Monatsarchiv für Juli, 2010

Holzwickede/Lünen/Schwerte: Bruten von Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper, Feldsperling und Höckerschwan, 20.07.2010 (Reinhard Wohlgemuth)

In Holzwickede hat an der evangelischen Kirche im Mai/Juni und am 12.07.2010 ein damit brutverdächtiger Gartenrotschwanz gesungen. Ebenso sang in Lünen an der Niederadener Straße an einem kleinen Friedhof noch am 04.07.2010 ein Exemplar der Art.
Im NSG Bahnwald in Holzwickede/Schwerte hat die Kontrolle der 92 (bzw. 94) dort hängenden Nistkästen 6 Trauerschnäpper-Brutpaare bestätigt.
In der Anreicherung Ergste / Wassergewinnung haben in Nistkästen 13 Feldsperlings-Paare gebrütet. Dort auch ein erfolgreich brütendes Höckerschwan-Paar mit 5 Jungtieren, davon ein Exemplar weiß, der Rest grau.

Dienstag, 20. Juli 2010

Werne/Hamm: Wespenbussard am 20.07.2010 (Jürgen Hundorf)

Am 20.07.2010 war südlich des Gersteinwerks ein niedrig kreisender Wespenbussard zu beobachten.

Dienstag, 20. Juli 2010

Fröndenberg: Neuntöter mit Jungvögeln am 20.07.2010 (Gregor Zosel)

Nachdem B. Glüer gestern bereits das Neuntöterpaar mit Nachwuchs im alten Steinbruch bei Bausenhagen beobachten konnte, habe ich heute gezielt nach einem möglichen Paar südöstlich von Bentrop Ausschau gehalten. Hier konnte ich Ende Mai ein Männchen auf einem Holzeinschlag beobachten. Ob sich hier trotz Holzbewegungsarbeiten ein Brutpaar ansiedeln konnte, war heute die spannende Frage. Zur freudigen Überraschung dann heute am frühen Morgen im besagten Gebiet gleich 2 Neuntöterpaare mit Jungvögeln. 2 adulte Männchen zeterten sich an der „Reviergrenze“ mächtig an. Die Anzahl der flüggen Jungen konnte ich nicht exakt bestimmen, da am schlecht einsehbaren Hang die umherziehenden Vögel immer wieder die Deckung wechselten. 2 – 3 flügge Jungvögel sind aber als wahrscheinlich anzunehmen.
Aber auch sonst scheint diese Südhanglage mit ihrer Insektenwelt für die übrige Vogelwelt ein Paradies zu sein. Neben jagenden Grauschnäppern auch Gartengrasmücke, Dorngrasmücke, Hausrotschwanz, Zaunkönig, Heckenbraunelle, futtertragende Goldammern, Kohlmeise und Blaumeise, Kleiber, Schwanzmeise, Buchfink, Bachstelze, Amsel, Star, Wacholderdrossel (auch dj). Im nahen Waldstück 2 rufende Mäusebussarde.
Zuvor bei Ostbüren der für mich erste große Starenschwarm dieses Sommers mit mehreren Hundert Exemplaren in einer Streuobstwiese.

Neuntöter bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Neuntöter bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Goldammer bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Goldammer bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Dj. Rauchschwalbe bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Dj. Rauchschwalbe bei Fröndenberg-Bentrop am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Starenschwarm vor neuem Wahr- und Warnzeichen bei Fröndenberg-Ostbüren am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Starenschwarm vor neuem Wahr- und Warnzeichen bei Fröndenberg-Ostbüren am 20.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Dienstag, 20. Juli 2010

Bönen: Turteltaube am 20.07.2010

Am 20.07.2010 im NSG Holzplatz eine rufende Turteltaube und ein weiteres Turteltauben-Paar. Dort auch zahlreiche (mehr als 100 Exemplare) Blauflügelige Sandschrecken.

Dienstag, 20. Juli 2010

Fröndenberg: Wespenbussard und diesj. Wanderfalke, 19.07.2010 (B. Glüer)

Über Fröndenberg-Hohenheide – in großer Höhe – ein kreisender Wespenbussard. Ein diesj. Wanderfalke kommt dazu und macht sich offensichtlich einen Spaß daraus, den Wespenbussard zu attackiern. Kreisen bei optimaler Thermik und sturzflugartige Kapriolen nach unten wechseln sich ab – ganz ernst nahm der Wespenbussard den jungen „Highsporn“ wohl nicht.

