Autorenarchiv

Fröndenberg: Wespenbussard, Neuntöter, Wiesel, Uhu, Rauchschwalben, 19.06.2010 (B. GlĂŒer)

Nach tagelangem vergeblichen Suchen – ergebnisloser Kontrolle aller VorjahresbrutplĂ€tze „unserer“ Wespenbussarde – heute Abend endlich doch noch ein Erfolg, als ich gar nicht mehr damit gerechnet habe – nĂ€mlich beim „Gassigehen“ mit Hund. Über dem alten Golfplatz flog ein ausgesprochen schönes WespenbussardmĂ€nnchen mit extrem heller Unterseite, wie ich es noch nicht gesehen habe. – Es war eindeutig keiner der vorjĂ€hrigen Brutvögel aus dem SĂŒdkreis. Bei der Suche im Eichholz bei Bausenhagen fanden sich keine Wespenbussarde – dafĂŒr jedoch der bereits hier gemeldete Neuntöter auf einer angrenzenden Pferdekoppel. Im Steiner Holz bei Hemmerde war ebenfalls von Wespenbussarden keine Spur – dafĂŒr jedoch flog aus einer randstĂ€ndigen Eiche – nur 20 m vom alten Wespenbussardhorst entfernt – ein Uhu (!!!) ab. Suche nach Hinweisen auf eine eventuelle Brut blieb zwar ergebnislos, doch die Fröndenberger Erfahrungen haben gezeigt, dass man Uhubruten nur allzu leicht ĂŒbersehen kann und nicht einmal im unmittelbaren Nestumfeld Spuren (Rupfungen, Beutereste, Kotspritzer etc.) zu finden sind, so dass nicht auszuschließen ist, dass hier im Osten des Kreises eine weitere Uhubrut stattgefunden hat.
Über einem Gerstenfeld jagten bei Steinen sehr niedrig viele Rauchschwalben. In den Hemmerder Wiesen fĂŒr mich nach Jahren zum ersten Mal wieder ein Großes Wiesel, was ich mal vorsichtig als einen indirekten Hinweis auf eine MĂ€usegradation werte – an derselben Stelle waren am Vortag ĂŒbrigens die beiden JungfĂŒchse.

Neuntöter bei Bausenhagen, 19.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Neuntöter bei Bausenhagen, 19.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Jagende Rauchschwalbe ĂŒber einem Gerstenfeld, 19.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Jagende Rauchschwalbe ĂŒber einem Gerstenfeld, 19.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Samstag, 19. Juni 2010

Hemmerde: Kiebitze, WaldwasserlĂ€ufer, Schwarzmilan, Rohrammer, Kuckuck, RebhĂŒhner, FĂŒchse, DorngrasmĂŒcken, leidige Mulchmahd…., 18.06.2010 (B. GlĂŒer)

In den Hemmerder Wiesen heute ein Schwarzmilan mit JagdglĂŒck auf abgemĂ€hter Wiese (es konnte nicht festgestellt werden, ob er selbst etwas erbeutet hatte, oder ob er ein Opfer der MĂ€hmaschine gefunden hatte….). Außerdem futtertragende Rohrammern, futtertragende DorngrasmĂŒcken (an mehreren Stellen), ein noch rufender Kuckuck, 2 fast erwachsene JungfĂŒchse und an einer BlĂ€nke 2 WaldwasserlĂ€ufer. An einem TeilstĂŒck des Wirtschaftsweges hat vermutlich ein Landwirt mit dem MulchmĂ€her die WegrĂ€nder gemĂ€ht – an einer Stelle hing nun ein auf einem Schlehentrieb erbautes GrasmĂŒckennest heraus, das nach der Mahd wegen der fehlenden Brennesselstengel rings herum den Halt verloren hatte. Ansonsten zerstört der MulchmĂ€her alles Leben sehr viel grĂŒndlicher, ohne Spuren zu hinterlassen…. – An vielen BrennnesselsĂ€umen sind inzwischen Raupennester – vor allem des Tagpfauenauges.
Gegen Mittag zogen nahe Hemmerde 6 Kiebitze Richtung SĂŒdwest. Im Ostfeld bei Hemmerde in einem Maisfeld noch mindestens 3 Kiebitzpaare, die Junge betreuen. Ebenfalls im Ostfeld – an zwei verschiedenen Stellen jeweils ein einzelnes Rebhuhn (spĂ€te Bruten der nicht anwesenden Partner?).

