: Hans-Werner Lange/Jens Brune

Rotmilan - Windenergieanlagen-Opfer, Fröndenberg, 07.10.2012 Foto: Hans-Werner Lange/Jens Brune

Sonntag, 14. Oktober 2012

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