Wespenbussard mit beschädigter Handschwinge über Frdbg., 19.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Wespenbussard mit beschädigter Handschwinge über Frdbg., 19.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Diesjähriger Wanderfalke über Fröndenberg, 19.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Diesjähriger Wanderfalke über Fröndenberg, 19.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Wespenbussard stürzt - gefolgt vom Wanderfalken - in Kapriolen nach unten, 19.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Wespenbussard stürzt - gefolgt vom Wanderfalken - in Kapriolen nach unten, 19.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Montag, 19. Juli 2010

Selm: Schwalbenschwanz am 19.07.2010

Am 19.07.2010 ein zielstrebig in Richtung Norden strebender Schwalbenschwanz an der Funne im Bereich der Kreisgrenze.

Montag, 19. Juli 2010

Fröndenberg / Bönen: Kartoffelkäfer, Kormorane, Neuntöter, Steinkäuze, Waldwasserläufer, Grauschnäpper, 18.07.2010 (B. Glüer)

Bei der Suche nach Raupen eines weiteren, möglichen Einwanderers aus der Schmetterlingsfauna (Totenkopfschwärmer) auf einem ungespritzten Kartoffelfeld in Frdbg.-Ostbüren fand ich zwar verräterische Frassspuren im Kartoffelkraut, doch leider waren die Urheber nicht die erhofften fingerdicken Raupen des imposanten Schwärmers, sondern zahllose Larven des trivialen Kartoffelkäfers, den ich allerdings seit Jahren nicht mehr gesehen hatte.
Über der Haarhöhe 19 Kormorane nordwärts ziehend. Bei Bausenhagen waren die sorglosen Steinkäuze vom Vortag wieder als Lebenskünstler am Werk und genossen den sonnigen Vormittag in vollen Zügen. Ein Altvogel jagte ungeniert am hellen Tag und erbeutete während einer ca. 25-minütigen Beobachtungsphase sage und schreibe 5 (!!!) Mäuse. Die flüggen Jungvögel im Hintergrund ermunterten das Elterntier anfangs noch mit permanenten Bettelrufen, doch nach der dritten Maus, die ihnen gebracht wurde, verstummten sie, als wollten sie sagen, dass Mäuse ihnen allmählich zu den Ohren rauskämen… – Den Altvogel hielt es jedoch nicht davon ab, noch zwei weitere Mäuse zu fangen. Östlich von Bausenhagen – in einer ehemaligen Abgrabungs-Tal-Mulde eine Neuntöterfamilie, ebenda zahllose Heuschrecken, viele Schmetterlinge auf Disteln und Flockenblumen, eine Grauschnäpperfamilie mit flüggen Jungvögeln.
In der Horster Mühle (Bönen) 2 Waldwasserläufer.

Kartoffelkäfer bei Ostbüren, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Kartoffelkäfer bei Ostbüren, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Kartoffelkäferlarven auf Kartoffelkraut, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Kartoffelkäferlarven auf Kartoffelkraut, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz bei Bausenhagen auf Ansitzjagd, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz bei Bausenhagen auf Ansitzjagd, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz bei Bausenhagen auf Ansitzjagd, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz bei Bausenhagen auf Ansitzjagd, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz bei Bausenhagen auf Ansitzjagd, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz bei Bausenhagen auf Ansitzjagd, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz mit einer von insgesamt 5 gefangenen Mäusen, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz mit einer von insgesamt 5 gefangenen Mäusen, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Grauschnäpper mit erwachsenem Jungvogel bei Bausenhagen, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Grauschnäpper mit erwachsenem Jungvogel bei Bausenhagen, 18.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Sonntag, 18. Juli 2010

Bergkamen/Werne: Zwergtaucher,Tafelente und Eisvogel am Beversee, Steinkauznachwuchs im Garten am 18.07.2010 (KlauN, Werne)

NSG Beversee in Bergkamen am 18.07.2010: Am dortigen See konnte ich heute einen Zwergtaucher, eine männliche Tafelente und recht regelmäßig die schon gemeldeten Eisvögel beobachten. Vier Graureiher waren genau wie zwei Kormorane zu sehen.
Auf dem Rückweg kreuzte noch eine Feldspitzmaus meinen Weg.
Im eigenen Garten in Werne freue ich mich täglich in den Abendstunden zwei junge Steinkäuze beobachten zu können. Die in der Nähe angebrachte Nisthilfe wurde in diesem Jahr das erste Mal mit Erfolg angenommen.
Seit einigen Jahren brütet ein Hausrotschwanz-Paar an unserem Haus. Zwei Jungvögel und ein adultes Männchen konnte ich heute beobachten.