Schwarzmilan  in den Hemmerder Wiesen, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Schwarzmilan in den Hemmerder Wiesen, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Futtertragende DorngrasmĂŒcke in den Hemmerder Wiesen, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Futtertragende DorngrasmĂŒcke in den Hemmerder Wiesen, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Durch Mulchmahd freigestelltes GrasmĂŒckennest in den Hemmerder Wiesen, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Durch Mulchmahd freigestelltes GrasmĂŒckennest in den Hemmerder Wiesen, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Fast erwachsener Jungfuchs in den Hemmerder Wiesen, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Fast erwachsener Jungfuchs in den Hemmerder Wiesen, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Einer der wenigen Nachbrutkiebitze in Mais / Hemmerder Ostfeld, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Einer der wenigen Nachbrutkiebitze in Mais / Hemmerder Ostfeld, 18.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Freitag, 18. Juni 2010

Werne: Kiebitz am 18.06.2010 (KlauN, Werne)

Werne Feldflur an der Vinzenzstraße, Helmut-von-Moltke-Str. am 18.06.2010: Schon gestern konnte ich dort auf einer leeren Weide einige Kiebitze beobachten.
Ich suchte heute den selben Bereich erneut ab und kann erfreulicherweise neben sechs Adulten, mindestens drei flĂŒgge gewordene Jungkiebitze, auch eine wachende Mutter mit vier frisch geschlĂŒpften KĂŒken, melden.
Weitere Arten waren ca. 40 Ringeltauben, viele Haussperlinge (die sich in all den Hecken dort sehr wohl fĂŒhlen), DorngrasmĂŒcken, Stieglitze, Amseln, Stare, ein Graureiher, ein Paar NilgĂ€nse, vier Elstern, einen EichelhĂ€her.

Kiebitz mit KĂŒken bei Werne am 18.06.2010 Foto: KlauN Werne

Kiebitz mit KĂŒken bei Werne am 18.06.2010 Foto: KlauN Werne

Freitag, 18. Juni 2010

Fröndenberg: FlĂŒgge DorngrasmĂŒcken und Hohltaube am 18.06.2010 (Gregor Zosel)

Heute vergebliche Suche nach Neuntötern in den Hecken zwischen OstbĂŒren und Siddinghausen sĂŒdlich der MĂŒlldeponie. DafĂŒr aber in einem Senffeld (nur allein im sĂŒdlichen Feldanteil) mindestens 5 singende SumpfrohrsĂ€nger. In einer Hecke eine DorngrasmĂŒcke, die einen flĂŒggen Jungvogel fĂŒtterte. Im Wald nordöstlich von OstbĂŒren eine rufende Hohltaube.

Futtertragende DorngrasmĂŒcke bei Fröndenberg-OstbĂŒren am 18.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Futtertragende DorngrasmĂŒcke bei Fröndenberg-OstbĂŒren am 18.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Futtertragende DorngrasmĂŒcke bei Fröndenberg-OstbĂŒren am 18.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Futtertragende DorngrasmĂŒcke bei Fröndenberg-OstbĂŒren am 18.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Freitag, 18. Juni 2010

Holzwickede: Neuntöter am 15.06.2010 (Beob.: s. u., Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Die Exkursion in Sachen Neuntöter mit 18 Teilnehmern unter FĂŒhrung von Helmut StĂ€dtler, Siegfried Kolbe, Heino KĂŒnemund und Hans-Joachim Göbel auf dem StandortĂŒbungsplatz brachte bei bestem Abendsonnenschein ein ebeso sonniges Ergebnis. Von 19 bis etwa 21 Uhr konnten insgesamt 11 Neuntöterreviere (2009 8 Reviere) festgestellt werden, ebenso mehrere Goldammern, die in diesem Lebensraum offenbar gut zurecht kommen. Auf der großen Wiese unterm Vogelberg und an einigen anderen Stellen etwa 8 Feldlerchen (möglicherweise waren Junge dabei). Zur Kartierungszeit der Feldlerche gab es nur ein Revier auf dieser Wiese [Fotos unter www.agon-schwerte.de].

Dienstag, 15. Juni 2010

Werne: Beringte Kanadagans am 14./15.06.2010 (KlauN, Werne)

Am 14. und 15.06.2010 unter insgesamt 18 KanadagĂ€nsen auch ein beringtes Exemplar mit einem Metallring der Vogelwarte Helgoland. Es lohnt sich also, auch das „GeflĂŒgel“ solcher StadtgewĂ€sser einmal genauer durchzumustern (und – entsprechende Ausdauer vorausgesetzt – zur Ringfundmeldung den Ring abzulesen).

Kanadagans mit Metallring am Stadtteich Werne, 15.06.2010 Foto: KlauN Werne

Kanadagans mit Metallring am Stadtteich Werne, 15.06.2010 Foto: KlauN Werne

Kanadagans mit Metallring am Stadtteich Werne, 15.06.2010 Foto: KlauN Werne

Kanadagans mit Metallring am Stadtteich Werne, 15.06.2010 Foto: KlauN Werne

Kanadagans mit Metallring am Stadtteich Werne, 15.06.2010 Foto: KlauN Werne

Kanadagans mit Metallring am Stadtteich Werne, 15.06.2010 Foto: KlauN Werne

Dienstag, 15. Juni 2010

Iserlohn: Kleiber, Gimpel und Kohlmeisen am 15.06.2010 (Klaus Neitzke)

Am 15.06.2010 waren ein Kleiber, ein Dompfaff und eine Kohlmeisenfamilie dankbare Fotoobjekte im eigenen Garten.

