Schwerte: Kein Trauerschnäpper mehr -aber viele Mönchsgrasmücken am 28.04.2010 (Quelle/Beob.: www.agon-schwerte.de / U. u. D. Ackermann)

28.April 2010

Villigst: Bei der Kontrolle des Trauerschnäpper Beobachtungsortes am Höhenweg leider kein Erfolg. Dafür unten am Elsebad ein Musterbeispiel für Vogelreichtum. Nach dem Kahlschlag des dortigen Lärchenwäldchens bedauerten viele Spaziergänger den Verlust. Inzwischen ist eine Teilfläche ordentlich gesäubert und frisch aufgeforstet, der Rest dagegen zeigt eine artenreiche Vorwaldgesellschaft mit Holunder, Salweide, Weißdorn, Hasel, Sandbirke, Vogelkirsche etc. mit Brombeere als Unterwuchs. Auf der ordentlichen Auffostungsfläche ist es weitgehend still. Im Buschgelände dagegen ein vielstimmiges Konzert vor allem von Mönchsgrasmücken, die wir selten in solcher Dichte bemerkt haben – aber auch Fitis und Goldammer mischten mit. Eine Spaziergängerin kam mit uns ins Gespräch. Sie bedauerte wieder den Verlust des Wäldchens. So viele Vögel habe es vorher doch nie hier gegeben, wagten wir einzuwenden. Sie wandte sich mit einem Blick auf die Unordnung ab und verschwand. Wie sagte doch der amerikanische Forstwissenschaftler Aldo Leopold: Die Wildnis ist die Antwort auf die Arroganz des Menschen [Fotos unter www.agon-schwerte.de].

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