Eisvogel am Beversee bei Bergkamen am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Eisvogel am Beversee bei Bergkamen am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Feldspitzmaus am Beversee bei Bergkamen am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Feldspitzmaus am Beversee bei Bergkamen am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Junger Steinkauz bei Werne am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Junger Steinkauz bei Werne am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Juveniler Hausrotschwanz bei Werne am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Juveniler Hausrotschwanz bei Werne am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Juveniler Hausrotschwanz bei Werne am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Juveniler Hausrotschwanz bei Werne am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Adulter männlicher Hausrotschwanz bei Werne am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Adulter männlicher Hausrotschwanz bei Werne am 18.07.2010 Foto: KlauN Werne

Sonntag, 18. Juli 2010

Werne: Rieselfelder am 17.10.2010 (Jürgen Hundorf)

Bei einem Besuch der Werner Rieselfelder konnte ich folgende Arten feststellen: mind. 8 singende Feldlerchen, 3 Schafstelzen, 1 Wiesenpieper, 3 singende Rohrammern; in den brachliegenden Flächen sehr viele Schmetterlinge u.a. Pfauenaugen, kleine Füchse, Admirale und verschiedene Augenfalter.
Es ist schön zu beobachten, wie sich die Natur ihr Terrain wieder zurück erobert, wenn man sie nur lässt.
Um gegen die von Herrn Glüer schon beschriebene ungezügelte Vogeljagd vorzugehen kann ich einen sehr aktiven Verein empfehlen: das Komitee gegen den Vogelmord. Dieser Verein versucht seit Jahren gegen die illegalen Machenschaften bei der Vogeljagd in ganz Europa vorzugehen. Ein Unterstützung dieses Vereins macht die Zugrouten unserer Vögel vielleicht doch ein bisschen sicherer.

Sonntag, 18. Juli 2010

Holzwickede/Schwerte: Wasservogelzählung am Geisecker See, Nutria frisst Staudenknöterich am 18.07.10 (Beob.: W. Pitzer, Quelle: www.agon-schwerte.de / D. Ackermann)

Wasservogelzählung am Geisecker See: 8 Haubentaucher, 5 Zwergtaucher, Kormorane, 83 Höckerschwäne, 287 Graugänse, 3 Kanadagänse, 24 Nilgänse, 5 Rostgänse, 61 Stockenten , 1 w Brautente, 164 Reiherenten, 13 Tafelenten,167 Bläßrallen, 1 Flußregenpfeifer, 2 Kiebitze, 2 Flußuferläufer, 1 Waldwasserläufer , 3 Mäusebussarde,.1 Habicht, 4 Eisvögel.
Rabenkrähen, Eichelhäher,Ringeltaube, Blaumeise, Amsel, Buchfink, Stieglitz, Kleiber, Zaunkönig, 4 Uferschwalben, Wintergoldhähnchen, Mönchs-, Gartengrasmücke, Bach- u. 1 Gebirgsstelze, Sumpfrohsänger, Zilpzalp, 1 Grünspecht. 1 Stockente mit 4 juv. – 1 Nilgans mit 3 juv. – jeweils 1 Paar Reiherenten mit 4 juv. und 6 juv.
Sehr wenig Kleinvögel zu beobachten und keinen Mauersegler, keine Rauch- und Mehlschwalbe. Interessant war noch die Beobachtung eines Nutria bei der Nahrungsaufnahme von Staudenknöterich.

Sonntag, 18. Juli 2010

Fröndenberg: Schmetterlinge am 17.07.2010 (Kevin Hares, Harald Maas)

Am Samstag 17.07.10, war auf den Feldern und Wäldern etwas weiter im Osten von Ostbüren noch jede Menge los. Habe ungefähr 10 unterschiedliche Schmetterlingsarten gesehen und teilweise fotografiert. Angefangen beim kleinen Feuerfalter, einem Hauhechelbläuling, Admiral, Tagpfauenauge, kleiner Fuchs, diverse Weißlinge, bis zum C-Falter, Zitronenfalter, Landkärtchen.

Kleiner Feuerfalter bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

Kleiner Feuerfalter bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

Hauhechelbläuling bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

Hauhechelbläuling bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

Admiral bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

Admiral bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

C-Falter bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

C-Falter bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

C-Falter bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

C-Falter bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

Zitronenfalter bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

Zitronenfalter bei Fröndenberg-Ostbüren am 17.07.2010 Foto: Harald Maas

Samstag, 17. Juli 2010

Schwerte: Neuntöter und Baumfalke am 17.07.2010 (Hans-Joachim Göbel)

Heute Abend war ich mal wieder in den Röllingwiesen. Wollte mal nach den Neuntötern sehen. 2 Paare haben wohl auch Bruterfolg. Interessanter ist, dass ich von 19.30 bis 22 Uhr gleich 4 Baumfalken, bei der Jagd beobachten konnte. Sie flogen ständig zwischen Autobahn Sauerlandlinie und den Westhofener Filterbecken hin und her. Ist das ein Junggesellentreffen?? Eigentlich sind sie doch mitten im Brutgeschäft. Und für Jungvögel ist es noch zu früh. Alles was sie fingen, fraßen sie selbst. Und waren ständig friedlich und nah beisammen. Eher wie ein kleiner Schwalbenschwarm.