Kleiber bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kleiber bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Dompfaff bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Dompfaff bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeisen bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeisen bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Kohlmeise bei Iserlohn am 15.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Dienstag, 15. Juni 2010

Schwerte: SaatkrÀhe am 13.06.2010 (Beob.: H.-J. Göbel, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Wandhofen: Interessant war, dass unterhalb vom OchsenhĂŒgel mindestens 20 SaatkrĂ€hen zu sehen waren. FĂŒr mich die ersten so weit sĂŒdlich.

Sonntag, 13. Juni 2010

Balve: Feldsperling am 13.06.2010 (Klaus Neitzke)

Heute war ich im Beckumer Feld bei Balve als Besucher eines Modellflugtages. Dabei gelang mir das angehÀngte Foto von einem Feldsperling.

Feldsperling bei Balve am 13.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Feldsperling bei Balve am 13.06.2010 Foto: Klaus Neitzke

Sonntag, 13. Juni 2010

Fröndenberg/Wickede: Zwergtaucher im/am NSG Obergraben westlich Wickede am 12.06.2010 (Beob.: M. Bunzel-DrĂŒke, Quelle: www.abu-naturschutz.de)

Auf der Alten Ruhr westlich Wickede 1 Zwergtaucher im Prachtkleid.

Samstag, 12. Juni 2010

Unna / Bönen: Endlich erste Raupennester (Tagpfauenauge, Kl. Fuchs), Neuntöter, Kuckuck, 12.06.2010 (B. GlĂŒer)

Nach intensiver Suche wĂ€hrend der vergangenen zwei Wochen in BrennnesselsĂ€umen nach Raupennestern des Tagpfauenauges oder des Kleinen Fuchses heute endlich erste Funde (im Kreis Soest / ABU bereits erste Falter der Sommergeneration vom Kleinen Fuchs geschlĂŒpft!). Ein Raupennest des Tagpfauenauges (erste HĂ€utung) bei Unna-Siddinghausen und ein weiteres bei Westhemmerde. Außerdem bei Siddinghausen ein Raupennest des Kleinen Fuchses. – Es scheinen insgesamt sehr wenige Raupen da zu sein, obwohl die individuenstarke FrĂŒhjahrsgeneration der Falter zu mehr Hoffnung Anlass gegeben hat. Nun bleibt aber die bange Frage, ob die wenigen Raupen die bald einsetzenden Mulchmahden der vielen „Landschaftspfleger“ ĂŒberstehen werden… – Wie das jĂŒngste Beispiel aus Schwerte zeigt, kennt der „Pflegewahn“ keine Grenzen. – Auch bei Hemmerde-Steinen sorgte heute ein weiteres Beispiel von ĂŒbermĂ€ĂŸigem Pflegeeifer fĂŒr KopfschĂŒtteln: dort wurde auf einem Feldsaum eine Reihe von hochstĂ€mmigen Laubgehölzen (ca. 4 m hoch) „freigeschnitten“ – womöglich im Rahmen von GewĂ€hrleistungsansprĂŒchen (?!?).
In den Hemmerder Wiesen rief noch ein Kuckuck. Bei Bönen-Flierich, östlich des Sportplatzes, ein Neuntöter-MÀnnchen.

Raupennest des Tagpfauenauges in Brennesselsaum bei Siddinghausen, 12.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Raupennest des Tagpfauenauges in Brennesselsaum bei Siddinghausen, 12.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Feldsaum mit `freigeschnittenenÂŽ Laubgehölzen bei Hemmerde-Steinen, 12.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Feldsaum mit `freigeschnittenenÂŽ Laubgehölzen bei Hemmerde-Steinen, 12.06.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Samstag, 12. Juni 2010

Schwerte: KartÀuserschnecke am 26.05./12.06.2010

Eine am 26.05.2010 an der Rote-Haus-Straße in Villigst gefundene Schnecke wurde vom Schwerter Mollusken-Kenner R. Hanneforth, Bearbeiter der TK Schwerte im Rahmen der NRW-weiten Molluskenkartierung (siehe auch den sehr interessanten Beitrag auf der Seite des Arbeitskreises Mollusken NRW zum Weichtier des Jahres 2009), als juvenile KartĂ€userschnecke (Monacha cartusiana) determiniert. In den letzten Jahren sind von ihm einige Fundstellen dieser eher sĂŒd- bzw. sĂŒdwestlich verbreiteten Art in Schwerte nachgewiesen worden. Die KartĂ€userschnecke ist – wohl auch durch Verschleppung – in Deutschland inzwischen an zahlreichen Fundpunkten festgestellt worden.

