Fröndenberg/Unna: Zwergschnepfen, Bekassinen, „neue“ Brut-Kiebitze, Turmfalken-Misere und Kleinspechte am 14.03.2009 (G. Zosel, W. PrĂŒnte)

14.MĂ€rz 2009

Bei einer 34 Kilometer langen „Linientaxierung“ unter Nutzung des Landstraßen-Systems im sĂŒdlichen Kreis Unna suchten wir heute den Turmfalken als Nahrungsgast der offenen Landschaft vergeblich, wĂ€hrend wir den MĂ€usebussard noch an verschiedensten Stellen in recht guten Zahlen antrafen (allerdings nicht mehr so hĂ€ufig wie vor der harten Winterperiode im Januar 2009). Es scheint uns dringend geboten, den Bestand des Turmfalken nach der schweren Auslese-Situation im Januar zu ĂŒberprĂŒfen. Handelt es sich bei dem Bestandseinbruch dieser Art im sĂŒdöstlichen Kreisgebiet nur um ein lokales Problem…?
Heute in einem von Rohrkolben bewachsenen Feuchtgebiet bei Unna-Dreihausen 6 Zwergschnepfen und 4 Bekassinen aufgemacht. Diese Beobachtung verdanken wir zu allererst Anke BienengrĂ€ber und anderen Naturfreunde, die bereits vor Jahren verhindert haben, dass dieses Feuchtgebiet einer Anpflanzung weichen musste. Im Vorfeld dieses Feuchtgebietes auch 3 „Brut“-Kiebitze, im GelĂ€nde auch noch 2 Rohrammern. Ein weiteres „Brut“-Kiebitzpaar auf Fröndenberger Gebiet auf der Feldflur nördlich der Reithalle Neimen.
3 weitere wohl „Brut“-Kiebitze nördlich der Autobahn in Höhe von Dreihausen. Dort auch noch ein ziehender Rotmilan und 7 wandernde Kiebitze.
Ein Kleinspecht-Paar hĂ€lt Revier in unmittelbarer NĂ€he des BahnĂŒbergangs in der MĂŒhlhauser Mark.
Im Gegensatz zum Morgen des heutigen Tages, als sich nur wenig Zug entwickelte, zogen am Nachmittag viele wandernde Vögel ĂŒber den Fröndenberger MĂŒhlenberg hinweg, u. a. 7 und 9 SaatkrĂ€hen, 20 Ringeltauben und insgesamt mehr als 20 Bachstelzen.

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