Samstag, 17. Juli 2010

Fröndenberg / Hemmerde: Wespenbussardnachwuchs, Steinkauz, Wiesenweihe, 17.07.2010 (B. Glüer)

Bei einer abendlichen Kontrolle des Wespenbussardbrutplatzes bei Bausenhagen konnten im gut versteckten Horst durch einen Sichtkorridor im dichten Blattwerk deutlich 2 Jungvögel ausgemacht werden, die gerade vom Weibchen gefüttert wurden. Bei der Freude über diese beiden kleinen „Hoffnungsträger“, die vielleicht den Fortbestand dieser skurrilen, hoch spezialisierten Vogelart bei uns sichern, beschlich mich gleichzeitig ein Gefühl von Beklommenheit und Wut angesichts der Vorstellung, dass auf die beiden in wenigen Wochen auf ihrem langen Weg südwärts unzählige Gewehrmündungen von Schrotflinten warten – trotz eindeutiger EU-Artenschutz-Gesetze. Man kann nur hoffen, dass sie die Straße von Messina oder Malta oder andere gefährliche Knotenpunkte ihres Zugweges in einem glücklichen Moment passieren werden.
In einem alten Obstkamp (Bausenhagen) vermittelte demgegenüber eine Steinkauzfamilie in beschaulicher Abendstimmung eine ausgesprochen sorglose Stimmung. Zwischen Dreihausen und Hemmerde jagte noch eine männliche Wiesenweihe.

Durch einen Sichtkorridor im Blattwerk deutlich auszumachen - 2 junge Wespenbussarde, die vom Weibchen gerade gefüttert werden, 17.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Durch einen Sichtkorridor im Blattwerk deutlich auszumachen - 2 junge Wespenbussarde, die vom Weibchen gerade gefüttert werden, 17.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Vergrößerter Ausschnitt desselben Bildes, 17.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Vergrößerter Ausschnitt desselben Bildes, 17.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz in abendlicher Idylle bei Bausenhagen, 17.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Steinkauz in abendlicher Idylle bei Bausenhagen, 17.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Jagendes Wiesenweihenmännchen bei Hemmerde, 17.07.10
 Foto: Bernhard Glüer

Jagendes Wiesenweihenmännchen bei Hemmerde, 17.07.10
Foto: Bernhard Glüer

Samstag, 17. Juli 2010

Fröndenberg/ Menden: Turteltaube und Flußuferläufer am 17.07.2010 (Gregor Zosel)

Heute ein Flußuferläufer in den Hammer Wasserwerken im Fröndenberger Ruhrtal. Dort auch 45 Kanadagänse, 60 Lachmöwen, 2 Nilgansfamilien (davon 1 x 6 kleine Junge). An einem Becken ein Eisvogel auf einem Geländer. Auf der angrenzenden Ruhr 1 Zwergtaucher und 2 Haubentaucher mit 1 juv.
Auf dem Weidezaun der Pferdekoppeln am Balsters Hof mindestens 200 Rauchschwalben sitzend. Die Mehlschwalben im Stadtgebiet fliegen nun auch mit ihren flüggen Jungen aus. An einem Haus an der Schillerstrasse allein bis zu etwa 100 Ex. Hier haben die Schwalben in 2 Etagen ihre Nester gebaut. Neben den alten Bauten haben sie die angebrachten Kotbretter als Befestigungsmöglichkeit genutzt.
Nördlich der Schlammteiche am Wälkesberg nahe Menden/Halingen eine Turteltaube.

Mehlschwalben im Doppelstock in Fröndenberg am 17.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Mehlschwalben im Doppelstock in Fröndenberg am 17.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Mehlschwalben im Doppelstock in Fröndenberg am 17.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Mehlschwalben im Doppelstock in Fröndenberg am 17.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Bluthänfling bei Fröndenberg am 17.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Bluthänfling bei Fröndenberg am 17.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 17. Juli 2010

Fröndenberg: Taubenschwänzchen, Weinschwärmer, Mauersegler reisefertig, 16./17.07.2010 (B. Glüer)

Mit (m)einem ersten Taubenschwänzchen (gestern und heute), das in den Mittagsstunden an der Seifenkraut-Nektartankstelle des eigenen Gartens im unverkennbaren Schwirrflug vor den Büten herumsauste, ist eine weitere wanderfreudige Schmetterlingsart aus dem Süden im Kreis Unna angelangt. Am Abend (gestern) ebenda nur noch ein Mittlerer Weinschwärmer. – Wanderfreudig zeigen sich zur Zeit auch unsere Mauersegler – jedoch mit Intention zur entgegengesetzten Richtung. Die Flugspiele an den Brutplätzen, die hauptsächlich von balzenden Nichtbrütern initiiert werden, haben mit der ersten Juliwoche ihren Höhepunkt überschritten und nehmen inzwischen deutlich an Ausdauer und Häufigkeit ab. Auch hat sich die Zahl der Tiere bereits reduziert.