KartÀuserschnecke bei Schwerte-Villigst am 26.05.2010

KartÀuserschnecke bei Schwerte-Villigst am 26.05.2010

KartÀuserschnecke bei Schwerte-Villigst am 26.05.2010

KartÀuserschnecke bei Schwerte-Villigst am 26.05.2010

KartÀuserschnecke bei Schwerte-Villigst am 26.05.2010

KartÀuserschnecke bei Schwerte-Villigst am 26.05.2010

Samstag, 12. Juni 2010

Schwerte: SpÀte Brut beim Steinkauz / 10.06.2010 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Ergste: Bei der heutigen Kontrolle lagen noch vier warme Eier in der Röhre. Frau Steinkauz spielte Vogel Strauß, drĂŒckte sich mit dem Kopf in eine Ecke. Wenn ich nichts sehe, kann ich auch nicht gesehen werden, wird sie wohl gedacht haben.

Freitag, 11. Juni 2010

Schwerte: Warum werden Böschungen im Juni gemÀht? 10.06.2010 (Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Eigentlich ist er sehr schön geworden, der Überlauf vom MĂŒhlenstrang quer durchs halbe Ruhrtal bis in die Ruhr. In der breiten Sohle kann der kleine Bach in Schlangenlinien und durch Feuchtstellen zur Ruhr fließen. FĂŒr die „naturnahe Gestaltung“ sind bestimmt Landesmittel geflossen. Die flachen Böschungen könnten reichlich Platz bieten fĂŒr nistende Vögel und zahllose Insekten. Aber genau zur Hauptbrutzeit der Vögel und zur Reproduktionszeit der Insekten und Spinnen hat man jetzt rigoros alle Vegetation, die trockenen Fußes erreichbar war, abgemĂ€ht. Es ist dafĂŒr ĂŒberhaupt kein Grund einzusehen. Wenn man gegen aufkommende Gehölze etwas tun will, reicht eine Mahd im Herbst oder Winter alle zwei Jahre. Offenbar entspringt dieser Aktionismus einer falsch verstandenen Ordnungsliebe. Wenn die Stadt Schwerte der Auftraggeber war, ist die Aktion schon gar nicht zu verstehen. Schlaglöcher in den Straßen mĂŒssen aus Geldmangel bleiben – aber fĂŒrs MĂ€hen muss wohl Geld da sein. Woher eigentlich? [Fotos unter www.agon-schwerte.de]

Donnerstag, 10. Juni 2010

Kamen: Kreuzkröte und Laubfrosch am 10.06.2010

Positives aus dem Kreis: Am frĂŒhen Morgen des 10.06.2010 rufen an dem neu unter der FederfĂŒhrung von D. Ahmann angelegten GewĂ€sser westlich der Deponie in Heeren-Werve gleichzeitig mehrere Kreuzkröten und Laubfrösche – im Kreis Unna wohl eine ungewöhnliche Kombination.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Fröndenberg: Rohrweihe jagt wagemutig zwischen WindrÀdern am 07.06.2010 (Gregor Zosel)

Heute am frĂŒhen Morgen eine jagende Rohrweihe nordöstlich von Bausenhagen. Zwischen den 3 WindrĂ€dern wagemutige Jagdkapriolen ĂŒber den Feldern.

Rohrweihe bei Fröndenberg am 07.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rohrweihe bei Fröndenberg am 07.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rohrweihe bei Fröndenberg am 07.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rohrweihe bei Fröndenberg am 07.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rohrweihe bei Fröndenberg am 07.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rohrweihe bei Fröndenberg am 07.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Montag, 07. Juni 2010

Schwerte: Flussregenpfeifer, Zwergtaucher am 06.06.2010 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann)

Villigst/Ergste: Im WassergewinnungsgelĂ€nde auf dem Weg zwischen den Filterbecken ein Flussregenpfeifer, warnend und lockend. Schließlich kurz im Gras zu sehen ein Jungvogel. Eine halbe Stunde spĂ€ter hielt sich der Altvogel immer noch dort auf, warnte und flog eine Runde. Es scheint nur ein Paar dort gebrĂŒtet zu haben. Am Doppelteich 14,8 Reiherenten, ein Paar HöckerschwĂ€ne, offenbar mit der zweiten Brut beschĂ€ftigt, einige BlĂ€ssrallen, Stockenten und endlich wieder ein Paar Zwergtaucher. Am 27. August 2005 hatte ein Paar dort zwei Junge. Vielleicht wird’s mal wieder was [Fotos unter www.agon-schwerte.de].

Sonntag, 06. Juni 2010

Schwerte: Beobachtungen Stadtvögel am 04.06.2010 (Beob.: W. Wiemann, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Bei meiner freitĂ€glichen „EinkaufspflichtĂŒbung“ zwischen 9 u. 10.30 Uhr bei wunderschönem Sommerwetter 24°C mußte ich feststellen, daß nur wenige Mauersegler mit Ihrem „tzrie- tzrie“ bei diesem doch fĂŒr sie so idealem Wetter ĂŒber Schwerte unterwegs waren. M.E. hat ihre Zahl in diesem Jahr abermals abgenommen. Bei der Dohlensippe ĂŒber den hohen HĂ€usern der HĂŒsingstr. war der Nachwuchs wohl flĂŒgge geworden. Jedenfalls machten mindestens 3 Jungvögel unter Anleitung Ihrer Eltern gerade ĂŒber Lewe ihre FlugĂŒbungen. Wahrscheinlich sorgten die Alten dafĂŒr, daß sie sich bei Zeiten an den Bratwurstduft gewöhnen. Bei der zweiten Dohlensippe in Schwerte, die am Bahnhof bzw. Hotel Reichshof zu Hause ist, konnte ich heute morgen keine AuffĂ€lligkeiten feststellen. DafĂŒr sah ich eine fĂŒtternde Amsel in der 1 m hohen Eibenhecke gegenĂŒber der Apotheke am Postplatz verschwinden. Ich schaute vorsichtig nach u. entdeckte ihr Nest in HĂŒfthöhe in der Hecke direkt hinter der Ruhebank. An dieser wohl belebsten Stelle in Schwerte ist sie vor den natĂŒrlichen NestrĂ€ubern (Dohlen) bestimmt sicher u. der Dackel des Bettlers vor der Post wird sie wohl auch nur beobachten, so hat der „arme Hund“ wenigstens etwas Abwechslung.

Freitag, 04. Juni 2010

Werne: Landschaftspflege zur Unzeit, Bachstelze und BluthĂ€nfling am 03.06.2010 (JĂŒrgen Hundorf)

Am neue angelegten Stengelbach in Stockum zwei Bachstelzenreviere und zwei Trupps mit jeweils 4, bzw. 5 HĂ€nflingen.
Auch zu den VorwĂŒrfen von Herrn GlĂŒer möchte ich mich Ă€ussern:
Herr GlĂŒer hat völlig Recht. Es ist ein seit vielen Jahren ĂŒberall zu beobachtendes PhĂ€nomen, dass Pflegearbeiten in der Natur, mit den verschiedensten unhaltbaren BegrĂŒndungen, zu „Unzeiten“ durchgefĂŒhrt werden.
Ich bin Mitarbeiter eines Tiefbauamtes, habe also auch beruflich mit diesem Themenfeld zu tun:
– Pflanzungen mĂŒssen nicht 3 Jahre ausgemĂ€ht werden, spĂ€testens im zweiten Standjahr benötigen die robusten einheimischen Pflanzen keine UnterstĂŒtzung mehr. In wenigen FĂ€llen, beispielsweise infolge schlechter Böden, Fraßdruck durch Kaninchen, ungĂŒnstiger WitterungsverlĂ€ufe etc., kann es Ausnahmen geben.
– Falls das Freistellen bestimmter Pflanzungen doch notwendig sein sollte, kann dieser Schnitt auch im August/September erfolgen.
– Die Pflanzungen werden ohnehin zu dich gepflanzt, der Ausfall verschiedener Pflanzen schadet der Hecke nicht, es entstehen freie Stellen, die sogar zur Artenvielfalt beitragen und im Laufe der Jahre ohnehin zuwachsen.
– Jedes Vertragswerk kann natĂŒrlich geĂ€ndert werden. Mann könnte das AusmĂ€hen der Hecken wesentlich flexibeler gestalten und ab dem 2 Jahr ganz aussetzen. Die auf den Fotos zu erkennenden Pflanzen hĂ€tten keine Pflege mehr benötigt!
Ich kann nur hoffen, dass endlich ein Umdenken stattfindet.

Donnerstag, 03. Juni 2010

Kreis Unna/Dortmund und mehr: Lausen bei Tauben (Volker Heimel)