Taubenschwänzchen im Schwirrflug an Seifenkrautblüte, 17.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Taubenschwänzchen im Schwirrflug an Seifenkrautblüte, 17.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Mittlerer Weinschwärmer vor Seifenkrautblüten, 16.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Mittlerer Weinschwärmer vor Seifenkrautblüten, 16.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Mauersegler zeigen nochmal ihr fliegerisches Können, 16.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Mauersegler zeigen nochmal ihr fliegerisches Können, 16.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Ein `Banger´ inspiziert eine eingemauerte Bruthöhle an der Overberggrundschule / Fröndenberg, 16.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Ein `Banger´ inspiziert eine eingemauerte Bruthöhle an der Overberggrundschule / Fröndenberg, 16.07.10
Foto: Bernhard Glüer

Samstag, 17. Juli 2010

Federbelege von Volker Heimel und Jörg Schlusen

Neben anderen Belegen haben Volker Heimel und Jörg Schlusen einen Beleg einer Dreizehenmöwe aus dem Jahr 2009 fotografiert. Volker Heimel schreibt: „es gibt zwar schon viele Federseiten, nur nicht im Umkreis von Unna, Dortmund, Bochum, Schwerte, usw. Im Anhang sende ich ein paar grundlegende Feder-Dokumente von Jörgs und
meiner Forschung in Dortmund. Aus dem letzten Jahr können wir nun einen Beleg der Federn einer immaturen Dreizehenmöwe liefern. Die Netzquellen und Bücher zeigen derartige Federkleider nur selten.“

Federn Dreizehenmöwe 2009 Foto: Volker Heimel

Federn Dreizehenmöwe 2009 Foto: Volker Heimel

Federn Hohltaube Foto: Volker Heimel

Federn Hohltaube Foto: Volker Heimel

Federn Rotkehlchen Foto: Volker Heimel

Federn Rotkehlchen Foto: Volker Heimel

Federn Gartenbaumläufer Foto: Volker Heimel

Federn Gartenbaumläufer Foto: Volker Heimel

Federn Kernbeißer Foto: Volker Heimel

Federn Kernbeißer Foto: Volker Heimel

Federn Buchfink Foto: Volker Heimel

Federn Buchfink Foto: Volker Heimel

Freitag, 16. Juli 2010

Kamen: Beobachtungen am 15.07.2010 (Karl-Heinz Kühnapfel)

Kläranlage Kamen: 214 Lachmöwen, 8 Graureiher, 10 Waldwasserläufer, 1 Bruchwasserläufer, 2 Kiebitze, 20 Stockenten, Blässhuhn und Zwertaucher wie am 12.07.2010. Im eigenen Garten in Methler 1 Haubenmeise.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Iserlohn: Haubenmeise und mehr am 15.07.2010 (Klaus Neitzke)

Am 15.07.2010 gelangen die nachfolgenden Aufnahmen im eigenen Garten in Iserlohn – darunter auch eine Haubenmeise, die hier nicht als Brutvogel auftritt.

Haubenmeise bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Haubenmeise bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Ringeltaube bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Ringeltaube bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Rotkehlchen bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Rotkehlchen bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Amsel bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Amsel bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Buchfink bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Buchfink bei Iserlohn am 15.07.2010 Foto: Klaus Neitzke

Donnerstag, 15. Juli 2010

Fröndenberg: Wetterflucht der Mauersegler, Sommergoldhähnchennachwuchs als Sturmopfer, 15.07.2010 (B. Glüer)