Nach meiner Beobachtung „vorausschauenden Denkens“ bei Amseln möchte ich vom „Lausen bei Tauben“ berichten. Mehrfach beobachtete ich Tauben bei der gegenseitigen Körperpflege. Das Verhalten ist „SĂ€uger analog“ und direkt mit dem „Lausen bei Affen“ zu vergleichen. Im weiteren Kontext hat es zu tun mit intra- und interspezifischem Sozialverhalten bei Tieren. Beispiele dafĂŒr gibt es reichlich: Haie und Putzerfische, WasserbĂŒffel und Madenhacker. Selbst Pflanzen rufen nach neuesten Erkenntnissen durch Emission chemischer Substanzen Helfer aus dem Reich der Insekten herbei, um Parasiten zu bekĂ€mpfen. Kurz gesagt: Natur ist kommunikativ, und das nicht nur innerartlich!! Zu erwĂ€hnen ist das „Emsen“ bei Amseln, also die interartliche Reinigung des Vogelgefieders durch Ameisen (!). Folgerichtig entfernen Hundehalter Zecken aus dem Fell der Haustiere und besprĂŒhen GĂ€rtner „ihre“ Pflanzen mit Mitteln gegen Parasiten. Die FarbverĂ€nderung der Pflanze wirkt als direkter „Auslösemechanismus“ fĂŒr die Pflegehandlung. Natur ist eben wunderbar…

Donnerstag, 03. Juni 2010

Fröndenberg: Rebhuhnpaar und Neuntöter am 03.06.2010 (Gregor Zosel)

Das NeuntötermĂ€nnchen singt nun auch am ÖlmĂŒhlental zwischen Warmen und Stentrop. Heute am Vormittag war es an der „neuen“ Hecke und auf den AlleebĂ€umen zu beobachten. Hier auch ein Wiesenpieper (Brutvogel hier ?) und 2 Schafstelzenreviere. Im ÖlmĂŒhlental selber mehrere DorngrasmĂŒcken singend und viele flĂŒgge Schwanzmeisen.
Nördlich von Bentrop 1 Rebhuhnpaar an einer Hecke. Hier, wie auch an vielen anderen Hecken auf dem Land, singende Gelbspötter. Um Bentrop und Bausenhagen mehrere Schafstelzenpaare. Im Schelk bei Dreihausen bettelnde flĂŒgge Baumpieper am Waldrand.

Neuntöter bei Fröndenberg-Warmen am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter bei Fröndenberg-Warmen am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schafstelze bei Fröndenberg-Warmen am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schafstelze bei Fröndenberg-Warmen am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schafstelze bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schafstelze bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schafstelze bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schafstelze bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schwanzmeise bei Fröndenberg-Warmen am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schwanzmeise bei Fröndenberg-Warmen am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schwanzmeise bei Fröndenberg-Warmen am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Schwanzmeise bei Fröndenberg-Warmen am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rebhuhnpaar bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rebhuhnpaar bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rebhuhnpaar bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rebhuhnpaar bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rebhuhnpaar bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Rebhuhnpaar bei Fröndenberg-Bentrop am 03.06.2010 Foto: Gregor Zosel

Donnerstag, 03. Juni 2010

Werne: Rohrweihe am 02.06.2010

Am 02.06.2010 im Bereich der ehemaligen Rieselfelder Werne zwischen KlÀranlage und Lippe ein Rohrweihen-Weibchen mit Handschwingen-Mauser und ein relativ dunkeles Rohrweihen-MÀnnchen jagend.

Mittwoch, 02. Juni 2010

Schwerte: Elsebachtal/Reingser Bach am 01.06.2010

Naturschutzgebiet Elsebachtal am 01.06.2010 (z. T. BestĂ€tigung von bereits von der AGON beobachteten Revieren): Am westlichen Reingser Bach (WaldstĂŒck mit Flurnamen BockelĂŒhr), an der SĂŒdwestspitze des Naturschutzgebietes auf einer der dortigen großen Windwurf-KahlschlagsflĂ€chen ein Neuntöter-MĂ€nnchen. Dort auch zwei singende Baumpieper. Ein weiterer Baumpieper sang auf einer WindwurfflĂ€che sĂŒdwestlich des Zufahrtsweges aus Richtung BockelĂŒhr. Ein WaldlaubsĂ€nger sang in einem Stieleichen-Buchenbestand am Reingser Bach, dort auch ein intensiv warnender Mittelspecht (gut zu beobachten – das Positive am diesjĂ€hrigen Eichenkahlfraß), eine Waldkauz-Ästlingsgemeinschaft von 6 (!) Jungen – Ă€ngstlich nach unten schauend, wie das bereits B. GlĂŒer auf dieser Seite festgehalten hat – und auf mĂ€rkischer Seite ein singender Feldschwirl. Ein weiterer Mittelspecht warnte in höchster Aufregung in einem Roteichenbestand am Zusammenfluß des westlichen Reingser Baches mit dem Reingser Bach. Auf den KahlschlagflĂ€chen viele singende Goldammern, randlich Fitisse in großer Zahl, in den bachbegleitenden sumpfigen ErlenwĂ€ldern aber keine Waldschnepfen. Im Gebiet auch immer noch die schon vor Jahren von Hr. Mieders, Hr. Kochs, der AGON und anderen dort gefundenen Sumpfveilchen, Sumpfpippau und Buchenfarne.
Am Hof HĂŒlsmann/Hachen eine rufende Turteltaube, westlich BockelĂŒhr ein anhaltend rufend ĂŒberfliegender Kolkrabe, der in Richtung Lollenbachtal abdrehte und zwei Feldlerchen.

Dienstag, 01. Juni 2010

Schwerte: Kiebitz, Neuntöter, Kuckuck, Misteldrossel, Rotmilan, Hohltaube am 29.05.2010 (Beob.: S. Kolbe, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Ergste: Am hinteren Ackerrand nördlich Noveda an der A45 Anschlusstelle Ergste ein Kiebitz mit zwei Jungen. Auf der AckerflĂ€che sĂŒdlich des Mitfahrerparkplatzes ein Paar Neuntöter, ein rufender Kuckuck aus Richtung Berchum, eine Futter suchende Misteldrossel, ein kreisender Rotmilan und 10 Hohltauben auf einem Maisacker.

Samstag, 29. Mai 2010

Dortmund: Ringdrossel am 28.05.2010 (Beob.: H. Wulf, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

DO-Aplerbeck: Auf dem SchulgelÀnde in Aplerbeck eine mÀnnliche Ringdrossel bei der Nahrungssuche.

Freitag, 28. Mai 2010

Schwerte: Bienenfresser, Baumfalke am 27.05.2010 (Beob.: H. KĂŒnemund, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Geisecke: Heute, gegen 10.00 h, habe ich erstmals in meinem Garten etwa 6 Bienenfresser, kreisend und rufend, aber auch Gefieder putzend auf einer Birke, beobachten können. Desweiteren halten sich seit Tagen 2 Baumfalken in der NÀhe auf einem Hochspannungsmast auf.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Fröndenberg / Hemmerde: WaldlaubsĂ€nger, TrauerschnĂ€pper, Baumpieper, Baumfalke, Stare, Rot- und Schwarzmilan, 24.05.2010 (B. GlĂŒer)

Auf dem Stromberg – hinter dem Golfplatz Gut Neuenhof – ein fĂŒnfter (!) WaldlaubsĂ€nger. Anschließend auch das Hemmerder Schelk – die bisherige „WaldlaubsĂ€ngerhochburg“ – noch einmal komplett nach dieser Art abgesucht… – nur ein einziger ließ sich finden (wohl das Exemplar, das Gisbert Herber-Busch am 01.05. dort auch hatte). Trotzdem hat sich die systematische Suche gelohnt: so „ganz nebenbei“ konnten nĂ€mlich gleich 3 TrauerschnĂ€pperreviere ausgemacht werden! Außerdem 4 Baumpieperreviere. Über Hemmerde (Ortsmitte) ein nach Schwalben jagender Baumfalke.
In Frdbg.-OstbĂŒren bei Bauer Eckei heute mindestens 85 Stare – grĂ¶ĂŸtenteils frisch ausgeflogene Jungvögel. Ebenda auch ein kreisender Rot- und nachmittags ein Schwarzmilan.

Stare auf Rinderweide mit zahllosen Tipulalarven in der Grasnarbe. - Man sieht mindestens 33 Jungvögel neben 1 Altvogel, 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Stare auf Rinderweide mit zahllosen Tipulalarven in der Grasnarbe. - Man sieht mindestens 33 Jungvögel neben 1 Altvogel, 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Mutter- (oder Vater-) Star rackert sich ab.... Foto: Bernhard GlĂŒer

Mutter- (oder Vater-) Star rackert sich ab.... Foto: Bernhard GlĂŒer

... die Kids reißen nur den Schnabel auf.... , 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

... die Kids reißen nur den Schnabel auf.... , 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

TrauerschnĂ€pper-Habitat im Hemmerder Schelk - ein Wald, der keinem Förster gefĂ€llt (Krummholz, wertlose Birken, stehendes Totholz)  -  der Brutbaum vorne rechts, 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

TrauerschnĂ€pper-Habitat im Hemmerder Schelk - ein Wald, der keinem Förster gefĂ€llt (Krummholz, wertlose Birken, stehendes Totholz) - der Brutbaum vorne rechts, 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

TrauerschnĂ€pper im Hemmerder Schelk, 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

TrauerschnĂ€pper im Hemmerder Schelk, 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

TrauerschnĂ€pper an der Bruthöhle in einem Totholzstamm, 24.05.10  Foto: Bernhard GlĂŒer

TrauerschnĂ€pper an der Bruthöhle in einem Totholzstamm, 24.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Montag, 24. Mai 2010

Fröndenberg: Sprosser (!), Schwarzstorch, Wespenbussarde, Baumfalken, TeichrohrsĂ€nger, Flussregenpfeifer, Baumpieper, Weidenmeisen, Rohrammern, u. a., 23.05.2010 (B. GlĂŒer)