Schon in den gestrigen Abendstunden bei den aufziehenden Unwettern zeigten Mauersegler eine typische Schlechtwetter-Strategie: sogenannte zyklonische Wetterfluchten. Dabei zogen sie in scheinbarer „Kamikaze-Manier“ direkt ins schwarze Zentrum der aufziehenden Gewitterfronten. Erst auf den zweiten Blick erkennt man die Logik dieser Taktik: auf diesem Weg kommen sie in kürzester Zeit auf die Rückseite der Unwetterfront. Am heutigen Tag war der Himmel zwar wieder blau, doch war er größtenteils wie leergefegt – die meisten Mauersegler waren verschwunden. Da noch kein einziger Jungvogel ausgeflogen ist, wird sich das Bild in den nächsten Tagen zwar wieder wandeln und alle Brutpaare werden in ihre Kolonien zurückkehren, doch der regelmäßig hohe Anteil an Nichtbrütern wird möglicherweise schon allmählich den Wegzug antreten.
Im Bausenhagener Eichholz hatten offenbar junge Sommergoldhähnchen durch den Sturm vorzeitig ihr Nest verlassen. Ihr dünnes, bettelndes Fiepen an der Grenze des Hörbaren stellten mein Gehör zwar auf eine harte Probe, doch konnte ich einen Jungvogel schließlich doch lokalisieren.

Fürsorglicher Sommergoldhähnchen-Papa versorgt einen noch nicht ganz flugfähigen Jungvogel, 15.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Fürsorglicher Sommergoldhähnchen-Papa versorgt einen noch nicht ganz flugfähigen Jungvogel, 15.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Fürsorglicher Sommergoldhähnchen-Papa versorgt einen noch nicht ganz flugfähigen Jungvogel, 15.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Fürsorglicher Sommergoldhähnchen-Papa versorgt einen noch nicht ganz flugfähigen Jungvogel, 15.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Donnerstag, 15. Juli 2010

Kamen: Beobachtungen am 14.07.2010 (Karl-Heinz Kühnapfel )

Seseke von Stadtrand Kamen bis Klärwerk Körnemündung: Mönchsgrasmücke singt jeweils zu Beginn des Gesanges 2 Motive der Singdrossel, 2 Gartengrasmücken singen, 1 Teichrohrsänger warnt an schmalem Schilfstreifen hat anscheinend Junge, vorher hier immer Gesang, 1 Weibchen Stockente mit 5 Jg. ca 3 Wochen alt, 1 Paar Blässhühner mit 5 großen Jungen, 2 Flussuferläufer, 5 Waldwasserläufer, ca 45 Rabenkrähen.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Schwerte: Beobachtungen am 14.07.2010 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann)

Ergste/Villigst: In der Anreicherung Ergste-Villigst vormittags auf einem Beckenrand ein dj. Hausrotschwanz, ein Hänfling und später ein warnender Flussregenpfeifer. Auf dem Doppelteich führende Reiherenten mit 5, 6 und 10 Jungen und ein Zwergtaucher. Das Schwanenpaar hat aus der zweiten, jetzt erfolgreichen Brut 5 Junge [Fotos unter www.agon-schwerte.de].

Mittwoch, 14. Juli 2010

Fröndenberg: Baumfalken doch noch am Strickherdicker Brutplatz am 13.07.2010 (D. Ebbing)

Am Brutplatz der Baumfalken nördlich der Wilhelmshöhe bezog das Männchen am heutigen Abend wieder seine übliche Warte; noch scheint hier alles in Ordnung und die von H. Knüwer in seiner Meldung vom 07.07.2010 geäußerte Sorge unbegründet zu sein. Ebenda in lückig aufgewachsenem Mais sowie auf der angrenzenden Naturschutz-Brache 1+3+2+2 Rebhühner.

Dienstag, 13. Juli 2010

Fröndenberg: Bruterfolgskontrolle bei Mauerseglern, Schwärmer-Wetter, 13.07.2010 (B. Glüer)

Bei der Bruterfolgskontrolle der Mauerseglerkolonie in der Fröndenberger Stiftskirche ergab sich ein erfreuliches Bild: von den zunächst 27 zur Brut geschrittenen Paaren (17.06. Erstkontrolle) sind bisher 25 Paare erfolgreich. Die Brutabbrüche sind wohl ausschließlich auf Störungen durch konkurrierende Artgenossen zurückzuführen, was etwa an herausgerollten Eiern zu erkennen ist. Sechs mal lagen herausgerollte Eier neben dem Nest – in vier Fällen wurde in den betroffenen Nestern vermutlich in neuer Paarkonstellation das Brutgeschäft fortgesetzt. Es dürfte hier jedoch eine noch höhere Dunkelziffer über „feindliche Übernahmen“ von besetzten Brutplätzen geben, wenn nämlich Eier gänzlich aus der Höhle herausgeworfen wurden, ist der Besitzerwechsel der Brutnischen kaum nachzuweisen. Eine bei der Erstkontolle leere Bruthöhle wurde noch nach dem 17.06. besetzt – dort wird noch auf 2 Eiern gebrütet!!! Wenn diese Brut normal zu Ende geführt wird, fliegen die beiden Jungvögel frühestens um den 20. September aus! Ein interessantes Fazit ist also, dass das sommerliche Wetter den Mauerseglern einerseits zwar sehr gut tut und zu einem regen Andrang an den traditionellen Brutplätzen führt – andererseits jedoch in den Kolonien zu erhöhtem Stress, Verdrängungen und auch zu Brutabbrüchen führt. Insgesamt wachsen zur Zeit 53 Jungvögel (einschließlich der 2 Eier) auf – zuzüglich 2 weitere Jungvögel, die als „Findelkinder“ bei kleineren Gelegegrößen zugesetzt worden sind. Infolge der Hitze der vergangenen Tage sind andernorts leider immer wieder abgestürzte Jungvögel aufgefunden worden, die vermutlich unter heißen Dachziegeln oder aus überhitzten Fassadenverkleidungen herausgeflüchtet und in die Tiefe gestürzt sind. Der Bruterfolg der Mauersegler in der Stiftskirche beträgt zur Zeit 2,1 Jungvögel pro Brutpaar.
In den schwülwarmen Abend- und Nachtstunden ist in meinem Garten zur Zeit ein ausgesprochen lebhaftes Treiben diverser Nachtfalter vor allem an Seifenkrautblüten (Saponaria officinalis) zu beobachten. Bis zu 3 Mittlere Weinschwärmer gleichzeitig und als kleines Highlight heute der noch etwas größere Kiefernschwärmer.

Mauersegler am Tag des Schlüpfens (17.06.10) Foto: Bernhard Glüer

Mauersegler am Tag des Schlüpfens (17.06.10) Foto: Bernhard Glüer

Dieselben Tiere im Alter von 26 Tagen, am 13.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Dieselben Tiere im Alter von 26 Tagen, am 13.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Kiefernschwärmer an Seifenkrautblüten, 13.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Kiefernschwärmer an Seifenkrautblüten, 13.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Kiefernschwärmer an Seifenkrautblüten, 13.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Kiefernschwärmer an Seifenkrautblüten, 13.07.10 Foto: Bernhard Glüer

Dienstag, 13. Juli 2010

Schwerte: Steinkauz am 13.07.2010 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann)

Ergste: Bei der Kontrolle der späten Steinkauzbrut am Offerbachtal gab es noch einmal Nachwuchs. Am 04.07. (siehe unten) lagen bei den zwei sehr kleinen Jungen noch zwei Eier. Aus einem Ei ist inzwischen noch ein Jungvogel geschlüpft. Die anderen schon gut befiederten Jungen drückten sich in eine Nische.

Dienstag, 13. Juli 2010

Unna: Veränderte Praxis bei der Pflege von Hecken und Rainen, 13.07.2010 (B. Glüer)

Nach massiven Protesten aus dem ganzen Kreis über Pflegeschnitte in Heckenanpflanzungen im Mai und Juni – veranlasst durch die Untere Landschaftsbehörde – ist es nun auf Einladung von Herrn Driesch (Amtsleiter) in der vergangenen Woche zu einer ausführlichen Aussprache gekommen. Gegenstand des Gesprächs war unter anderem auch der Umgang mit Feldsäumen und Rainen, die selten ihren eigentlichen Daseinszweck erfüllen und von Landwirten gern als Wege genutzt werden bzw. mit dem Mulchmäher kurz gehalten werden. Seit heute liegt nun ein Papier von Herrn Driesch vor, das wichtige Änderungen für die Pflegepraxis in der Zukunft enthält.
Leider haben insgesamt vertragliche Vereinbarungen, die mit Landwirten bestehen, Optimal-Lösungen verhindert, doch sind die beschlossenen Änderungen ein begrüßenswerter Schritt. – Immerhin sind Pflegeschnitte im Mai / Juni künftig weitgehend tabu. Besonders wichtig finde ich auch das Informationsangebot seitens der ULB über jährlich anstehende Pflegemaßnahmen, wodurch schon im Vorfeld die Möglichkeit besteht, in Ausnahmeregelungen auf besondere Arten Rücksicht zu nehmen. Das bedeutet auch, dass jeder Beobachter aufgerufen ist, sein Umfeld aufmerksam im Blick zu behalten – nicht zuletzt auch deshalb, weil nicht auszuschließen ist, dass die eine oder andere beschlossene Maßnahme aus nicht vorhersehbaren Gründen nicht wunschgemäß umgesetzt wird. Jeder interessierte Beobachter sollte gegebenenfalls den Kontakt zur ULB suchen.
Ich denke, dass das Papier nicht zuletzt auch ein wichtiger „Meilenstein“ in der Zusammenarbeit zwischen „amtlichem“ und „ehrenamtlichem“ Naturschutz ist, doch muss nun dafür gesorgt werden, dass der Theorie die entsprechende Praxis folgt.