Bei der heutigen Kontrolle des WassergewinnungsgelĂ€ndes Halingen/Langschede wartete eine besondere PfingstĂŒberraschung: im mit Weiden und Espen bestandenen Ufersaum eines grĂ¶ĂŸeren Teiches sang zunĂ€chst verhalten – bei genauerer ÜberprĂŒfung mit Klangattrappe jedoch immer heftiger und lauter – ein Sprosser (!). Eine kleine Internetrecherche ergab, dass es nach Angaben der Avifaunistischen Kommission der Nordrhein-WestfĂ€lischen Ornithologengesellschaft (AKNW) fĂŒr den Zeitraum von 1988 – 2009 in Nordrhein-Westfalen exakt 10 Nachweise gibt. Als eher östlich beheimatete Art zieht der Sprosser ĂŒber die Balkan-Route ums östliche Mittelmeer und verirrt sich daher nur sehr selten so weit nach Westen, obwohl eine Reihe von Nachweisen eine Arealausweitung nach Westen belegen.
Anlass fĂŒr einen lĂ€ngeren Stopp an dem geschilderten Teich waren eigentlich 3 Baumfalken, die nach Libellen jagten. Weiteres „Nebenprodukt“ des langen Ausharrens mit stĂ€ndigem Blick herauf zu den Baumfalken waren 4 nordostwĂ€rts ziehende Wespenbussarde. Ebenfalls am Teich singend: 1 TeichrohrsĂ€nger, 1 Rohrammer und 1 Weidenmeise – neben dem ĂŒblichen Artenspektrum.
In der Tongrube (Frdbg.-Ardey) ein Flussregenpfeiferpaar, das offenbar weder Junge hatte noch ein spĂ€tes Gelege (sie standen relativ entspannt im GelĂ€nde – ohne Warnen, Verleiten o.Ă€.). Im Hintergrund ein singender Baumpieper – ein zweiter futtertragend. Von Westen kommend ein kreisender Schwarzstorch.

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde  / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde  / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde  / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde  / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde  / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde  / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sprosser im WassergewinnungsgelĂ€nde / Frdbg-Langschede, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Kurze erste Handschwinge und schwach gebĂ€nderte Unterschwanzdecken als Artcharakteristika des Sprossers, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Kurze erste Handschwinge und schwach gebĂ€nderte Unterschwanzdecken als Artcharakteristika des Sprossers, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Wespenbussard ĂŒber Frdbg.-Langschede nach Nordost ziehend, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Wespenbussard ĂŒber Frdbg.-Langschede nach Nordost ziehend, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Baumfalke mit gerade verspeister Libelle - FlĂŒgel schaut noch am Schnabelwinkel heraus..., 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Baumfalke mit gerade verspeister Libelle - FlĂŒgel schaut noch am Schnabelwinkel heraus..., 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Schwarzstorch ĂŒber Frdbg.-Ardey, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Schwarzstorch ĂŒber Frdbg.-Ardey, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Flussregenpfeifer in Tongrube bei Frdbg.-Ardey, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Flussregenpfeifer in Tongrube bei Frdbg.-Ardey, 23.05.10 Foto: Bernhard GlĂŒer

Sonntag, 23. Mai 2010

Menden/Halingen: Rostgansnachwuchs, Feldschwirl und Hohltauben am 15.05.2010 (Sabine u. Gregor Zosel)

Heute am Vormittag sang in den ehemaligen Schlammteichen am WĂ€lkesberg ein Feldschwirl. Auf den restlichen WasserflĂ€chen fĂŒhrte ein Rostganspaar ihre 7 KĂŒken aus.
Auf einem angrenzenden Feld 2 Hohltauben zwischen einigen Ringeltauben auf Nahrungssuche. Im Halinger Osterfeld 2 singende Schafstelzen.

RostgĂ€nse mit KĂŒken bei Menden-Halingen am 15.05.2010 Foto: Gregor Zosel

RostgĂ€nse mit KĂŒken bei Menden-Halingen am 15.05.2010 Foto: Gregor Zosel

RostgĂ€nse mit KĂŒken bei Menden-Halingen am 15.05.2010 Foto: Gregor Zosel

RostgĂ€nse mit KĂŒken bei Menden-Halingen am 15.05.2010 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 15. Mai 2010

Werne: Gimpel und Heideschnecke am 12.05.2010

Am 12.05.2010 ein rufender Dompfaff am Bahnhof Werne. Dort auch (noch immer) einige Heideschnecken (Helicella itala) auf dem nicht genutzten Teil des Bahnsteiges. Dort ist die Art seit mindestens 2007 zu beobachten, nachdem ein Teilbereich des Bahnsteiges umgestaltet und mit grobem Kalksteinschotter aufgefĂŒllt worden ist.

Mittwoch, 12. Mai 2010

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