Dienstag, 13. Juli 2010

Schwerte: Neuntöter am 13.07.2010

Am 13.07.2010 im NSG Alter Ruhrgraben in Schwerte-Ergste ein nahrungssuchendes Neuntöter-Männchen am Vorjahresbrutplatz in einer Hecke nordwestlich von Niederweisched. Ein weiteres nahrungssuchendes Männchen zwischen Eyweg und Schunkenweg an der Kreisgrenze.

Dienstag, 13. Juli 2010

Schwerte: Teichhuhn am 12.07.2010 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann)

Schwerte: Trotz des durch die anhaltende Trockenheit bedingten niedrigen Wasserstandes hielt sich ein Teichhuhn am Ufer des Kleingewässers auf dem Rohrmeistereiplateau auf.

Montag, 12. Juli 2010

Kamen: Kläranlage Kamen am 12.07.2010 (Karl-Heinz Kühnapfel)

Jetzt 3 Paare Zwergtaucher mit 1×5, 1×3 und 1×2 Jungen ca 5-8 Tg. alt, 20 Stockenten und 3 Weibchen mit 1×3, 1×6 und 1×7 großen Jg, 3 Paare Bläßhühner mit 1×3, 1×4 und 1×7 Jg. nur 4 Teichrallen zu sehen, 1,2 immat. Knäckenten, 12 Graureiher, 1 weibchenfarbene Rohrweihe landet in Becken mit starkem Bewuchs von Meerstrandampfer und Gifthahnenfuß, 3 Waldwasserläufer, 5 Kiebitze, 2 Paare Teichrohrsänger mit Jg., 1 Gelbspötter warnend in Holunder, dort auch 2 Reviere Stieglitze, 1 Singdrossel singt immer wieder (neben anderen Motiven) sehr genau den Balztriller des Bruchwasserläufers, ca 60 Lachmöwen.

Montag, 12. Juli 2010

Bergkamen: NSG Beversee am 11.07.2010 (KlauN, Werne)

Sehr überraschend war es für mich, gleich zwei Flussuferläufer beobachten zu können. Die beiden flogen zunächst nahe der Wasseroberfläche umher, um sich dann immer wieder auf einem Altast in der Nähe des Nordufers niederzulassen.
Weiter waren zu beobachten: ein Höckerschwan, der drei Junge führte, ein Kormoran, ein Blässhuhn mit sechs Küken, drei Haubentaucher, etwa vierzig Reiherenten, zwanzig Stockenten, vier Graureiher, einige Lachmöwen.
An Kleinvögeln waren zu sehen: zwei junge Gebirgsstelzen, fünf Bachstelzen, darunter vier Jungvögel, ein Eisvogel.

Flussuferläufer am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Flussuferläufer am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Höckerschwan am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Höckerschwan am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Kormoran am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Kormoran am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Bläßhuhn mit Jungen am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Bläßhuhn mit Jungen am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Haubentaucher am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Haubentaucher am Beversee bei Bergkamen am 11.07.2010 Foto: KlauN Werne

Sonntag, 11. Juli 2010

Fröndenberg: Turteltaubenpaar im Ruhrtal am 10.07.2010 (Gregor Zosel)

Heute am frühen Morgen endlich das ersehnte Turteltaubenpaar im Hammer Wasserwerk. In einer Buschgruppe zunächst sitzend, flog es dann auf die benachbarte Stromleitung. Ebenfalls im Wasserwerk: 200 Stare, 120 Lachmöwen, ca. 10 Graureiher, 70 Kanadagänse, 1 Rostgans, 8 Nilgänse. Neben 4 einzelnen Kiebitzen auch 1 Kiebitz mit 2 fast erwachsenen Jungen. Nahe der angrenzenden Ruhr 3 Grauschnäpper davon 2 juv.
Auf der Suche nach den Neuntötern in den nord- und nordöstlichen Revieren Fröndenbergs kein Erfolg. Dafür viele Schmetterlinge an den Wegrändern und Wiesentälern.

Turteltauben-Paar bei Fröndenberg am 10.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Turteltauben-Paar bei Fröndenberg am 10.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Dickkopffalter bei Fröndenberg am 10.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Dickkopffalter bei Fröndenberg am 10.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Dickkopffalter bei Fröndenberg am 10.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Dickkopffalter bei Fröndenberg am 10.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Brauner Waldvogel/Schornsteinfeger bei Fröndenberg am 10.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Brauner Waldvogel/Schornsteinfeger bei Fröndenberg am 10.07.2010 Foto: Gregor Zosel

Samstag, 10. Juli 2010

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